Abgeschlossene Projekte
Indien: Nachhaltige Energieversorgung mit Modellcharakter durch Solarthermie
Ziel dieses Projektes war die Optimierung der Energieeffizienz der Großküche des St. Antonys Waisenhauses durch eine Solarthermieanlage ergänzt durch ein angepasstes Bildungs- und Finanzierungskonzept. Ende 2012 konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Nähere Informationen finden Sie
hier.
Tansania: Zisternen für ein Studentinnenwohnheim in Tansania
Erfolgreich konnte die Regionalgruppe Münster im Jahr 2012 zwei Regenwasserzisternen für ein Studentinnenwohnheim in der Region Mtwara, Tansania errichten . Dadurch wird die hygienische Lebensgrundlage der Studentinnen gewährleistet und wesentlich verbessert.
Ruanda: Planung und Bau einer Fußgängerbrücke
Zwischen 2012 und 2013 hat die Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau gemeinsam mit ruandischen Studenten der Universität
KIST - Kigali Institute of Science and Technology
Liberia: Stromversorgung einer Schule
Im April 2013 konnte dieses Projekt erfolgreich beendet werden. Die Highschool in Brewerville wird nun mit Hilfe einer Solaranlage mit Strom versorgt, wodurch die Schülerzahl in den kommenden Jahren nahezu verdoppelt und Abendbildung für Erwachsene angeboten werden kann. Darüber hinaus bietet die Einrichtung eines Computerraumes mit Internetzugang unzählige neue Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, sowie Zugang zu Wissen und Literatur.
Ghana: Notstromversorgung eines Krankenhauses
Die Stromversorgung in Ghana ist recht unzuverlässig, fast täglich fällt zumindest für kurze Zeit der Strom aus. Vor allem für die Krankenhäuser stellt dies ein sehr großes und ernst zu nehmendes Problem dar, denn Stromausfälle können die Gesundheit der Patienten vor allem während Operationen extrem stark gefährden. Dies war auch im „Catholic Hospital in Battor“ der Fall. Zwar verfügte das Krankenhaus über einen Notstromgenerator, dieser musste jedoch zum Starten erst durch einen Techniker von Hand eingeschaltet werden. Eine schnelle und unterbrechungsfreie Stromversorgung war dadurch nicht gewährleistet.
Sierra Leone: Solarstrom für eine Berufsschule in Kamakwie
Sierra Leone ist laut dem Human Development Index der UN eines der ärmsten Länder der Welt. Aufgrund der wachsenden Armut findet vermehrt eine Landflucht der jüngeren Bevölkerung statt. Viele wandern von den ländlichen Regionen in die Städte ab, vornehmlich in die Hauptstadt Freetown. Die Lebensbedingungen sind dort oft nicht besser. In der Ortschaft Kamawkie 150 km nordöstlich der Hauptstadt Freetown, liegt das Ausbildungszentrum Sella Vocational Centre. Hier werden knapp 200 Schüler in praktischen Tätigkeiten wie Holzverarbeitung, Mauern, Weben, Nähen und Kerzenherstellung ausgebildet. Das große Problem lag jedoch in der mangelhaften Stromversorgung des Ausbildungszentrums, in dem die Maschinen durch die ausgefallene Elektrizitätsversorgung oft stillstehen.
Kenia: Toiletten für ein Bildungszentrum in Ukunda
Die sanitäre Situation, vor allem in den ländlichen Regionen Kenias, ist größtenteils sehr prekär. So auch im DARAD Bildungszentrum, welches sich im rund eine Stunde südlich von Mombasa gelegenen Ort Ukunda befindet. Hier werden Kinder aus den angrenzenden Slums in einer Schule und einem Kindergarten betreut. Zusätzlich werden auch Erwachsene im Lesen, Schreiben und im Englischen unterrichtet. Durch das schnelle Wachstum der Schule stößt diese aber immer wieder an Kapazitätsgrenzen, was sich ebenfalls in der sanitären Situation wiederspiegelt. Bevor die Ingenieure ohne Grenzen sich dem sanitären Problem angenommen hat, standen für über 200 Personen nur vier Plumpsklos zur Verfügung. Zudem waren die Auffanggruben in unmittelbarer Umgebung des schuleigenen Brunnens, so dass die Gefahr einer Kontaminierung der Wasserquelle durch die versickernden Fäkalien direkt bestand.
Tansania: Bau von Zisternen
In vielen vor allem ländlichen Gebieten in Tansania ist die Wasserversorgung prekär. Die Menschen dort müssen oft mehrmals täglich mehrere Kilometer weit zu Wasserquellen laufen, um ihre Kanister zu befüllen. Dieses Unterfangen ist sehr zeitaufwendig und beschwerlich, vor allem in der Regenzeit, wenn die unbefestigten Wege nur schwer passierbar sind. Der umständliche und zeitraubende Prozess des Wasserholens hat entscheidende Folgen für die persönliche und wirtschaftliche Entfaltung der Bewohner.
Simbabwe: Energieversorgung für eine Bildungseinrichtung
Simbabwe liegt im südlichen Afrika zwischen Sambia, Botswana, Südafrika und Mosambik. Die Bevölkerung hat unter der schlechten wirtschaftlichen Lage des Landes sehr zu leiden. Das Bildungssystem ist beinahe vollständig zusammengebrochen. Die Versorgung mit Strom und Trinkwasser ist flächendeckend nicht gesichert. Simbabwes Infrastruktur liegt brach. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Initiativen und Hilfsorganisationen im In- und Ausland gegründet, um die Lebensbedingungen der Menschen in Simbabwe zu verbessern. Dazu gehören auch die Shingirai Trust und das Glen Forest Development Centre. Sie unterstützen unter anderem Kinder, AIDS-Waisen, Jugendliche und Frauen. Beide Organisationen wurden zunächst nur wenige Stunden pro Woche mit Strom versorgt. Da nur elektrisch betriebene Pumpen die Wasserversorgung ermöglichten, fiel diese zuvor häufig aus. Ingenieure ohne Grenzen wollte diese Situation nachhaltig ändern .
Senegal: Solarwasserpumpe in Tambacounda
In der Region Tambacounda im Senegal ist eine funktionierende Bewässerung für eine erfolgreiche Landwirtschaft essentiell. Die Landbevölkerung in Ngeen setzt auf den Anbau von Bananen. Die Bananenplantagen werden immer unrentabler, die Bevölkerung ist durch einseitige Ernährung mangelernährt. Im Dorf Ngeen werden mit Hilfe von Dieselpumpen die Bananenplantagen bewässert. Der Preis für das Hauptanbauprodukt Bananen ist stark gesunken, wohingegen der Preis für Diesel stets gestiegen ist.
