Bolivien: Wasserversorgung in Zamora
Für das Dorf Zamora im bolivianischen Hochland fehlt ausreichend Brauchwasser für die Bewässerung der Anbauflächen während der Trockenzeit. Zamora, gelegen im westbolivianischen Hochland, dem Altiplano, ist seit dem Zusammenbruch des Silber- und Zinnbergbaus Mitte des 20. Jahrhunderts verstärkt von Landflucht betroffen. Es befindet sich rund 150 km südlich der Hauptstadt La Paz. Ein Großteil der rund 160 verbliebenen Dorfbewohner lebt von Ackerbau und Viehzucht. Problematisch ist jedoch die Trinkwasserversorgung in der Trockenzeit, welche die größte existenzielle Bedrohung für die Menschen dieser Region darstellt. Der Grund liegt unter anderem in den stark verschmutzen Fließgewässern, die durch die Wässer stillgelegter Minen teilweise eine hohe Schwermetallkonzentration aufweisen.
Aufbereitung der Fließgewässer als Lösung der Brauchwasserknappheit
Die Ingenieure ohne Grenzen haben sich der Versorgung mit Brauchwasser gewidmet und sehen in der Aufbereitung und dem Weitertransport des Wassers der nahegelegenen, jedoch durch ehemaligen Bergbau verunreinigten Fließgewässer eine mögliche Lösung: Die Errichtung einer von der Dorfgemeinschaft verwalteten Anlage zur Bereitstellung und Speicherung sauberen Brauchwassers ist das Ziel des Projektes.
Weitere Informationen finden Sie
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Den Blog, den die Ingenieure ohne Grenzen während ihrer Erkundungsreise im Herbst 2010 geführt haben, finden Sie
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