Langfristige Ertüchtigung der Vunga-Brücke in Ruanda
Von August bis September 2011 wurde die von der Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau
errichtete
Fußgängerbrücke in Vunga
Bei einer Routineinspektion Ende 2010 wurden an einem durchschnittlichen Markttag über einhundert Überquerungen pro Stunde gezählt. Die Ingenieure Jannis Hülsmann aus Berlin und Christoph Winkler aus Aachen flogen im August nach Ruanda um die Standsicherheit der Konstruktion an das unerwartet hohe Verkehrsaufkommen anzupassen. Zusammen mit Engineers Without Borders Rwanda
und logistischer Unterstützung des
Kigali Institute of Science and Technology - KIST
Vorwiegend ältere Anwohner berichteten, dass sie durch die Schwingungen der leichten Seilkonstruktion bei hohem Verkehrsaufkommen Angst bekamen, die Brücke zu überqueren. Um diese fußgängererregten Schwingungen auf ein akzeptables Maß zu beschränken, wurden alte Autoreifen an den Widerlagern - welche als Schwingungsdämpfer wirken - eingebaut.
Finanziert durch die Einwohner des Gakenke-Distriktes konnte der Gehwegbelag der Brücke erneuert werden.
Dank der langjährigen Zusammenarbeit der Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau, Ingenieure ohne Grenzen Deutschland , mit den Engineers without Borders Rwanda und der ruandischen Universität Kigali Institute of Science and Technology - KIST konnte das Projekt reibungslos durchgeführt werden. Dabei fand ein Wissens- und Erfahrungsaustausch statt, von dem alle Beteiligten profitierten.
Am 1. Oktober 2011 wurde die Brücke in an den Gakenke-Distrikt übergeben.
Während des Projekts zeigten sich viele Vorteile aus der engen deutsch-ruandischen Zusammenarbeit. Wir hoffen sehr, die technische Kooperation sowie die persönlichen Beziehungen in diesem Sinne fortsetzen zu können.
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