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Langfristige Ertüchtigung der Vunga-Brücke in Ruanda

Von August bis September 2011 wurde die von der Kompetenzgruppe  Brücken- und Hochbau  errichtete Hyperlink-Symbol Fußgängerbrücke in Vunga, Ruanda, verstärkt. Die Seilbrücke spannt 30 Meter weit über den Mukungwa und ermöglicht den Bewohnern des Gakenke-Distriktes den Zugang zum  Krankenhaus, zu Schulen, Kirchen und vor allem zum Markt.

10.02.26._Vunga 012

Bei einer Routineinspektion Ende 2010 wurden an einem durchschnittlichen Markttag über einhundert Überquerungen pro Stunde gezählt. Die Ingenieure Jannis Hülsmann aus Berlin und Christoph Winkler aus Aachen flogen im August nach Ruanda um die Standsicherheit der Konstruktion an das unerwartet hohe Verkehrsaufkommen anzupassen. Zusammen mit Engineers Without Borders Rwanda  und logistischer Unterstützung des Hyperlink-Symbol Kigali Institute of Science and Technology - KIST  zogen sie zwei weitere Tragseile ein und fügten seitliche Abspannungen hinzu. Dazu musste die Brücke mit Hilfe der Anwohner komplett ab- und wieder aufgebaut werden.

Vorwiegend ältere Anwohner berichteten, dass sie durch die Schwingungen der leichten Seilkonstruktion bei hohem Verkehrsaufkommen Angst bekamen, die Brücke zu überqueren. Um diese fußgängererregten Schwingungen auf ein akzeptables Maß zu beschränken, wurden alte Autoreifen an den Widerlagern - welche als Schwingungsdämpfer wirken - eingebaut.

Finanziert durch die Einwohner des Gakenke-Distriktes konnte der Gehwegbelag der Brücke erneuert werden.

Dank der langjährigen Zusammenarbeit der Kompetenzgruppe Brücken- und  Hochbau, Ingenieure ohne Grenzen Deutschland , mit den Engineers without Borders Rwanda  und der ruandischen Universität Kigali Institute of Science and Technology - KIST  konnte das Projekt reibungslos durchgeführt werden. Dabei fand ein Wissens- und Erfahrungsaustausch statt, von dem alle Beteiligten profitierten.

Am 1. Oktober 2011 wurde die Brücke in an den Gakenke-Distrikt übergeben.

Während des Projekts zeigten sich viele Vorteile aus der engen deutsch-ruandischen Zusammenarbeit. Wir hoffen sehr, die technische Kooperation sowie die persönlichen Beziehungen in diesem Sinne fortsetzen zu können.

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