AFRIKA
Äthiopien: Neue Küche verbessert hygienische Situation in Waisenhaus
In dem Kidane Mehret Waisenhaus in Addis Abeba leben und wachsen bis zu 150 Kinder bis zum Erwachsenenalter auf. Diese stammen aus teils unvorstellbaren Verhältnissen, sind oft krank und ohne die Unterstützung der Franziskanerschwestern auf sich allein gestellt. Die Küche, das logistische Herz des Waisenhauses, ist sehr marode und stark renovierungsbedürftig. Die Emirates Foundation, eine gemeinnützige Stiftung der Emirates Fluggesellschaft und langjährige Partnerin des Waisenhauses, will diesen Zustand ändern. Sie hat mit der Regionalgruppe Nürnberg, einen verlässlichen Projektpartner gefunden. Das Team arbeitet seit August 2011 an der stückweisen Umsetzung zweier Teilprojekte.
Benin: Elektrisches Licht und Wasser für das Dorf Nagasséga
Elektrisches Licht ist etwas Neues für das Dorf Nagasséga im Norden von Benin. Die Ingenieure ohne Grenzen haben während einer Erkundung mit einer Mini-Solaranlage in einem Klassenzimmer der Schule für Licht gesorgt. Und sie haben sehr genau die Wassersituation im Dorf angesehen, um mit Zisternen und Rückhaltebecken in Zukunft eine erfolgreiche Landwirtschaft zu ermöglichen.
Kenia: Regenwassernutzung in West-Laikipia, Kenia
Um für die Bevölkerung Wasser einer besseren Qualität verfügbar zu machen, unterstützen wir seit 2007 in Kooperation mit der lokalen Organisation OWCC den Regenwasserzisternenbau in Kenia.
Ruanda: Brückenbauseminar
Brücken sind mehr als nur Infrastruktur. Sie ermöglichen den Zugang zu medizinischer Versorgung, zu Schulbildung, sauberem Trinkwasser und Lebensmittelversorgung. Um eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Strukturen im zentralafrikanischen Ruanda zu ermöglichen, führt die Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau jährlich Kompaktseminare zum Thema Fußgängerbrückenbau an der Technischen Hochschule in Ruandas Hauptstadt Kigali durch.
Ruanda: Wasserversorgung für das Dorf Kirinda
Die Bewohner des kleinen Bergdorfes Kirinda in Ruanda haben keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zusammen mit Junge Menschen für Afrika e.V. wird eine neue Zisterne mit einem Volumen von 10.000l errichtet.
Tansania: Bau von Zisternen in der Region Kagera
Die Familien in den verschiedenen Gemeinden in Karagwe einer ländlichen Region westlich des Viktoriasees, haben nur sehr eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser. Zum einen grundsätzlich wegen der schlechten Qualität des verfügbaren Wassers, zum anderen wegen der großen Entfernungen zu verfügbaren Wasserstellen. Die Familien umfassen durchschnittlich sieben Personen und leben fernab größerer Siedlungen. Ihr durchschnittliches Jahreseinkommen beträgt rund 240 Euro, das sie zumeist über Subsistenzlandwirtschaft erzielen. So kommt es, dass vor allem die ärmlichen Bewohner der Region Wasser aus kleinen stark verschmutzten Wasserlöchern entnehmen müssen, um den Bedarf ihrer Familien zu decken. Geschlossene Wasserzisternen , welche Regenwasser während der Regenzeit auffangen, stellen hier eine effektive und nachhaltige Lösung dar die Lebenssituation massiv zu verbessern.
Tansania: Biogas support for Tanzania "BiogaST"
Das Projekt Biogas support for Tanzania "BiogaST" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Regionalgruppe Berlin und der Kompetenzgruppe Erneuerbare Energien und wird in Zusammenarbeit mit der tansanischen Partnerorganisation MAVUNO Project sowie weiteren Kooperationspartnern durchgeführt.
Tansania: Carbonization and Sanitation "CaSa"
Das Projekt Carbonization and Sanitation "CaSa" wurde aus der Teamarbeit im BiogaST Project heraus und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin ins Leben gerufen. Bereits Ende des Jahres 2009 wurde mit den Machbarkeitsbetrachtungen und der Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation MAVUNO Project begonnen.
