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Projektkoordination
Projekte in der Erkundungsphase
Stromversorgung für ein Bildungszentrum
Der Mangel an Elektrizität betrifft auch Hilfseinrichtungen in Kenia, wie das DARAD Bildungs- und Sozialzentrum in Ukunda. Das Zentrum unterrichtet Kinder und unterstützt gleichzeitig die Erwachsenen vor Ort durch Unterricht im Englischen und durch Wissensvermittlung rund um Geschäftsgründungen.
weitere Projekte in der Erkundungsphase
Laufende Projekte
FORSCHUNGSPROJEKTE
Entwicklung einer Wasserdesinfektionsanlage durch Solarenergie
Der Bau von Zisternen ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer verlässlichen und lebenswichtigen Wasserversorgung der Bevölkerung in Gebieten, welche in der Trockenzeit nicht genügend Wasser zur Verfügung stellen. Die chemische Qualität des Regenwassers ist dabei oft kein Problem. Dennoch kann das Wasser jedoch noch zu viele Keime enthalten, um es unbedenklich trinken zu können. Wird das Wasser nicht abgekocht, sind dann oft Krankheiten die Folge.
Tansania: Bau von Kleinst-Biogasananlagen in der Region Kagera
Bereits heute ist offensichtlich, dass die Auswirkungen eines sich wandelnden Klimas viele Entwicklungsländer in den subtropischen Klimazonen besonders hart treffen.
Gekocht wird in Tansania traditionell an offenen Feuerstellen mit Holz oder Holzkohle. Das Sammeln und Roden von Bäumen und Sträuchern zum Kochen oder zum Verkauf als Brennholz bzw. als Holzkohle hat dazu geführt, dass ein großer Teil der Waldflächen Tansanias bereits abgeholzt sind. Die Auswirkungen sind verheerend, da sich durch die massive Abholzung nicht nur die Bodenqualität stark verschlechtert. Ein großer Teil der Niederschläge fließt durch die zunehmende Bodenerosion ungenutzt ab. In Tansania leben die Menschen größtenteils direkt oder indirekt von der Landwirtschaft. Vor allem für diese Bevölkerungsgruppe haben die dargelegten Veränderungen der Bodenfruchtbarkeit und -qualität gravierende Folgen: Die Ernteerträge, welche auch so kaum zum Überleben reichen, sinken - die Grundsicherung der Ernährung ist gefährdet.
CaSa-Projekt in Kagera, Tansania
In der Region Kagera im Nordwesten Tansanias, in der die Menschen zum großen Teil von der Subsistenzlandwirtschaft leben, werden aus Mangel an einer angemessenen sanitären Versorgung menschliche Exkremente entweder unkontrolliert in der Landschaft verteilt oder in Latrinen in der Erde deponiert. Beides führt zu starker Verschmutzung des Grundwassers. Diese Verunreinigung ist die Ursache für viele gefährliche und sogar lebensbedrohliche Durchfallerkrankungen.
LATEINAMERIKA
Bolivien: Verbesserung der Trinkwasserversorgung
In den Dörfern Santa Ana, Siete Suyos und Chocaya Ánimas im Südwesten Boliviens leiden die Menschen sehr unter dem vorherrschenden Wassermangel. Bedingt durch das trockene, kalte Klima gibt es kaum Oberflächengewässer. Der einzige Fluss ist durch den lokalen Bergbau stark mit Schwermetallen kontaminiert. Deshalb werden weit entfernte, nicht sehr ergiebige Quellen genutzt. Aus diesen stehen den 5.500 Bewohnern von Siete Suyos und Chocaya Ánimas jedoch nur 200 Liter pro Woche und Familie zur Verfügung (ca. 3-5 Liter pro Person und Tag; zum Vergleich: der Verbrauch in Deutschland beträgt ca. 120 Liter pro Person und Tag). Die Menschen in den Dörfern müssen ihr Trinkwasser in Flaschen abgefüllt für viel Geld kaufen. Das Wasser fehlt nicht nur für das Trinken und Kochen, sondern auch für die tägliche Hygiene.
ASIEN
Nepal: Nachhaltiges Energiekonzept für das SKM-Hospital in Sankhu
Das Sushma Koirala Memorial Hospital liegt ca. 15 Kilometer nord-östlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Das Krankenhaus ist darauf spezialisiert, plastische und wiederherstellende Chirurgie für die arme Bevölkerung Nepals anzubieten. Darüberhinaus sichert das Krankenhaus die medizinische Grundversorgung der Menschen in der Umgebung. Doch die extrem unzuverlässige und lückenhafte Stromversorgung in Nepal erschwert die Arbeit des Krankenhauses erheblich. Oftmals müssen die drei Dieselgeneratoren, die eigentlich als Notstromaggregate gedacht sind, im Dauerbetrieb laufen, um die Stromversorgung des Krankenhauses bei Engpässen aufrecht zu erhalten. Angesichts der hohen Dieselpreise kann dies jedoch keine Dauerlösung sein.
AFRIKA
Tansania: Solarwasserpumpen und autarkes Licht
Im Gemeindebereich von Kitandililo und Mahongole (ca. 700 km südwestlich von Dar-es-Salaam) gibt es keine Wasser- und Stromversorgung und somit in den Abend- und Nachtstunden im Allgemeinen auch kein Licht. Die Bereiche Bildung, Medizin und letztlich auch das Gemeinwohl leiden darunter stark. Petroleumleuchten sind kostenintensiv und durch schwaches Licht und hohe Rauchentwicklung gesundheitsschädlich. Wasser wird vom 3 km entlegenen Fluss geholt bzw. mit hohen Betriebskosten durch eine Dieselpumpe oder mühsam im Handbetrieb gefördert.
Abgeschlossene Projekte
Sierra Leone: Solarstrom für eine Berufsschule in Kamakwie
Sierra Leone ist laut dem Human Development Index der UN eines der ärmsten Länder der Welt. Aufgrund der wachsenden Armut findet vermehrt eine Landflucht der jüngeren Bevölkerung statt. Viele wandern von den ländlichen Regionen in die Städte ab, vornehmlich in die Hauptstadt Freetown. Die Lebensbedingungen sind dort oft nicht besser. In der Ortschaft Kamawkie 150 km nordöstlich der Hauptstadt Freetown, liegt das Ausbildungszentrum Sella Vocational Centre. Hier werden knapp 200 Schüler in praktischen Tätigkeiten wie Holzverarbeitung, Mauern, Weben, Nähen und Kerzenherstellung ausgebildet. Das große Problem lag jedoch in der mangelhaften Stromversorgung des Ausbildungszentrums, in dem die Maschinen durch die ausgefallene Elektrizitätsversorgung oft stillstehen.
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