Ghana: Notstromversorgung eines Krankenhauses
Die Stromversorgung in Ghana ist recht unzuverlässig, fast täglich fällt zumindest für kurze Zeit der Strom aus. Vor allem für die Krankenhäuser stellt dies ein sehr großes und ernst zu nehmendes Problem dar, denn Stromausfälle können die Gesundheit der Patienten vor allem während Operationen extrem stark gefährden. Dies war auch im „Catholic Hospital in Battor“ der Fall. Zwar verfügte das Krankenhaus über einen Notstromgenerator, dieser musste jedoch zum Starten erst durch einen Techniker von Hand eingeschaltet werden. Eine schnelle und unterbrechungsfreie Stromversorgung war dadurch nicht gewährleistet.
Fortschrittliche Notstromaggregate sichern Energieversorgung in den OP-Sälen
Die Ingenieure ohne Grenzen haben inzwischen ein Projekt zur Stromversorgung der OP-Säle im Krankenhaus erfolgreich umgesetzt. Um Strom auch während der Stromausfälle zur Verfügung zu haben, wurden auf dem Dach des Krankenhauses Solarpaneele installiert – denn Sonne gibt es in Ghana genug. Darüber hinaus wurden lokale Fachkräfte geschult, um die Paneele auch in Zukunft eigenständig warten und reparieren zu können. Das Ziel des Projekts war es, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung einiger Steckdosen (für Anästhesiegeräte und Überwachungsmonitore) in den Operationssälen und der OP-Lampen zu implementieren, sodass Operationen sicher weiter geführt werden können. Die Anlage wurde inzwischen offiziell an das Krankenhaus übergeben.
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