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Der Aufenthalt von Marko Faber (Regionalgruppe Berlin) und Falk Thürigen (Regionalgruppe Dresden) Ende 2009 war ein voller Erfolg.

Vom 05. November bis zum 24. November 2009 haben sie auf Einladung der Emirates Airline Foundation ein von ihr durchgeführtes Projekt in Addis Abeba, Äthiopien, besucht und im Anschluß daran in Tansania die dritte Phase des gemeinsamen Zisternenbauprojektes der NRO Mavuno und der Ingenieure ohne Grenzen e.V. vor Ort eingeleitet. Der gesamte Aufenthalt kann als sehr sehr erfolgreich beschrieben werden.

Foto der Bauarbeiten zu einer Zisterne (Phase 3)

Unsere Partnerorganisation Mavuno und auch das gemeinsam durchgeführte Zisternenbauprojekt haben sich dank der guten Arbeit von Mavuno auch in der Zeit, in der wir nicht vor Ort waren, großartig entwickelt. Nach den Erfahrungen von Marko und Falk in Kagera sind wir überzeugt, dass Ingenieure ohne Grenzen e.V. und Mavuno mit diesem Aufenthalt bezüglich der gemeinsamen Kooperation wieder einen großen Schritt voran gekommen sind.

Es zeigte sich insbesondere, dass die bisherigen Aus­bil­dungs­maßnahmen in Kagera gefruchtet haben. Für Ingenieure ohne Grenzen e.V. arbeiten in Karagwe, Tansania, mitt­lerweile zwei sehr gut ausgebildete Bauteams mit je fünf Arbeitern. Zudem gibt es mit Joseph Baraka bei Mavuno einen hervorragenden Projektleiter, mit dem die Kooperation zwischen Deutschland und Tansania reibungslos abläuft.

Da die Baumaßnahmen unter Mavunos Leitung derart problemlos laufen, hatten Marko und Falk viel Zeit um sich über die Umsetzung der Baumaßnahmen hinaus mit verschiedenen wichtigen Themen auseinanderzusetzen. So haben sie im Zuge ihres Aufenthaltes

  • eine Evaluation aller bisher gebauter Tanks durchgeführt,
  • den Bau von weiteren Tanks vor Ort gestartet,
  • Standorte für zukünftige Tanks besichtigt,
  • erste Materialanalysen durchgeführt,
  • weitere Verbesserungen der Bauweise eingeführt und
  • intensive Gespräche zur Projektzukunft mit unserer Partnerorganisation Mavuno geführt.

Die Besichtigung der bisher gebauten Tanks ergab, dass sie sich allesamt in einem erfreulich guten Zustand befinden. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits fünf der zu errichtenden 18 Zisternen gebaut. Diese werden 150 Menschen mit Wasser versorgen.

Nachdem in den kommenden Tagen eine erste Zwischenabrechnung fertiggestellt wurde, werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und die verbleibenden 13 Tanks gebaut, die dann zusammen mit den bereits gebauten Wasser für 1050 Menschen in der Region Kagera liefern werden.