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Was ist der Weltwassertag?

Am Montag, den 22. März 2010 findet zum 18. der UN-Weltwassertag statt. Er wurde während der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro im Jahre 1992 ersonnen und fand 1993 erstmals statt. Staaten sind dazu eingeladen, die UN-Empfehlungen umzusetzen und Aktivitäten rund um das Thema Wasser stattfinden zu lassen.

Das Ziel des Weltwassertages ist es, die Kostbarkeit und den Wert dieses beschränkten Gutes in den Fokus zu rücken. Er will darauf aufmerksam zu machen, dass Wasser ein Grundbedürfnis eines jedes Menschen darstellt und aus diesem Grunde ein sorgsamer und verantwortlicher Umgang damit unerlässlich ist.

Wie trägt die Regionalgruppe Aachen zu diesem Thema bei?

Wir werden von ca. 14:00 bis 18:00 Uhr mit einem Informationsstand am "Glaskubus" in der Nähe des Elisenbrunnens (Peterstraße / Adalbertstraße) präsent sein. Wir möchten als Ingenieure ohne Grenzen natürlich unser aktuelles Projekt, den Hyperlink-Symbol Schultoilettenbau in Ukunda zur Schonung des dortigen Grundwassers in den Vordergrund stellen.

Wo gibt es weiterführende Informationen?

Sie können sich hier Hyperlink-Symbol www.weltwassertag.net sowie hier Hyperlink-Symbol www.worldwaterday.org wietergehend informieren.

Für ihr erstes humanitäres Projekt fliegen am 24. März zwei Aachener Studenten nach Kenia. Dort plant die Regionalgruppe Aachen den Bau von Trenntoiletten für ein Ausbildungszentrum in der Stadt Ukunda, südlich von Mombasa. Die Schule verfügt zur Zeit nur über vier Plumpsklos, die sich in unmittelbarer Nähe des Trinkwasserbrunnens befinden. Deswegen besteht für die 230 Schüler die Gefahr einer Trinkwasserverseuchung.

In den geplanten Trenntoiletten werden die Fäkalien dagegen getrennt aufgefangen und kompostiert. Eine Verschmutzung des Grundwassers ist damit ausgeschlossen und als zusätzlicher Gewinn fällt Kompost an, der auf den Feldern um die Schule als wertvoller Dünger gebraucht werden kann.

Der Bau der Toiletten ist in Kooperation mit der Schule für die zweite Jahreshälfte geplant. Während der zweiwöchigen Vorerkundung wollen die beiden Studenten nun die Menschen vor Ort und die lokalen Gegebenheiten für die weitere Planung des Projektes kennen lernen. Sie werden sich dabei einerseits über mögliche Quellen für Baumaterialien informieren, Bodenproben nehmen und den Bauplatz vermessen. Andererseits sollen Kontakte zur Bevölkerung geknüpft werden, die später die Nachhaltigkeit des Projektes sicherstellen sollen. "Nur mit den Menschen vor Ort zusammen lässt sich ein solches Projekt durchführen!" erklären die angehenden Ingenieure. "Schließlich soll ein Wissenstransfer stattfinden, so dass die Leute vor Ort später auch selber wissen, wie sie ihre Situation verbessern können!"

Aktuelles der Regionalgruppe Aachen

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