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Abgeschlossene Projekte

Ghana: Notstromversorgung eines Krankenhauses

Die Stromversorgung in Ghana ist recht unzuverlässig, fast täglich fällt zumindest für kurze Zeit der Strom aus. Vor allem für die Krankenhäuser stellt dies ein sehr großes und ernst zu nehmendes Problem dar, denn Stromausfälle können die Gesundheit der Patienten vor allem während Operationen extrem stark gefährden. Dies war auch im „Catholic Hospital in Battor“ der Fall. Zwar verfügte das Krankenhaus über einen Notstromgenerator, dieser musste jedoch zum Starten erst durch einen Techniker von Hand eingeschaltet werden. Eine schnelle und unterbrechungsfreie Stromversorgung war dadurch nicht gewährleistet.

Sierra Leone: Solarstrom für eine Berufsschule in Kamakwie

Sierra Leone ist laut dem Human Development Index der UN eines der ärmsten Länder der Welt. Aufgrund der wachsenden Armut findet vermehrt eine Landflucht der jüngeren Bevölkerung statt. Viele wandern von den ländlichen Regionen in die Städte ab, vornehmlich in die Hauptstadt Freetown. Die Lebensbedingungen sind dort oft nicht besser. In der Ortschaft Kamawkie 150 km nordöstlich der Hauptstadt Freetown, liegt das Ausbildungszentrum Sella Vocational Centre. Hier werden knapp 200 Schüler in praktischen Tätigkeiten wie Holzverarbeitung, Mauern, Weben, Nähen und Kerzenherstellung ausgebildet. Das große Problem lag jedoch in der mangelhaften Stromversorgung des Ausbildungszentrums, in dem die Maschinen durch die ausgefallene Elektrizitätsversorgung oft stillstehen.

Kenia: Toiletten für ein Bildungszentrum in Ukunda

Die sanitäre Situation, vor allem in den ländlichen Regionen Kenias, ist größtenteils sehr prekär. So auch im DARAD Bildungszentrum, welches sich im rund eine Stunde südlich von Mombasa gelegenen Ort Ukunda befindet. Hier werden Kinder aus den angrenzenden Slums in einer Schule und einem Kindergarten betreut. Zusätzlich werden auch Erwachsene im Lesen, Schreiben und im Englischen unterrichtet. Durch das schnelle Wachstum der Schule stößt diese aber immer wieder an Kapazitätsgrenzen, was sich ebenfalls  in der sanitären Situation wiederspiegelt. Bevor die Ingenieure ohne Grenzen sich dem sanitären Problem angenommen hat, standen für über 200 Personen nur vier Plumpsklos zur Verfügung. Zudem waren die Auffanggruben in unmittelbarer Umgebung des schuleigenen Brunnens, so dass die Gefahr einer Kontaminierung der Wasserquelle durch die versickernden Fäkalien direkt bestand.

Kenia: Bau und Reparatur von Zisternen in Laikipia

Als semi-arides Gebiet ist der Laikipia Distrikt in Kenia häufig Dürreperioden ausgesetzt. Staatlich koordinierte Infrastrukturmaßnahmen greifen in dieser ländlichen Gegend jedoch nur sehr geringfügig. Die Bevölkerung lebt überwiegend von Subsistenzwirtschaft durch Ackerbau. Während Dürrezeiten ist die Bevölkerung meist auf in Wasserlöchern gespeicherten Oberflächenabfluss angewiesen.

Ghana: Wasserversorgung für eine Schulküche in Kadjebi

Die Kadjebi-Asato Secondary School (KASEC) in Kadjebi, Ghana muss schon seit langer Zeit mit der Problematik einer unzureichenden Wasserversorgung kämpfen.

Die Schule mit über 1000 Schülern hat vor allem bei den in der Volta-Region häufig auftretenden Stromausfällen Probleme, den Wasserbedarf zu decken, da  sich in den vorhandenen Brunnen elektrische Pumpen befinden, welche an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. In der Schulküche werden alle Schüler und Schülerinnen täglich mit Essen versorgt. Es kommt in der Folge der vielen Stromausfälle nicht selten vor, dass eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern auch während der Unterrichtszeit Wasser von einem Brunnen mit einer Handpumpe fördern und in die ca. 200 m entfernte Küche tragen müssen, um den Wasserbedarf zu decken.

