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LATEINAMERIKA

Projekte in Lateinamerika

ASIEN

Indien: Bildung unter Strom

Dieses Projekt hat sich zum langfristigen Ziel gesetzt, eine Schule sowie ein Heim für verwaiste Mädchen und verstoßene Waisen in Boyipalem, Indien mit einer zuverlässigen und ökonomischen Energieversorgung auszustatten.

Indonesien: Abfallvermeidung und Recycling auf Bali

In der balinesischen Kleinstadt Tejakula fallen pro Monat ca. 100 Tonnen Abfall an. Die öffentlichen Sammelstellen sind vollkommen überlastet und der größte Teil wird daher offen verbrannt , was eine erhebliche Belastung für Gesundheit und Umwelt darstellt.

Kambodscha: Sonnenenergie für Neue Hoffnung

Etwa 50 alleinstehenden Frauen und bedürftigen Kindern in einem wohltätigen Zentrum nördlich von Siem Reap fehlt es an einer ausreichenden Stromversorgung. Deshalb soll die Einrichtung des Vereins "Congkem Thmey-Neue Hoffnung e.V." nun mit Hilfe von Solarenergie elektrifiziert werden.

Nepal: Wasserkraft in Phugmoche

Die kleine Wasserkraftanlage der Ortschaft Phugmoche in Nepal stand anderthalb Jahre lang still. In der abgelegenen Region im Himalaja Gebirge ist sie aber die einzige Stromquelle für ein Kloster, eine Schule und die Dorfgemeinschaft. Nun sollen neue Technik und regelmäßige Seminare helfen die lange andauernden Ausfälle von Anlagen in der Region zu verhindern.

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AFRIKA

Äthiopien: Neue Küche verbessert hygienische Situation in Waisenhaus

In dem Kidane Mehret Waisenhaus in Addis Abeba leben und wachsen bis zu 150 Kinder bis zum Erwachsenenalter auf. Diese stammen aus teils unvorstellbaren Verhältnissen, sind oft krank und ohne die Unterstützung der  Franziskanerschwestern auf sich allein gestellt. Die Küche, das logistische Herz des Waisenhauses, ist sehr marode und stark renovierungsbedürftig. Die Emirates Foundation, eine gemeinnützige Stiftung der Emirates Fluggesellschaft und langjährige Partnerin des Waisenhauses, will diesen Zustand ändern. Sie hat mit der Regionalgruppe Nürnberg, einen verlässlichen Projektpartner gefunden. Das Team arbeitet seit August 2011 an der stückweisen Umsetzung zweier Teilprojekte.

Benin: Elektrisches Licht und Wasser für das Dorf Nagasséga

Elektrisches Licht ist etwas Neues für das Dorf Nagasséga im Norden von Benin. Die Ingenieure ohne Grenzen haben während einer Erkundung mit einer Mini-Solaranlage in einem Klassenzimmer der Schule für Licht gesorgt. Und sie haben sehr genau die Wassersituation im Dorf angesehen, um mit Zisternen und Rückhaltebecken in Zukunft eine erfolgreiche Landwirtschaft zu ermöglichen.

Ingenieure ohne Grenzen Challenge – „Back to school!“

Auch am Ende ihres Studiums fühlen sich viele Studierende noch nicht bereit für den Einstieg in die Berufswelt. Zum einen ist es tatsächlich so, dass die praktische Anwendung von Studieninhalten häufig zu kurz kommt, zum anderen unterschätzen Studierende aber auch ihre bereits gesammelten Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Ingenieure ohne Grenzen Challenge ist ein Internationales Lehrformat für Hochschulen, in dem sich die Studierenden mit realen Problemstellungen in der Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetzen und so mit einem Kernproblem des 21. Jahrhunderts konfrontiert werden.

Kamerun: Nachhaltige Wasserversorgung in Bandiangseu

Im Dorf Bandiangseu im Westen Kameruns sollen die Grundschule, die Krankenstation sowie ein Wasserkiosk zur öffentlichen Wasserabgabe mit sauberem Wasser versorgt werden. Priorität beim Sicherstellen der Wasserversorgung  haben dabei sowohl die Qualität des Wassers, als auch kurze Wege zu den Entnahmestellen.

Kamerun: Trenntoiletten für eine Grundschule in Ebendi

Ziel dieses Projektes ist es, eine verbesserte sanitäre Situation  für die SchülerInnen und LehrerInnen der Grundschule Ebendi im Nordwesten Kameruns zu schaffen. Hierzu sollen Trenntoiletten zum Einsatz kommen.

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OZEANIEN

Fidschi: Bildung braucht Energie

Der Kindergarten und die Grundschule des Dorfes Vabea auf der Insel Ono werden momentan von ingesamt 46 Kindern besucht. 15 SchülerInnen sind unter der Woche zudem in angegliederten Schlafsälen untergebracht. Da der eigens für den Schulkomplex installierte Dieselgenerator aufgrund eines Defektes außer Betrieb ist, besteht die Energieversorgung derzeit aus einem privat zur Verfügung gestellten Dieselgenerator. Da dieser nicht nur erhebliche Kosten für die Schule verursacht, sondern sich aufgrund der erhöhten CO2-Emissionen auch schädigend auf Klima und Umwelt auswirkt, sollen die Gebäude mit regenerativer Energie versorgt  werden.

