Grundwasserdamm in Äthiopien

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Hyperlink-Symbol Laufende Projekte

LATEINAMERIKA

Haiti: Solarstrom für Kranken- und Waisenhauskomplex

In dem Projekt Solarstrom für Haiti  – das unter der Federführung des Kinderhilfswerks Hyperlink-Symbol Nuestros Pequeños Hermanos (NPH) in Kooperation mit weiteren Partnern durchgeführt wird – unterstützt die Regionalgruppe Freiburg von Ingenieure ohne Grenzen (IoG) die Installation einer 300 kWp großen Photovoltaik (PV)-Anlage auf dem NPH-Gebäudekomplex in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince.

Lateinamerika

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ASIEN

Indonesien: Abfallvermeidung und Recycling auf Bali

In der balinesischen Kleinstadt Tejakula fallen pro Monat ca. 100 Tonnen Abfall an. Die öffentlichen Sammelstellen sind vollkommen überlastet und der größte Teil wird daher offen verbrannt , was eine erhebliche Belastung für Gesundheit und Umwelt darstellt.

Nepal: Wasserkraft in Phugmoche

Die kleine Wasserkraftanlage der Ortschaft Phugmoche in Nepal stand anderthalb Jahre lang still. In der abgelegenen Region im Himalaja Gebirge ist sie aber die einzige Stromquelle für ein Kloster, eine Schule und die Dorfgemeinschaft. Nun sollen neue Technik und regelmäßige Seminare helfen die lange andauernden Ausfälle von Anlagen in der Region zu verhindern.

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AFRIKA

Kamerun: Trenntoiletten für eine Grundschule in Ebendi

Ziel dieses Projektes ist es, eine verbesserte sanitäre Situation  für die SchülerInnen und LehrerInnen der Grundschule Ebendi im Nordwesten Kameruns zu schaffen. Hierzu sollen Trenntoiletten zum Einsatz kommen.

Tansania: Technische Unterstützung der Chonyonyo Secondary School - Hochbau

Obwohl eine sekundäre Schulausbildung zu den Grundpfeilern einer nachhaltigen Entwicklung zählt, erhalten in der Region Karagwe, Tansania nur 44% der Schüler und Schülerinnen eine weiterführende oder berufsbildende Ausbildung. Gerade Frauen und Mädchen, die üblicherweise im Haushalt oder der Landwirtschaft aushelfen müssen, bleibt der Besuch einer Sekundarschule oft verwehrt. Diesem Problem will die tansanische Nichtregierungsorganisation MAVUNO Project mit dem Bau eines Mädcheninternats  für rund 200 Schülerinnen entgegenwirken. Ingenieure ohne Grenzen unterstützt das Projekt dabei mit technischem Know-how.

Tansania: Bau von Zisternen in der Region Kagera

Die Familien in den verschiedenen Gemeinden in Karagwe einer ländlichen Region westlich des Viktoriasees, haben nur sehr eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser. Zum einen grundsätzlich wegen der schlechten Qualität des verfügbaren Wassers, zum anderen wegen der großen Entfernungen zu verfügbaren Wasserstellen. Die Familien umfassen durchschnittlich sieben Personen und leben fernab größerer Siedlungen. Ihr durchschnittliches Jahreseinkommen beträgt rund 240 Euro, das sie zumeist über Subsistenzlandwirtschaft erzielen. So kommt es, dass vor allem die ärmlichen Bewohner der Region Wasser aus kleinen, stark verschmutzten Wasserlöchern entnehmen müssen, um den Bedarf ihrer Familien zu decken. Geschlossene Wasserzisternen, welche Regenwasser während der Regenzeit auffangen, stellen hier eine effektive und nachhaltige Lösung dar die Lebenssituation massiv zu verbessern.

Kamerun: Nachhaltige Wasserversorgung in Bandiangseu

Im Dorf Bandiangseu im Westen Kameruns, soll die Grundschule, die Krankenstation sowie ein Wasserkiosk zur öffentlichen Wasserabgabe mit sauberem Wasser versorgt werden. Priorität bei dem Sicherstellen der Wasserversorgung  haben dabei sowohl die Qualität des Wassers, als auch kurze Wege zu den Entnahmestellen.

Tansania: Technische Unterstützung der Chonyonyo Secondary School - Wasserversorgung

Seit 2010 unterstützt Ingenieure ohne Grenzen die tansanische Nichtregierungsorganisation MAVUNO Project bei dem Vorhaben, eine Secondary School in Form eines Internats in der Region Karagwe im Dorf Chonyonyo zu errichten. Dieses Teilprojekt beschäftigt sich mit der zentralen Wasserversorgung  der Schule sowie dem Dorf Chonyonyo.

