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Abgeschlossene Projekte

Nicaragua: Sonnenstrom für Los Guatuzos

Nach erfolgreicher Erkundungsreise im Dezember 2012 konnten mit Unterstützung der Ingenieure ohne Grenzen sieben Schulen und ein Gesundheitszentrum in der von Armut geprägten Region Los Guatuzos, nahe San Carlos, mit Strom versorgt werden. 

Bolivien: Aufbau einer Wasserversorgung für ein Dorf und eine Schule

Weniger als 7,5 Liter Wasser am Tag - nur so viel stand vielen der 120 Bewohner der Dörfer Condorhuacha und Kochipata zur Vergügung. Mit Hilfe des Projektes Agua para Bolívar - Nachhaltige Wasserversorgung in Bolivien konnte die Wassermenge durch die Instandsetzung des Wassernetzes nahezu verdoppelt werden  und die dorfeigene Schule konnte an das Netz angeschlossen werden, so dass die Kinder dort nun mit sauberem Wasser zum Kochen, duschen, für Toiletten und den Betrieb von Gewächshäusern versorgt sind. Durch die Installation einer (elektrischen) Pumpe und einem Finanzierungskonzept werden in Kochipata die Häuser des Dorfes nun mit Wasser versorgt.

Um die Wirksamkeit der vorgenommenen Maßnahmen zu überprüfen, machten sich zwei Ehrenamtliche Ende August 2013 im Rahmen einer Evaluierungsreise auf den Weg nach Bolivien. Die Evaluierung dient dabei nicht nur der nachträglichen Bewertung des Projektes, sondern kann durch das Ableiten so genannter "lessons learnt" auch der Durchführung zukünftiger Projekte bei Ingenieure ohne Grenzen zu Gute kommen.

Kenia: Infrastruktur für eine Krankenstation in Chwele

In der westkenianischen Gemeinde Chwele leben ca. 20.000 Einwohner. Die staatliche Gesundheitsversorgung ist mangelhaft ausgestattet und organisiert. Gemeinsam mit deutschen und kenianischen Partnern planen Ingenieure ohne Grenzen e.V. dort den Bau einer Krankenstation zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung.

Nepal: Nachhaltiges Energiekonzept für das SKM-Hospital in Sankhu

Das Sushma Koirala Memorial Hospital liegt ca. 15 Kilometer nord-östlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Das Krankenhaus ist darauf spezialisiert, plastische und wiederherstellende Chirurgie für die arme Bevölkerung Nepals anzubieten. Darüberhinaus sichert das Krankenhaus die medizinische Grundversorgung der Menschen in der Umgebung. Doch die extrem unzuverlässige und lückenhafte Stromversorgung in Nepal erschwert die Arbeit des Krankenhauses erheblich. Oftmals müssen die drei Dieselgeneratoren, die eigentlich als Notstromaggregate gedacht sind, im Dauerbetrieb laufen, um die Stromversorgung des Krankenhauses bei Engpässen aufrecht zu erhalten. Angesichts der hohen Dieselpreise kann dies jedoch keine Dauerlösung sein.

Indien: Nachhaltige Energieversorgung mit Modellcharakter durch Solarthermie

Ziel dieses Projektes war die Optimierung der Energieeffizienz der Großküche des St. Antonys Waisenhauses durch eine Solarthermieanlage ergänzt durch ein angepasstes Bildungs- und Finanzierungskonzept. Ende 2012 konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Nähere Informationen finden Sie Hyperlink-Symbol hier.

Tansania: Zisternen für ein Studentinnenwohnheim in Tansania

Erfolgreich konnte die Regionalgruppe Münster im Jahr 2012 zwei Regenwasserzisternen  für ein Studentinnenwohnheim in der Region Mtwara, Tansania errichten . Dadurch wird die hygienische Lebensgrundlage der Studentinnen gewährleistet und wesentlich verbessert.

Ruanda: Planung und Bau einer Fußgängerbrücke

Zwischen 2012 und 2013 hat die Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau gemeinsam mit ruandischen Studenten der Universität Hyperlink-Symbol KIST - Kigali Institute of Science and Technology   erfolgreich  eine 35m Fußgängerbrücke geplant und zusammen mit der Bevölkerung  über den Fluss Giciye am Standort Kamajanga in Ruanda errichtet .

Liberia: Stromversorgung einer Schule

Im April 2013 konnte dieses Projekt erfolgreich beendet werden. Die Highschool in Brewerville wird nun mit Hilfe einer Solaranlage mit Strom versorgt, wodurch die Schülerzahl in den kommenden Jahren  nahezu verdoppelt und Abendbildung für Erwachsene angeboten werden kann. Darüber hinaus bietet die Einrichtung eines  Computerraumes mit Internetzugang unzählige neue Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, sowie Zugang zu Wissen und Literatur.

Ghana: Notstromversorgung eines Krankenhauses

Die Stromversorgung in Ghana ist recht unzuverlässig, fast täglich fällt zumindest für kurze Zeit der Strom aus. Vor allem für die Krankenhäuser stellt dies ein sehr großes und ernst zu nehmendes Problem dar, denn Stromausfälle können die Gesundheit der Patienten vor allem während Operationen extrem stark gefährden. Dies war auch im „Catholic Hospital in Battor“ der Fall. Zwar verfügte das Krankenhaus über einen Notstromgenerator, dieser musste jedoch zum Starten erst durch einen Techniker von Hand eingeschaltet werden. Eine schnelle und unterbrechungsfreie Stromversorgung war dadurch nicht gewährleistet.

Sierra Leone: Solarstrom für eine Berufsschule in Kamakwie

Sierra Leone ist laut dem Human Development Index der UN eines der ärmsten Länder der Welt. Aufgrund der wachsenden Armut findet vermehrt eine Landflucht der jüngeren Bevölkerung statt. Viele wandern von den ländlichen Regionen in die Städte ab, vornehmlich in die Hauptstadt Freetown. Die Lebensbedingungen sind dort oft nicht besser. In der Ortschaft Kamawkie 150 km nordöstlich der Hauptstadt Freetown, liegt das Ausbildungszentrum Sella Vocational Centre. Hier werden knapp 200 Schüler in praktischen Tätigkeiten wie Holzverarbeitung, Mauern, Weben, Nähen und Kerzenherstellung ausgebildet. Das große Problem lag jedoch in der mangelhaften Stromversorgung des Ausbildungszentrums, in dem die Maschinen durch die ausgefallene Elektrizitätsversorgung oft stillstehen.