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Projekte in der Erkundungsphase

Äthiopien: Sicherstellung der Wasser- und Sanitärversorgung einer Grundschule

Etwa 230 Schüler und Schülerinnen besuchen die Elementary School der im Norden Äthiopiens gelegenen Ortschaft Hidmo. Der Schule mangelt es an einer ausreichenden Wasser- und Sanitärversorgung. Momentan stehen den Jugendlichen lediglich zwei Latrinen zur Verfügung, Waschgelegenheiten sind überhaupt nicht vorhanden und die nächste Wasserentnahmestelle liegt ca. einen halben Kilometer entfernt. Diese Situation ist mit dafür verantwortlich, dass eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler bereits nach der Mittagspause das Schulgelände verlassen.

Bangladesch: Elektrifizierung einer Schule

Durch die Elektrifizierung  einer Schule soll die Bildungssituation in der Stadt Durgapur im Westen Bangladeschs nachhaltig verbessert werden. Ein fehlender Anschluss an das öffentliche Stromnetz und häufige Stromausfälle verhindern derzeit einen fließenden und effizienten Unterricht.  

Bolivien: Bildung bleibt

Mit Blick auf die technische Infrastruktur lassen sich im bergigen Hochland Boliviens viele Problemfelder feststellen. Mangelhafter Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen, sowie gesundheitsschädliche Bedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung sind nur einige von ihnen. Viele dieser Probleme könnten dabei durch einfache und kostengünstige Technologien behoben werden. Diese werden jedoch aufgrund mangelnder Sachkenntnis und fehlender Motivation nicht entwickelt und umgesetzt. Hier möchte Ingenieure ohne Grenzenmit einem Projekt zum Wissenstransfer ansetzen und so lokale Strukturen mit technischem Know-How unterstützen. 

Ghana: Elektrifizierung eines Ausbildungszentrums

Mit Unterstützung von Ingenieure ohne Grenzen e.V. soll ein Ausbildungszentrum  in Komenda, Ghana elektrifiziert   werden. Durch das Zentrum sollen junge Menschen aus ländlichen und einkommensschwachen Strukturen unterstützt und gefördert werden. Ziel ist es, diese jungen Menschen auf die zukünftigen Herausforderungen des heimischen Arbeitsmarktes vorzubereiten. Dies soll unter anderem durch eine fundierte Ausbildung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien geschehen.

Ghana: Strom ohne Steckdose – Solarstrom zum Nachbauen

Die Neuentwicklung solarer Kleinenergiesysteme soll genutzt werden, um ghanaische SchülerInnen und Studierende aus dem Bereich Elektrik und Elektronik weiterzubilden. In Schulungen und Trainings soll die Herstellung und Verbreitung energiesparende Photovoltaik-Lampen, die mit lokalen Materialien hergestellt werden können, vermittelt werden.

Indien: Bildung unter Strom

Dieses Projekt hat sich zum langfristigen Ziel gesetzt, eine Schule sowie ein Heim für verwaiste Mädchen und verstoßene Waisen in Boyipalem, Indien mit einer zuverlässigen und ökonomischen Energieversorgung auszustatten.

Indien: Wassermanagement für ein Bildungszentrum

Im Rahmen einer Erkundung wurde der Schulkomplex in Leh/Ladakh im Norden Indiens im Frühjahr 2013 von IoG besucht. Die Schule leidet bereits jetzt unter Wassermangel. Dieser Umstand wird durch den Neubau eines Wohngebietes, das aus demselben Grundwasserleiter versorgt werden soll und einer generellen Abnahme der Niederschlagsmenge und somit der Verfügbarkeit von Schmelzwasser verschärft.

Kambodscha: Versorgung eines Dorfes und einer Schule mit Licht, Strom und sauberem Wasser

In einem kleinen Dorf nördlich von Siem Reap, Kambodscha leben ca. 50 Frauen und Kinder ohne Stromversorgung . Die Abendbeleuchtung wird derzeit mit provisorischen Öllampen erzeugt. Diese stellen jedoch eine große Gefahrenquelle dar, da die traditionellen Holzhäuser schnell durch Unachtsamkeit Feuer fangen können. Aus diesem Grund arbeitet Ingenieure ohne Grenzen an einer technischen Lösung, um die Stromversorgung vor Ort auf andere Weise sicherzustellen.

Kamerun: "Water for Social Peace"

Drei Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen sind frisch aus Kamerun zurückgekehrt – im Gepäck alle Informationen zur Planung eines gemeinsamen Projektes Implementierung zur Wasserversorgung in der abgelegenen Region Tikar in Kamerun. Knapp drei Wochen der Erkundung - gemeinsam mit unserer Partnerorganisation HITIP - wurden genutzt, um Wasserproben zu nehmen, die Menschen vor Ort nach ihren Bedürfnissen und Erfahrungen zu befragen, Kontakt mit der lokalen Bevölkerung aufzunehmen, gemeinsam den Bedarf zu verifizieren und Krankenhäuser und Schulen zu besuchen.

Kongo: Straßenbrückenbau in Yaloya

Die Ortschaft Yaloya liegt abgeschieden im kongolesischen Regenwald, eine staatliche Infrastruktur ist nicht vorhanden. Im Bürgerkrieg wurden die meisten Verkehrswege zerstört, zudem ist die Nationalstraße nur unregelmäßig befahrbar, zurzeit ist dies nur mit geländegängigen Motorrädern möglich. Dies stellt eine massive Beeinträchtigung der Lebensverhältnisse der BewohnerInnen dar, da keine landwirtschaftlichen Produkte transportiert werden können und somit der Handel zum Erliegen gekommen ist.