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OZEANIEN

Fidschi: Bildung braucht Energie

Der Kindergarten und die Grundschule des Dorfes Vabea auf der Insel Ono werden momentan von ingesamt 46 Kindern besucht. 15 SchülerInnen sind unter der Woche zudem in angegliederten Schlafsälen untergebracht. Da der eigens für den Schulkomplex installierte Dieselgenerator aufgrund eines Defektes außer Betrieb ist, besteht die Energieversorgung derzeit aus einem privat zur Verfügung gestellten Dieselgenerator. Da dieser nicht nur erhebliche Kosten für die Schule verursacht, sondern sich aufgrund der erhöhten CO2-Emissionen auch schädigend auf Klima und Umwelt auswirkt, sollen die Gebäude mit regenerativer Energie versorgt  werden.

FORSCHUNGSPROJEKTE

Forschung und Entwicklung modularer Wasserpumpsysteme

In vielen Ländern gibt es infrastrukturelle Hemmnisse, durch die der Zugang zu nutzbarem Wasser behindert wird. Nicht angepasste Lösungsansätze, die zumeist aus Industriestaaten stammen, verfehlen häufig das Ziel der Verbesserung der Wasserversorgung. Dieses Forschungsprojekt strebt die Entwicklung von Technologien an, die die Wasserförderugn erheblich vereinfachen. Ein zentraler Gedanke ist hierbei, dass es möglich sein muss, Wasser ohne den Einsatz von Elektrizität zu fördern.

Forschungs- und Entwicklungsprojekt Kleinstwasserkraftanlage

Elektrizität stellt in vielen ländlichen Regionen des globalen Südens ein seltenes Gut dar. Da die öffentlichen Stromnetze schlecht ausgebaut und die Kraftstoffe für Benzin- oder Dieselgenerationen meist unerschwinglich sind, verfügen nur wenige Haushalte über Strom. Um Abhilfe zu schaffen,entwickeln die Ingenieure ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit der Oberbayrischen Technischen Hochschule Regensburg eine Micro- Wasserturbine , welche in der Lage ist, einen Haushalt mit 250 Watt elektrischer Leistung zu versorgen.

Entwicklung von Kleinstbiogasanlagen im mesophilen Temperaturbereich

Biogasanlagen in unterentwickelten Gebieten werden in der Regel auf dem untersten Temperaturlevel betrieben. Die Nachteile dieser Vorgehensweise betreffen sowohl den Betrieb der Anlage aus Prozesssicht, als auch die aus hygienischer Sicht notwendige Abtötung der Keime. Um vor allem der Entwicklung menschenschädlicher Keime entgegenzuwirken ist das Erreichen eines höheren Temperaturniveaus erstrebenswert und wurde bereits in Pilotanlagengetestet - bisher jedoch noch nicht praxisreif. Im Rahmen eines Forschungsprojektes sollen diese Mängel der Pilotanlagen beseitigt werden.

Entwicklung einer Wasserdesinfektionsanlage durch Solarenergie

Der Bau von Zisternen ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer verlässlichen und lebenswichtigen Wasserversorgung der Bevölkerung in Gebieten, in denen in der Trockenzeit nicht genügend Wasser zur Verfügung steht. Die chemische Qualität des Regenwassers ist dabei oft kein Problem. Dennoch kann das Wasser zu viele Keime enthalten, um es unbedenklich trinken zu können. Wird das Wasser nicht abgekocht, sind oft Krankheiten die Folge.

CaSa-Projekt in Kagera, Tansania

In der Region Kagera im Nordwesten Tansanias, in der die Menschen zum großen Teil von der Subsistenzlandwirtschaft leben, werden aus Mangel an einer angemessenen sanitären Versorgung menschliche Exkremente entweder unkontrolliert in der Landschaft verteilt oder in Latrinen in der Erde deponiert. Beides führt zu starker Verschmutzung des Grundwassers. Diese Verunreinigung ist die Ursache für viele gefährliche und sogar lebensbedrohliche Durchfallerkrankungen.

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Projekte in der Erkundungsphase

Äthiopien: Sicherstellung der Wasser- und Sanitärversorgung einer Grundschule

Etwa 230 Schüler und Schülerinnen besuchen die Elementary School der im Norden Äthiopiens gelegenen Ortschaft Hidmo. Der Schule mangelt es an einer ausreichenden Wasser- und Sanitärversorgung. Momentan stehen den Jugendlichen lediglich zwei Latrinen zur Verfügung, Waschgelegenheiten sind überhaupt nicht vorhanden und die nächste Wasserentnahmestelle liegt ca. einen halben Kilometer entfernt. Diese Situation ist mit dafür verantwortlich, dass eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler bereits nach der Mittagspause das Schulgelände verlassen.

