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Für ihr erstes humanitäres Projekt fliegen am 24. März zwei Aachener Studenten nach Kenia. Dort plant die Regionalgruppe Aachen den Bau von Trenntoiletten für ein Ausbildungszentrum in der Stadt Ukunda, südlich von Mombasa. Die Schule verfügt zur Zeit nur über vier Plumpsklos, die sich in unmittelbarer Nähe des Trinkwasserbrunnens befinden. Deswegen besteht für die 230 Schüler die Gefahr einer Trinkwasserverseuchung.

In den geplanten Trenntoiletten werden die Fäkalien dagegen getrennt aufgefangen und kompostiert. Eine Verschmutzung des Grundwassers ist damit ausgeschlossen und als zusätzlicher Gewinn fällt Kompost an, der auf den Feldern um die Schule als wertvoller Dünger gebraucht werden kann.

Der Bau der Toiletten ist in Kooperation mit der Schule für die zweite Jahreshälfte geplant. Während der zweiwöchigen Vorerkundung wollen die beiden Studenten nun die Menschen vor Ort und die lokalen Gegebenheiten für die weitere Planung des Projektes kennen lernen. Sie werden sich dabei einerseits über mögliche Quellen für Baumaterialien informieren, Bodenproben nehmen und den Bauplatz vermessen. Andererseits sollen Kontakte zur Bevölkerung geknüpft werden, die später die Nachhaltigkeit des Projektes sicherstellen sollen. "Nur mit den Menschen vor Ort zusammen lässt sich ein solches Projekt durchführen!" erklären die angehenden Ingenieure. "Schließlich soll ein Wissenstransfer stattfinden, so dass die Leute vor Ort später auch selber wissen, wie sie ihre Situation verbessern können!"

Aktuelles der Regionalgruppe Aachen

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