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Am Donnerstag, dem 24. Juni, hatte die Berliner Regionalgruppe die Möglichkeit, die Arbeit und Projekte von Ingenieure ohne Grenzen im Rahmen der Ringvorlesung Entwicklungspolitik an der TU Berlin vorzustellen.

Die Hyperlink-Symbol Vorlesung wird von der TU zusammen mit dem Hyperlink-Symbol SID veranstaltet und stellt jedes Semester einen spezifischen Themenkreis der Entwicklungspolitik vor. Dieses Semester ist zivilgesellschaftliches Engagement das Thema. Und so folgte die Berliner Regionalgruppe der Einladung der Veranstalter und stellte den Verein vor einem interessierten und kritisch nachfragendem Publikum vor.

Vorlesung

Marko Faber und Stephan Dittrich aus der Berliner Regionalgruppe lieferten einen spannenden Vortrag mit Fokus auf Nachhaltigkeit und persönlichen Erfahrungen, aber auch Schwierigkeiten während der Projektdurchführung. Sie stellten insbesondere die beiden Projekte der Berliner Regionalgruppe, Zisternenbau und Kleinst-Biogasanlagen in Tansania, vor und weckten das Interesse der Zuhörer zum Mitmachen.

Somit war die Präsentation ein voller Erfolg und wir hoffen auf weitergehendes Interesse, nicht nur bei TU-Studenten.

radioeins

Die Lange Nacht der Wissenschaften (LNDW) in Berlin ist vorbei, und die Ingenieure ohne Grenzen e.V. der Regionalgruppe Berlin blicken auf eine ereignisreiche Nacht zurück. Rund 15000 Besucher, die durch die Türen des TU-Hauptgebäudes oder der Peter-Behrens Halle auf dem Campus Wedding strömten, konnten sich an den Info- und Versuchsständen über die Arbeit von Ingenieure ohne Grenzen e.V. informieren und auch selbst einiges ausprobieren.

uzg

Wie konzipiert man eine Biogasanlage für den Hausgebrauch, die Familiengemeinschaften unabhängig von rückgängigem Holzbestand macht, die mit einfachen Mitteln gewartet und betrieben werden kann? Wie konstruiert man eine Zisterne, die – mit einfachsten Mitteln gebaut – dennoch große Lasten aushält und die Versorgung ganzer Dorfgemeinschaften mit Wasser garantiert? Fragen des interessierten Publikums wurden nicht nur hierzu, sondern auch zur allgemeinen Arbeit und dem Selbstverständnis des Vereins beantwortet.

Für die jüngeren Besucher wurde in Anlehnung an die Projektgruppe Brückenbau der Ingenieure ohne Grenzen ein Brückenbauwettbewerb durchgeführt. Und der Nachwuchs zeigte sich kreativ und beeindruckte mit Konstruktionen, bei denen bereits 5 DIN A4 Blätter eine Last von über 5,5 kg zu tragen in der Lage waren.

Höhepunkt waren sicherlich ein Interview mit dem Berliner Sender radioeins, der live von der LNDW berichtete, sowie eine Liveschaltung nach Ruanda, von wo aus die Projektgruppe Brückenbau dem Berliner Publikum Bericht über ihre Arbeit erstattete. Insgesamt war die Teilnahme an der LNDW Berlin eine spannende und erfolgreiche Aktion.

Die Ingenieure ohne Grenzen konnten einer breiten und interessierten Öffentlichkeit ihre Arbeit näher bringen und hoffen darauf, den einen oder anderen vielleicht schon bald als neues, tatkräftiges Mitglied begrüßen zu dürfen.

Alle, die es nicht schaffen, an einem unserer Stände zur Langen Nacht der Wissenschaften (s.u.) vorbeizuschauen - aufgepasst:

Hyperlink-Symbol radioeins wird am Samstag, dem 5.Juni 2010, ab 21.15h live von unserem Stand berichten!

Wer also nicht selber zu uns kommen kann, aber immer schon mal wissen wollte, wie wir genau arbeiten und was wir so machen: Auf 95,8 MHz im Raum Berlin oder per Internet-Stream im Rest der Welt - schaltet doch einfach mal rein!

Ort:   Zeit:
Technische Universität Berlin   Samstag, den 05. Juni 2010
Straße des 17. Juni   17.00 Uhr bis 01.00 Uhr
10623 Berlin    
     
Stand: Hauptgebäude TU Berlin   Stand: Institut für Bauingenieurwesen
    (auf dem TIB Gelände in Wedding)
Straße des 17. Juni 136   Gustav‐Meyer‐Allee 25
1. Stock des Hauptgebäudes   Gebäude 13B

Am Samstag, dem 5. Juni 2010, findet zum 10. Mal die Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin statt. Zu diesem Anlass lädt die gemeinnützige Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. zwischen 17 und 1 Uhr interessierte Besucher dazu ein, sich über aktuelle Projekte in Entwicklungsländern, die Arbeit der Ingenieure vor Ort und angewandte Forschung zu informieren.

