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Summer School Global Health - Interdisziplinäre Premiere in Aachen

Bereits im Juli diesen Jahres fand an der RWTH Aachen die erste „Summer School Global Health“ statt. In verschiedenen Seminaren, Vorträgen und Planspielen konnten die Teilnehmer/-innen einen umfassenden und interdisziplinären Einblick in das Thema Globale Gesundheit gewinnen. Eingangs sollte der Unterschied zwischen Humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit herausgestellt werden, ehe dann in praktischen Planspielen versucht werden sollte, aus dem erworbenen Wissen Lösungsansätze für Gebiete mit großen medizinischen Problemen zu erstellen. Abschließend fanden noch Exkursionen zu verschiedenen medizinischen Organisationen im Raum Aachen statt.

Ausgerichtet wurde die Summer School vom Institut für Umweltmedizin der RWTH Aachen und der „Globalisation and Health Initiative" (GandHI), organisiert wurde sie von Studierenden der Medizin der RWTH. Die Regionalgruppe Aachen (RG Aachen) von „Ingenieure ohne Grenzen“ war ebenfalls eingeladen, sich am Unterricht zu beteiligen. Verena Dannapfel, Projektdurchführende des Projekts „Schultoilettenbau in Ukunda, Kenia“ der Aachener Ingenieure ohne Grenzen  hat ihre Erfahrungen aus der Implementation im Frühjahr 2011 geteilt und mit Kleingruppen an Möglichkeiten zur Evaluation und regionalen Verbreitung des Projekts gearbeitet. Weiteres Thema war der Einfluss unzureichender Sanitärversorgung auf Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft sowie die Millenniumsziele der Vereinten Nationen. Am anschließenden Projekttag wurde die Projektregion mithilfe von Umgebungsfaktoren wie Bildung, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung im globalen Vergleich eingeordnet und ein Rollenspiel veranstaltet. Stephan Petersen, Ansprechpartner der RG Aachen und einer der Aktiven der „ Hyperlink-Symbol Kompetenzgruppe Interkulturelle Kommunikation und Ethnographie“ (KIKKE) des Vereins hat ein halbtägiges Seminar zur interkulturellen Kommunikation unterrichtet.

Auf Grund des sehr positiven Feedbacks der Teilnehmer auf die Summer School hoffen die Veranstalter, sie auch im nächsten Jahr wieder anbieten zu können.

Es wird in Erwägung gezogen, die Summer School zeitlich etwas zu verlegen, um noch mehr Studierenden technischer Fachrichtungen die Teilnahme zu ermöglichen.