Tansania: Bau von Zisternen
In vielen vor allem ländlichen Gebieten in Tansania ist die Wasserversorgung prekär. Die Menschen dort müssen oft mehrmals täglich mehrere Kilometer weit zu Wasserquellen laufen, um ihre Kanister zu befüllen. Dieses Unterfangen ist sehr zeitaufwendig und beschwerlich, vor allem in der Regenzeit, wenn die unbefestigten Wege nur schwer passierbar sind. Der umständliche und zeitraubende Prozess des Wasserholens hat entscheidende Folgen für die persönliche und wirtschaftliche Entfaltung der Bewohner.
Wassertanks erleichtern die Wasserversorgung der Bevölkerung erheblich
Mit dem Projekt „Zisternen für Tansania“ wollen die Ingenieure ohne Grenzen zusammen mit der Partnerorganisation MAVUNO einen umfangreichen Beitrag zur Sicherung der Wasserversorgung in der Region Karagwe in Tansania leisten. Im Mittelpunkt steht der Bau von Wasserauffangtanks (Zisternen) für mehrere Familien. Die Zisternen speichern das Wasser der Regenzeit und stellen es den ländlichen Bewohnern in der Trockenzeit zur Verfügung. Kinder sind bisher traditionell für das Holen von Wasser zuständig, ihnen bleibt ein regelmäßiger Schulbesuch durch die zeitraubende Tätigkeit oft verwehrt, welcher nun durch Zisternen möglich wird. In Tansania wurden bereits in drei Bauphasen Zisternen gebaut. Momentan läuft die vierte Bauphase, um weitere Familien mit Zisternen zu versorgen.
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