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Kenia: Regenwassernutzung in West-Laikipia, Kenia

Kenia: Regenwassernutzung in West-Laikipia, Kenia

Um für die Bevölkerung Wasser einer besseren Qualität verfügbar zu machen, unterstützen wir seit 2007 in Kooperation mit der lokalen Organisation OWCC den Regenwasserzisternenbau in Kenia.

Ausgangsituation

Für die ländlichen Gebiete der Region Laikipia existiert keine flächendeckende öffentlich organisierte Wasserversorgung. Die Bevölkerung nutzt Wasser, welches in Staudämmen gesammelt wird, Wasser aus Wasserlöchern oder aus einem der wenigen öffentlichen oder privaten Brunnen. Die Wasserqualität ist in der Regel mangelhaft und Ursache verschiedener Krankheiten. Das Grundwasser hat meist einen sehr hohen Fluoridgehalt, was zu schweren Zahn-, Knochen- und Gelenkschädigungen führen kann. Die mikrobiologische Wasserqualität der Oberflächengewässer (Staudämme, Wasserlöcher) stellt ein hohes Gesundheitsrisiko insbesondere für Kinder dar. Die Entfernungen, die die Frauen und Kinder zu diesen Wasserstellen täglich zurücklegen müssen, können in Trockenzeiten bis zu 10 km betragen.

Projektverlauf

Als Fortsetzung des seit 2008 begonnenen Projekts wurde Ende 2012 zehn weitere Zisternen gebaut und einige bestehende Zisternen repariert. Weiterhin wurde für eine im Projektgebiet gelegene Grundschule eine neue Zisterne mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Litern Wasser gebaut. Dadurch haben nun 350 Schüler unmittelbar Zugang zu sauberem Wasser.

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