Chile: Solarenergie für Wohnhäuser

In Chile werden pro Jahr ca. 40.000 Sozialwohnungen gebaut. Die energetische Versorgung der Bewohner dabei teilweise durch regenerative Energien zu decken, wurde bis heute bei der Planung nicht wesentlich berücksichtigt.

Kenia: Schultoilettenbau in Ukunda

Nicht ohne Stolz blickt die Regionalgruppe Aachen auf ihr erstes großes Projekt. Das Anfang 2009 in Planung gegangene Vorhaben zur Verbesserung der Sanitärsituation der Kinder und Schüler/-innen des DARAD Ausbildungszentrums in Ukunda (Kenia) konnte im Frühjahr dieses Jahres realisiert werden.
Mit dem Bau von 8 Trockentrenntoiletten auf dem Schulgelände ist der größte Schritt getan. Die 177 Schülerinnen und Schüler nutzen schon heute die Ende März erfolgreich eröffnete Toilettenanlage. Das Konzept kann leicht übernommen werden und ist erweiterbar, was für die wachsende Schule ein wichtiges Kriterium ist. Der fertige Toilettenkomplex verhindert unmittelbar die Kontaminationsgefahr des Grund- und damit auch Trinkwassers, da nun die Keime der Fäkalien nicht mehr ins Erdreich gelangen, wie es bei der vorherigen Sickergrube der Fall war.
Die erhofften Nachahmungseffekte sind bereits während der Implementierung aufgetreten. Zahlreiche Interessenten von anderen Schulen, aus der Nachbarschaft und von Organisationen haben das Pilotprojekt neugierig verfolgt. In Zukunft soll es ihnen allen möglich sein dieses Modell zu übernehmen; sei es mit Hilfe des Vereins oder ganz aus eigener Initiative. Sollten einige von ihnen diese Chance wahrnehmen, hätten wir unser größtes Ziel erreicht.

Tansania: Aufbau einer Wasserversorgung an der Baramba Girls Secondary School Ngara

Die Baramba Girls Secondary School liegt auf einem Hochplateau auf etwa 1.600 m Höhe im Norden Tansanias unweit der Ländergrenzen zu Ruanda und Burundi. Die Region war in den 1980er und 90er Jahren durch Flüchtlingsströme aus den Nachbarländern geprägt, für die das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) das „Benaco Camp“ errichtete. Mit der Versorgung der ca. 750.000 Flüchtlinge durch verschiedene NGOs wurde auch die Schule an eine funktionierende Wasserversorgung angeschlossen. Seit der Rückkehr der letzten Flüchtlinge nach Burundi Ende 2008 haben sich auch die NGOs aus dem Gebiet zurück gezogen. Seither ist die Schule auf das nur sporadisch funktionsfähige und nicht ausreichende öffentliche Wassernetz angewiesen. Träger der Schule ist die gemeinnützige Organisation "Marafiki wa Africa Tanzania".

El Salvador: Biogas-Projekt "El Jícaro"

In der Genossenschaft "El Jicaro", El Salvador, wurde von den Regionalgruppen Freiburg und Hannover im Dezember 2009 eine Biogasanlage zur Versorgung der örtlichen Käserei fertiggestellt, um das bisher teuer zugekaufte Propangas zu ersetzen. Als Ausgangsstoff zur Biogaserzeugung kommt eine Mischung aus Mist und Molke zum Einsatz. In Kooperation mit Partnern vor Ort konnte so eine nachhaltige Energieerzeugung für die Käserei realisiert werden, wodurch die Genossenschaft Kosten spart und nebenbei natürlich das Klima schont.

Sierra Leone: Klinik für Geburtshilfe von Schwester Theresa Mansaray

Die Ingenieure ohne Grenzen unterstützen die Klinik für Geburtshilfe von Schwester Theresa Mansaray, ein Projekt von Terra Tech Förderprojekte e.V., mit dem Aufbau einer Solaranlage. Die Klinik liegt in der Nähe von Bo, der zweitgrößten Stadt Sierra Leones.