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Projektarchiv

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Hier finden Sie alle abgeschlossenen Projekte

Bolivien: Aufbau einer Wasserversorgung für ein Dorf und eine Schule

Weniger als 7,5 Liter Wasser am Tag - nur so viel stand vielen der 120 Bewohner der Dörfer Condorhuacha und Kochipata zur Vergügung. Mit Hilfe des Projektes Agua para Bolívar - Nachhaltige Wasserversorgung in Bolivien konnte die Wassermenge durch die Instandsetzung des Wassernetzes nahezu verdoppelt werden  und die dorfeigene Schule konnte an das Netz angeschlossen werden, so dass die Kinder dort nun mit sauberem Wasser zum Kochen, duschen, für Toiletten und den Betrieb von Gewächshäusern versorgt sind. Durch die Installation einer (elektrischen) Pumpe und einem Finanzierungskonzept werden in Kochipata die Häuser des Dorfes nun mit Wasser versorgt.

Um die Wirksamkeit der vorgenommenen Maßnahmen zu überprüfen, machten sich zwei Ehrenamtliche Ende August 2013 im Rahmen einer Evaluierungsreise auf den Weg nach Bolivien. Die Evaluierung dient dabei nicht nur der nachträglichen Bewertung des Projektes, sondern kann durch das Ableiten so genannter "lessons learnt" auch der Durchführung zukünftiger Projekte bei Ingenieure ohne Grenzen zu Gute kommen.

Bolivien: Verbesserung der Wasserversorgung

In den Dörfern Santa Ana, Siete Suyos und Chocaya Ánimas im Südwesten Boliviens leiden die Menschen sehr unter dem vorherrschenden Wassermangel. Bedingt durch das trockene, kalte Klima gibt es kaum Oberflächengewässer. Der einzige Fluss ist durch den lokalen Bergbau stark mit Schwermetallen kontaminiert. Deshalb werden weit entfernte, nicht sehr ergiebige Quellen genutzt. Aus diesen stehen den 5.500 Bewohnern von Siete Suyos und Chocaya Ánimas jedoch nur 200 Liter pro Woche und Familie zur Verfügung (ca. 3-5 Liter pro Person und Tag; zum Vergleich: der Verbrauch in Deutschland beträgt ca. 120 Liter pro Person und Tag). Die Menschen in den Dörfern müssen ihr Wasser in Flaschen abgefüllt für viel Geld kaufen. Das Wasser fehlt nicht nur für das Trinken und Kochen, sondern auch für die tägliche Hygiene.

Bolivien: Wasserversorgung in Zamora

Für das Dorf Zamora im bolivianischen Hochland fehlt ausreichend Brauchwasser für die Bewässerung der Anbauflächen während der Trockenzeit. Zamora, gelegen im westbolivianischen Hochland, dem Altiplano, ist seit dem Zusammenbruch des Silber- und Zinnbergbaus Mitte des 20. Jahrhunderts verstärkt von Landflucht betroffen. Es befindet sich rund 150 km südlich der Hauptstadt La Paz. Ein Großteil der rund 160 verbliebenen Dorfbewohner lebt von Ackerbau und Viehzucht. Problematisch ist jedoch die Trinkwasserversorgung in der Trockenzeit, welche die größte existenzielle Bedrohung für die Menschen dieser Region darstellt. Der Grund liegt unter anderem in den stark verschmutzen Fließgewässern, die durch die Wässer stillgelegter Minen teilweise eine hohe Schwermetallkonzentration aufweisen.

Brückenbau, Ruanda

In Ruanda besteht ein großer Bedarf an Fußgängerbrücken. Jährlich kommen Menschen bei dem Versuch ums Leben, Hochwasser führende Flüsse zu Fuß zu durchqueren. Der Verein Ingenieure ohne Grenzen - Regionalgruppe Stuttgart/ Brückenbau (INGOG) und das Kigali Institute of Science and Technology (KIST) haben es sich zum Ziel gesetzt, dieser Problematik durch den Bau von Fußgängerbrücken entgegenzuwirken.

Brückenbauprojekt Kenya 2005 – "2 Brücken in 3 Monaten“

"Brücken für und somit in die Dritte Welt“ ist das Motto von Ingenieure ohne Grenzen e.V., Abteilung Stuttgart/Brückenbau . Den gemeinnützigen Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. gibt es seit 4 Jahren in Deutschland. Die Abteilung Brückenbau hat ihren Sitz in Stuttgart. Das Brückenbauteam besteht aus Studenten des Bauingenieurwesens und Bauingenieuren, die alle ehrenamtlich tätig sind. Bisherige Projekte wurden in Ruanda und Kenya abgewickelt. Die Zielsetzung von Ingenieure ohne Grenzen ist die Forschung, Planung und Unterstützung der Entwicklungshilfe. Die Herausforderung bei der Umsetzung der Projekte ist, die Situation der verfügbaren Materialien und Maschinen vor Ort optimal zu nutzen.

Chile: Solarenergie für Wohnhäuser

In Chile werden pro Jahr ca. 40.000 Sozialwohnungen gebaut. Die energetische Versorgung der Bewohner dabei teilweise durch regenerative Energien zu decken, wurde bis heute bei der Planung nicht wesentlich berücksichtigt.

El Salvador: Biogas-Projekt "El Jícaro"

In der Genossenschaft "El Jicaro", El Salvador, wurde von den Regionalgruppen Freiburg und Hannover im Dezember 2009 eine Biogasanlage zur Versorgung der örtlichen Käserei fertiggestellt, um das bisher teuer zugekaufte Propangas zu ersetzen. Als Ausgangsstoff zur Biogaserzeugung kommt eine Mischung aus Mist und Molke zum Einsatz. In Kooperation mit Partnern vor Ort konnte so eine nachhaltige Energieerzeugung für die Käserei realisiert werden, wodurch die Genossenschaft Kosten spart und nebenbei natürlich das Klima schont.

Äthiopien: Grundwasserdamm in Koraro

Früher mussten die Menschen in Koraro, einem Dorf im kargen und schwer zugänglichen Hochland Nord-Äthiopiens bis zu fünf Kilometer zurücklegen, um Trinkwasserzugänge zu erreichen. Dank des neuen Grundwasserstaudamms, den Ingenieure ohne Grenzen in Kooperation mit der äthiopischen Mekelle Universität errichtet hat, können die Dorfbewohner heute Trinkwasser aus einem dorfnahen Brunnen holen.

Fünf Zisternen helfen Samburus durch Dürren

"Ingenieure Ohne Grenzen" und die "Samburuhilfe e.V." errichteten zusammen mit der Bevölkerung eines Dorfes im Norden Kenias fünf Zisternen mit 60.000 Litern Speichervolumen.

Ruanda: Vungabridge 2008

Von Juli bis Oktober 2008 ist unter der Leitung von Joachim Schneider und Kadir Osterhage im Nordwesten Ruandas eine Fußgängberbrücke realisiert worden. Unter Verwendung des 2007 beim Mondialogo Engineering Award gewonnenen Preisgeldes wurde gemeinsam mit Studenten des Kigali Institute of Technology (KIST) und Anwohnern der Brücke das Projekt in die Tat umgesetzt.