FORSCHUNGSPROJEKTE

Forschung und Entwicklung modularer Wasserpumpsysteme

In vielen Ländern gibt es infrastrukturelle Hemmnisse, durch die der Zugang zu nutzbarem Wasser behindert wird. Nicht angepasste Lösungsansätze, die zumeist aus Industriestaaten stammen, verfehlen häufig das Ziel der Verbesserung der Wasserversorgung. Dieses Forschungsprojekt strebt die Entwicklung von Technologien an, die die Wasserförderung erheblich vereinfachen. Ein zentraler Gedanke ist hierbei, dass es möglich sein muss, Wasser ohne den Einsatz von Elektrizität zu fördern.

Forschungs- und Entwicklungsprojekt Kleinstwasserkraftanlage

Elektrizität stellt in vielen ländlichen Regionen des globalen Südens ein seltenes Gut dar. Da die öffentlichen Stromnetze schlecht ausgebaut und die Kraftstoffe für Benzin- oder Dieselgenerationen meist unerschwinglich sind, verfügen nur wenige Haushalte über Strom. Um Abhilfe zu schaffen,entwickeln die Ingenieure ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit der Oberbayrischen Technischen Hochschule Regensburg eine Micro- Wasserturbine , welche in der Lage ist, einen Haushalt mit 250 Watt elektrischer Leistung zu versorgen.

Entwicklung von Kleinstbiogasanlagen im mesophilen Temperaturbereich

Biogasanlagen in unterentwickelten Gebieten werden in der Regel auf dem untersten Temperaturlevel betrieben. Die Nachteile dieser Vorgehensweise betreffen sowohl den Betrieb der Anlage aus Prozesssicht, als auch die aus hygienischer Sicht notwendige Abtötung der Keime. Um vor allem der Entwicklung menschenschädlicher Keime entgegenzuwirken ist das Erreichen eines höheren Temperaturniveaus erstrebenswert und wurde bereits in Pilotanlagengetestet - bisher jedoch noch nicht praxisreif. Im Rahmen eines Forschungsprojektes sollen diese Mängel der Pilotanlagen beseitigt werden.

Entwicklung einer Wasserdesinfektionsanlage durch Solarenergie

Der Bau von Zisternen ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer verlässlichen und lebenswichtigen Wasserversorgung der Bevölkerung in Gebieten, in denen in der Trockenzeit nicht genügend Wasser zur Verfügung steht. Die chemische Qualität des Regenwassers ist dabei oft kein Problem. Dennoch kann das Wasser zu viele Keime enthalten, um es unbedenklich trinken zu können. Wird das Wasser nicht abgekocht, sind oft Krankheiten die Folge.

CaSa-Projekt in Kagera, Tansania

In der Region Kagera im Nordwesten Tansanias, in der die Menschen zum großen Teil von der Subsistenzlandwirtschaft leben, werden aus Mangel an einer angemessenen sanitären Versorgung menschliche Exkremente entweder unkontrolliert in der Landschaft verteilt oder in Latrinen in der Erde deponiert. Beides führt zu starker Verschmutzung des Grundwassers. Diese Verunreinigung ist die Ursache für viele gefährliche und sogar lebensbedrohliche Durchfallerkrankungen.

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Projekte in der Erkundungsphase

Äthiopien: Nachhaltige Energieversorgung für bessere Lebensverhältnisse

Der Fokus des Projekts liegt auf der Bereitstellung von regenerativer Energie in öffentlichen Einrichtungen wie etwa Schulen und Krankenhäusern. Dadurch soll eine Alternative zur Verwendung von organischen oder fossilen Brennstoffen geschaffen werden, da deren Nutzung die Gesundheit sowie die Umwelt belasten.

Äthiopien: Sicherstellung der Wasser- und Sanitärversorgung einer Grundschule

Etwa 230 Schüler und Schülerinnen besuchen die Elementary School der im Norden Äthiopiens gelegenen Ortschaft Hidmo. Der Schule mangelt es an einer ausreichenden Wasser- und Sanitärversorgung. Momentan stehen den Jugendlichen lediglich zwei Latrinen zur Verfügung, Waschgelegenheiten sind überhaupt nicht vorhanden und die nächste Wasserentnahmestelle liegt ca. einen halben Kilometer entfernt. Diese Situation ist mit dafür verantwortlich, dass eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler bereits nach der Mittagspause das Schulgelände verlassen.

Bangladesch: Elektrifizierung einer Schule

Durch die Elektrifizierung  einer Schule soll die Bildungssituation in der Stadt Durgapur im Westen Bangladeschs nachhaltig verbessert werden. Ein fehlender Anschluss an das öffentliche Stromnetz und häufige Stromausfälle verhindern derzeit einen fließenden und effizienten Unterricht. Außerdem soll die schlechte Wasserqualität vor Ort verbessert werden, da sie momentan noch häufig zu chronischen Erkrankungen führt.  

