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Mosambik: Bildung durch Solarenergie

Mosambik: Bildung durch Solarenergie

Wenn es in Mosambik am frühen Abend dunkel wird, bedeutet dies das Ende der Geschäftigkeit. Auf dem Land leben die Menschen in verstreuten Siedlungen und kleinen Dörfern, die oft in großen Entfernungen voneinander liegen. Ein staatliches Stromnetz existiert nicht. Wenn nachts Licht in den Gemeinden zu sehen ist, dann stammt es meist von den wenigen Kerosinlampen, die mit teurem Brennstoff arbeiten. Sie rußen, verursachen gesundheitliche Schäden und schaden der Umwelt.

Das Fehlen von elektrischem Strom wirkt sich negativ auf die Bildungssituation der Bevölkerung und damit auf die Entwicklung und die wirtschaftliche Situation der gesamten Region aus. Viele der Mosambikaner haben in ihrer Kindheit der Familie auf dem Feld geholfen – Schuldbildung blieb ihnen so oft verwehrt. Heute haben die Erwachsenen in Mosambik große Schwierigkeiten, ihre fehlende Grundschulbildung nachzuholen, denn während des Tages arbeiten sie hart auf ihren Feldern. Wenn die Dunkelheit hereinbricht, gibt es keine geeigneten Lichtquellen mehr, um Lesen und Schreiben zu lernen.

Solarsysteme versorgen die Gebäude mit Strom

Ingenieure ohne Grenzen wollen einen Beitrag zur Verbesserung der Stromversorgung von öffentlichen Gebäuden wie Schulen in entlegenen Gebieten in Mosambik leisten und bereitet sich gerade auf die technische Umsetzung für mindestens 14 Schulen mit je 1-2 Klassenzimmern vor. Es ist geplant, ein kleines Solarsystem auf den Dächern von Schulen, Beleuchtung in den Abendstunden bereitzustellen, das genügend Energie liefert, um die Lampen zu betreiben. Die Lehre am Abend würde so interessierten Erwachsenen die Möglichkeit geben, eine versäumte und lang ersehnte Schulbildung nachzuholen.

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