Bangladesch: Elektrifizierung einer Schule

Durch die Elektrifizierung  einer Schule soll die Bildungssituation in der Stadt Durgapur im Westen Bangladeschs nachhaltig verbessert werden. Ein fehlender Anschluss an das öffentliche Stromnetz und häufige Stromausfälle verhindern derzeit einen fließenden und effizienten Unterricht.  

Bolivien: Bildung bleibt

Mit Blick auf die technische Infrastruktur lassen sich im bergigen Hochland Boliviens viele Problemfelder feststellen. Mangelhafter Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen, sowie gesundheitsschädliche Bedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung sind nur einige von ihnen. Viele dieser Probleme könnten dabei durch einfache und kostengünstige Technologien behoben werden. Diese werden jedoch aufgrund mangelnder Sachkenntnis und fehlender Motivation nicht entwickelt und umgesetzt. Hier möchte Ingenieure ohne Grenzenmit einem Projekt zum Wissenstransfer ansetzen und so lokale Strukturen mit technischem Know-How unterstützen. 

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Abgeschlossene Projekte

Nicaragua: Sonnenstrom für Los Guatuzos

Nach erfolgreicher Erkundungsreise im Dezember 2012 konnten mit Unterstützung der Ingenieure ohne Grenzen sieben Schulen und ein Gesundheitszentrum in der von Armut geprägten Region Los Guatuzos, nahe San Carlos, mit Strom versorgt werden. 

Bolivien: Aufbau einer Wasserversorgung für ein Dorf und eine Schule

Weniger als 7,5 Liter Wasser am Tag - nur so viel stand vielen der 120 Bewohner der Dörfer Condorhuacha und Kochipata zur Vergügung. Mit Hilfe des Projektes Agua para Bolívar - Nachhaltige Wasserversorgung in Bolivien konnte die Wassermenge durch die Instandsetzung des Wassernetzes nahezu verdoppelt werden  und die dorfeigene Schule konnte an das Netz angeschlossen werden, so dass die Kinder dort nun mit sauberem Wasser zum Kochen, duschen, für Toiletten und den Betrieb von Gewächshäusern versorgt sind. Durch die Installation einer (elektrischen) Pumpe und einem Finanzierungskonzept werden in Kochipata die Häuser des Dorfes nun mit Wasser versorgt.

Um die Wirksamkeit der vorgenommenen Maßnahmen zu überprüfen, machten sich zwei Ehrenamtliche Ende August 2013 im Rahmen einer Evaluierungsreise auf den Weg nach Bolivien. Die Evaluierung dient dabei nicht nur der nachträglichen Bewertung des Projektes, sondern kann durch das Ableiten so genannter "lessons learnt" auch der Durchführung zukünftiger Projekte bei Ingenieure ohne Grenzen zu Gute kommen.

Kenia: Infrastruktur für eine Krankenstation in Chwele

In der westkenianischen Gemeinde Chwele leben ca. 20.000 Einwohner. Die staatliche Gesundheitsversorgung ist mangelhaft ausgestattet und organisiert. Gemeinsam mit deutschen und kenianischen Partnern planen Ingenieure ohne Grenzen e.V. dort den Bau einer Krankenstation zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung.

Nepal: Nachhaltiges Energiekonzept für das SKM-Hospital in Sankhu

Das Sushma Koirala Memorial Hospital liegt ca. 15 Kilometer nord-östlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Das Krankenhaus ist darauf spezialisiert, plastische und wiederherstellende Chirurgie für die arme Bevölkerung Nepals anzubieten. Darüberhinaus sichert das Krankenhaus die medizinische Grundversorgung der Menschen in der Umgebung. Doch die extrem unzuverlässige und lückenhafte Stromversorgung in Nepal erschwert die Arbeit des Krankenhauses erheblich. Oftmals müssen die drei Dieselgeneratoren, die eigentlich als Notstromaggregate gedacht sind, im Dauerbetrieb laufen, um die Stromversorgung des Krankenhauses bei Engpässen aufrecht zu erhalten. Angesichts der hohen Dieselpreise kann dies jedoch keine Dauerlösung sein.

Indien: Nachhaltige Energieversorgung mit Modellcharakter durch Solarthermie

Ziel dieses Projektes war die Optimierung der Energieeffizienz der Großküche des St. Antonys Waisenhauses durch eine Solarthermieanlage ergänzt durch ein angepasstes Bildungs- und Finanzierungskonzept. Ende 2012 konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Nähere Informationen finden Sie Hyperlink-Symbol hier.

Hyperlink-Symbol abgeschlossene Projekte

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