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Tansania: Solarwasserpumpen und autarkes Licht

Im Gemeindebereich von Kitandililo und Mahongole (ca. 700 km südwestlich von Dar-es-Salaam) gibt es keine Wasser- und Stromversorgung und somit in den Abend- und Nachtstunden im Allgemeinen auch kein Licht. Die Bereiche Bildung, Medizin und letztlich auch das Gemeinwohl leiden darunter stark. Petroleumleuchten sind kostenintensiv und durch schwaches Licht und hohe Rauchentwicklung gesundheitsschädlich. Wasser wird vom 3 km entlegenen Fluss geholt bzw. mit hohen Betriebskosten durch eine Dieselpumpe oder mühsam im Handbetrieb gefördert.

Äthiopien: Solarenergie für eine Schule

Äthiopien ist eines der ärmsten Ländern der Welt in dem die niedrige Schulbildung immer noch ein sehr großes Problem darstellt. Obwohl eine Schulpflicht besteht, wird diese nicht konsequent durchgesetzt. Die Folge ist eine sehr hohe Analphabetenrate unter den Äthiopiern. Dazu kommt die mangelhafte Elektrifizierung von vielen Gegenden, die den Unterricht in Schulen vor allem in den Abendstunden erheblich erschwert.

Kamerun: Bau einer Schule für erneuerbare Energien und Umwelttechnik

Kein Strom, kein Wasser, schlechte hygienische Bedingungen und Krankheiten, so sieht der Alltag für die meisten Menschen in ländlichen Gebieten in Kamerun aus, wo nur 22% der Bevölkerung Zugang zu Elektrizität haben. In ländlichen Gebieten sind es nur 3,5 Prozent der Bevölkerung. Technologietransfer ist einer der zentralen Aspekte für die Zukunft und Entwicklung von Ländern wie Kamerun.

Mosambik: Bildung durch Solarenergie

Wenn es in Mosambik am frühen Abend dunkel wird, bedeutet dies das Ende der Geschäftigkeit. Auf dem Land leben die Menschen in verstreuten Siedlungen und kleinen Dörfern, die oft in großen Entfernungen voneinander liegen. Ein staatliches Stromnetz existiert nicht. Wenn nachts Licht in den Gemeinden zu sehen ist, dann stammt es meist von den wenigen Kerosinlampen, die mit teurem Brennstoff arbeiten. Sie rußen, verursachen gesundheitliche Schäden und schaden der Umwelt.

Das Fehlen von elektrischem Strom wirkt sich negativ auf die Bildungssituation der Bevölkerung und damit auf die Entwicklung und die wirtschaftliche Situation der gesamten Region aus. Viele der Mosambikaner haben in ihrer Kindheit der Familie auf dem Feld geholfen – Schuldbildung blieb ihnen so oft verwehrt. Heute haben die Erwachsenen in Mosambik große Schwierigkeiten, ihre fehlende Grundschulbildung nachzuholen, denn während des Tages arbeiten sie hart auf ihren Feldern. Wenn die Dunkelheit hereinbricht, gibt es keine geeigneten Lichtquellen mehr, um Lesen und Schreiben zu lernen.

Ruanda: Brückenbauseminar

Am Kigali Institute of Science Technology and Management (KIST) in Ruanda wurde unter Leitung von zwei Ingenieuren der Kompetenzgruppe „Brückenbau“ der Ingenieure ohne Grenzen für 15 Studenten des 3. und 4. Lehrjahres Bauingenieurwesen ein Kompaktseminar mit dem Thema „Footbridges in Rural Areas“ angeboten.  Zielsetzung des Projektes ist es, eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur in den ländlichen Regionen Ruandas zu gewährleisten. Durch die Ausbildung von Bauingenieurstudenten in Ruanda soll vor Ort die Grundlage für die Entwicklung, Planung, Durchführung und Instandhaltung von Brückenbauprojekten geschaffen werden.

Senegal: Solarwasserpumpe in Tambacounda

In der Region Tambacounda im Senegal ist eine funktionierende Bewässerung für eine erfolgreiche Landwirtschaft essentiell. Die Landbevölkerung in Ngeen setzt auf den Anbau von Bananen. Die Bananenplantagen werden immer unrentabler, die Bevölkerung ist durch einseitige Ernährung mangelernährt. Im Dorf Ngeen werden mit Hilfe von Dieselpumpen die Bananenplantagen bewässert. Der Preis für das Hauptanbauprodukt Bananen ist stark gesunken, wohingegen der Preis für Diesel stets gestiegen ist.

Simbabwe: Energieversorgung für eine Bildungseinrichtung

Simbabwe liegt im südlichen Afrika zwischen Sambia, Botswana, Südafrika und Mosambik. Die Bevölkerung hat unter der schlechten wirtschaftlichen Lage des Landes sehr zu leiden. Das Bildungssystem ist beinahe vollständig zusammengebrochen. Die Versorgung mit Strom und Trinkwasser ist flächendeckend nicht gesichert. Simbabwes Infrastruktur liegt brach. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Initiativen und Hilfsorganisationen im In- und Ausland gegründet, um die Lebensbedingungen der Menschen in Simbabwe zu verbessern. Dazu gehören auch die Shingirai Trust und das Glen Forest  Development Centre. Sie unterstützen unter anderem Kinder, AIDS-Waisen, Jugendliche und Frauen. Beide Organisationen werden nur wenigen Stunden pro Woche mit Strom versorgt. Da nur elektrisch betriebene Pumpen die Wasserversorgung ermöglichen, fällt diese häufig aus. Aufgrund der Stromausfälle werden die Organisationen bei Ihrer Arbeit permanent behindert.

Tansania: Schaffung einer zentralen Wasserversorgung in Chonyonyo

Im tansanischen Dorf Chonyonyo und der direkten Umgebung leben über 2000 Menschen, welche keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Die Menschen dieser Region müssen auf Grund ihrer finanziellen Situation zum Decken der Dächer überwiegend Bananenblätter verwenden. Wegen der fehlenden Wellblechdächer ist ein Auffangen von Regenwasser und dessen Nutzung durch kleine Zisternen nur sehr vereinzelt möglich. Hinzu kommt, dass Frauen und Kindern in dieser ländlichen Region Tansanias traditionell für das Beschaffen

von Wasser zuständig sind. Dafür müssen sie oft mehrfach am Tag weit entlegene Wasserstellen aufsuchen.

Tansania: Bau von Zisternen

In vielen vor allem ländlichen Gebieten in Tansania ist die Wasserversorgung prekär. Die Menschen dort müssen oft mehrmals täglich mehrere Kilometer weit zu Wasserquellen laufen, um ihre Kanister zu befüllen. Dieses Unterfangen ist sehr zeitaufwendig und beschwerlich, vor allem in der Regenzeit, wenn die unbefestigten Wege nur schwer passierbar sind. Der umständliche und zeitraubende Prozess des Wasserholens hat entscheidende Folgen für die persönliche und wirtschaftliche Entfaltung der Bewohner.

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