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Abgeschlossene Projekte

Bolivien: Aufbau einer Wasserversorgung für ein Dorf und eine Schule

Weniger als 7,5 Liter Wasser am Tag - nur so viel stand vielen der 120 Bewohner der Dörfer Condorhuacha und Kochipata zur Vergügung. Mit Hilfe des Projektes Agua para Bolívar - Nachhaltige Wasserversorgung in Bolivien konnte die Wassermenge durch die Instandsetzung des Wassernetzes nahezu verdoppelt werden  und die dorfeigene Schule konnte an das Netz angeschlossen werden, so dass die Kinder dort nun mit sauberem Wasser zum Kochen, duschen, für Toiletten und den Betrieb von Gewächshäusern versorgt sind. Durch die Installation einer (elektrischen) Pumpe und einem Finanzierungskonzept werden in Kochipata die Häuser des Dorfes nun mit Wasser versorgt.

Um die Wirksamkeit der vorgenommenen Maßnahmen zu überprüfen, machten sich zwei Ehrenamtliche Ende August 2013 im Rahmen einer Evaluierungsreise auf den Weg nach Bolivien. Die Evaluierung dient dabei nicht nur der nachträglichen Bewertung des Projektes, sondern kann durch das Ableiten so genannter "lessons learnt" auch der Durchführung zukünftiger Projekte bei Ingenieure ohne Grenzen zu Gute kommen.

Bolivien: Verbesserung der Wasserversorgung

In den Dörfern Santa Ana, Siete Suyos und Chocaya Ánimas im Südwesten Boliviens leiden die Menschen sehr unter dem vorherrschenden Wassermangel. Bedingt durch das trockene, kalte Klima gibt es kaum Oberflächengewässer. Der einzige Fluss ist durch den lokalen Bergbau stark mit Schwermetallen kontaminiert. Deshalb werden weit entfernte, nicht sehr ergiebige Quellen genutzt. Aus diesen stehen den 5.500 Bewohnern von Siete Suyos und Chocaya Ánimas jedoch nur 200 Liter pro Woche und Familie zur Verfügung (ca. 3-5 Liter pro Person und Tag; zum Vergleich: der Verbrauch in Deutschland beträgt ca. 120 Liter pro Person und Tag). Die Menschen in den Dörfern müssen ihr Wasser in Flaschen abgefüllt für viel Geld kaufen. Das Wasser fehlt nicht nur für das Trinken und Kochen, sondern auch für die tägliche Hygiene.

Bolivien: Wasserversorgung in Zamora

Für das Dorf Zamora im bolivianischen Hochland fehlt ausreichend Brauchwasser für die Bewässerung der Anbauflächen während der Trockenzeit. Zamora, gelegen im westbolivianischen Hochland, dem Altiplano, ist seit dem Zusammenbruch des Silber- und Zinnbergbaus Mitte des 20. Jahrhunderts verstärkt von Landflucht betroffen. Es befindet sich rund 150 km südlich der Hauptstadt La Paz. Ein Großteil der rund 160 verbliebenen Dorfbewohner lebt von Ackerbau und Viehzucht. Problematisch ist jedoch die Trinkwasserversorgung in der Trockenzeit, welche die größte existenzielle Bedrohung für die Menschen dieser Region darstellt. Der Grund liegt unter anderem in den stark verschmutzen Fließgewässern, die durch die Wässer stillgelegter Minen teilweise eine hohe Schwermetallkonzentration aufweisen.

Brückenbau, Ruanda

In Ruanda besteht ein großer Bedarf an Fußgängerbrücken. Jährlich kommen Menschen bei dem Versuch ums Leben, Hochwasser führende Flüsse zu Fuß zu durchqueren. Der Verein Ingenieure ohne Grenzen - Regionalgruppe Stuttgart/ Brückenbau (INGOG) und das Kigali Institute of Science and Technology (KIST) haben es sich zum Ziel gesetzt, dieser Problematik durch den Bau von Fußgängerbrücken entgegenzuwirken.

Brückenbauprojekt Kenya 2005 – "2 Brücken in 3 Monaten“

"Brücken für und somit in die Dritte Welt“ ist das Motto von Ingenieure ohne Grenzen e.V., Abteilung Stuttgart/Brückenbau . Den gemeinnützigen Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. gibt es seit 4 Jahren in Deutschland. Die Abteilung Brückenbau hat ihren Sitz in Stuttgart. Das Brückenbauteam besteht aus Studenten des Bauingenieurwesens und Bauingenieuren, die alle ehrenamtlich tätig sind. Bisherige Projekte wurden in Ruanda und Kenya abgewickelt. Die Zielsetzung von Ingenieure ohne Grenzen ist die Forschung, Planung und Unterstützung der Entwicklungshilfe. Die Herausforderung bei der Umsetzung der Projekte ist, die Situation der verfügbaren Materialien und Maschinen vor Ort optimal zu nutzen.

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