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Schule für erneuerbare Energien und Umwelttechnik in Kamerun

Die Projektidee ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein Hyperlink-Symbol  Green Step e.V. und weiteren Partnern. Geplant ist der Bau einer Schule für erneuerbare Energien und Umwelttechnik in Kamerun für 2012. Der Baubeginn fällt in das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahr der „Nachhaltigen Energie für Alle“ und setzt damit ein Zeichen für die Entwicklung und Förderung von Nachhaltiger Energie in Kamerun. Hyperlink-Symbol Mehr...

Die Schule für erneuerbare Energien und Umwelttechnik, Kamerun soll vor allem praxisnahe Ausbildung ermöglichen. Da es in Kamerun nur wenige Betriebe gibt, die technische Produkte herstellen oder vertreiben, wird der Produktions-, Vertriebs- und Installationsprozess in die Schule mit eingegliedert. So wird die Schule nicht nur erneuerbare Energietechnologie lehren, sondern selbst als Produzent und Vertreiber von Kleinstwasserkraftanlagen und Solarthermieanlagen zur Warmwassererzeugung auftreten. In diesem Betrieb arbeiten die Schüler schon von Beginn an mit. Die Gewinne aus dem Verkauf fließen als zusätzliche Einnahmequelle in den Schulbetrieb zurück. Somit soll die langfristige Finanzierung der Ausbildungsstätte gesichert und die Schule unabhängig von ausländischen Geldgebern werden. Die Schule strebt an 200 Kleinstwasserkraft- (Picohydro-) anlagen sowie 50 Solarthermieanlagen zu produzieren und zu vertreiben. Die zu produzierenden Picohydranlagen werden derzeit von der Hochschule Regensburg in Kooperation mit einem kanadischen Studenten der University of Guelph und lokalen Partnern vor Ort entwickelt. Die Schule soll Platz für 30-45 Schüler bieten und unter anderem eine Ausbildungswerkstätte mit Werkzeugen und Maschinen, ein Verwaltungsgebäude mit Bibliothek, PC-Raum und Theorielehrräumen, ein Schlafhaus, ein Waschhaus, eine Küche und eine Produktionshalle beinhalten. Die Schule soll energieautark gebaut, d.h. sie soll sich mit Strom aus erneuerbaren Energien selbst versorgen. Hieran arbeitet derzeit die Fakultätsplattform Entwicklungszusammenarbeit der Technischen Universität München. Unter anderem ist die Installation einer Wasserkraftanlage vorgesehen, die gleichzeitig als Anschauungsobjekt dient.