Probieren Sie aus, wie wir Ingenieure ohne Grenzen Schmutz aus Regenwasser filtern und wie unsere Biogasanlage aus Pflanzenresten Energie erzeugt. Zeigen Sie Ihre eigene Kreativität beim Brückenbauwettbewerb oder chatten Sie mit unserer Brückenbau‐Projektleiterin in Ruanda! Außerdem informiert Sie jede halbe Stunde ein Film über unsere Arbeit. Wie kann man Regen sammeln, der mehr als 1000 Menschen über die Monate der Trockenzeit mit Wasser versorgt? Wie sehen Brücken aus, die in ländlichen Gegenden Ruandas die sichere Überquerung von Flüssen ermöglichen? Und wie genau wird sichergestellt, dass die Menschen vor Ort dauerhaft von diesen Lösungen profitieren?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen wir uns als gemeinnützige Hilfsorganisation. Unter anderem plant, begleitet und baut Ingenieure ohne Grenzen e.V. Brücken in Ruanda sowie Zisternen und Biogasanlagen in Tansania. Die Kooperation mit lokalen Partnerorganisationen ist bei jedem Projekt von Ingenieure ohne Grenzen eine Grundvoraussetzung zur Sicherung der Nachhaltigkeit.

Für Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften gibt es Einiges zu erfahren. Bilder, Videos und persönliche Eindrücke aus der Projektarbeit, fundierte Informationen zu Projektergebnissen sowie Fragen rund um das Thema Entwicklungszusammenarbeit werden am Stand der Ingenieure ohne Grenzen ausführlich besprochen. Holen Sie sich bei uns alle Infos zu technischer Entwicklungszusammenarbeit!

In Mitmachexperimenten können sowohl die großen als auch kleinen Besucher sich aktiv beteiligen und in einem Brückenbauwettbewerb ihr Geschick und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wer baut die stabilste Brücke?

Finden Sie es raus, wir freuen uns auf Sie.

Am Donnerstag, dem 22. April ist Hyperlink-Symbol Earth Day und das wird auch in Berlin mit vielen Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz, Umwelt und nachhaltige Entwicklung begangen.

Zum Beispiel wird Hyperlink-Symbol Radio Eins am 22.4. den ganzen Tag statt normaler Werbung Info- und Werbespots für verschiedene NGOs senden. Und auch Ingenieure ohne Grenzen ist mit einem eigenen Werbespot dabei!

Wir wünschen viel Spaß und bedanken uns natürlich bei Radio Eins für die tolle Aktion!

Am 27. März 2010 fand in der Max-Taut Schule in Berlin-Lichtenberg ein Benefizkonzert für die aktuelle Phase des Zisternenbauprojekts statt.

Das Sinfonieorchester der Schule spielte nicht nur ein tolles Konzert, sondern verzichtete auch noch auf seine Gage und so kamen fast 480 Euro zusammen, die unserem Zisternenprojekt in Tansania zugute kommen werden. Außerdem konnten wir durch den Stand viele neue und wertvolle Kontakte knüpfen!

Es war ein Konzert eines neu gegründeten Orchesters aus Schülern und Studenten, dessen Dirigent ein ehemaliger Schüler der
Alexander-Puschkin-Schule ist. Die Puschkin Schule und die Max-Taut Schule haben eine Kooperation und zum 1. Jubiläum der Kooperation wurde das Konzert zu Gunsten der zu fördernden Projekte gegeben.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Max-Taut Schule, den Musikern und allen Besuchern bedanken. Auf weitere gute Zusammenarbeit!

Der Aufenthalt von Marko Faber (Regionalgruppe Berlin) und Falk Thürigen (Regionalgruppe Dresden) Ende 2009 war ein voller Erfolg.

Vom 05. November bis zum 24. November 2009 haben sie auf Einladung der Emirates Airline Foundation ein von ihr durchgeführtes Projekt in Addis Abeba, Äthiopien, besucht und im Anschluß daran in Tansania die dritte Phase des gemeinsamen Zisternenbauprojektes der NRO Mavuno und der Ingenieure ohne Grenzen e.V. vor Ort eingeleitet. Der gesamte Aufenthalt kann als sehr sehr erfolgreich beschrieben werden.

Foto der Bauarbeiten zu einer Zisterne (Phase 3)

Unsere Partnerorganisation Mavuno und auch das gemeinsam durchgeführte Zisternenbauprojekt haben sich dank der guten Arbeit von Mavuno auch in der Zeit, in der wir nicht vor Ort waren, großartig entwickelt. Nach den Erfahrungen von Marko und Falk in Kagera sind wir überzeugt, dass Ingenieure ohne Grenzen e.V. und Mavuno mit diesem Aufenthalt bezüglich der gemeinsamen Kooperation wieder einen großen Schritt voran gekommen sind.

Es zeigte sich insbesondere, dass die bisherigen Aus­bil­dungs­maßnahmen in Kagera gefruchtet haben. Für Ingenieure ohne Grenzen e.V. arbeiten in Karagwe, Tansania, mitt­lerweile zwei sehr gut ausgebildete Bauteams mit je fünf Arbeitern. Zudem gibt es mit Joseph Baraka bei Mavuno einen hervorragenden Projektleiter, mit dem die Kooperation zwischen Deutschland und Tansania reibungslos abläuft.

Da die Baumaßnahmen unter Mavunos Leitung derart problemlos laufen, hatten Marko und Falk viel Zeit um sich über die Umsetzung der Baumaßnahmen hinaus mit verschiedenen wichtigen Themen auseinanderzusetzen. So haben sie im Zuge ihres Aufenthaltes

  • eine Evaluation aller bisher gebauter Tanks durchgeführt,
  • den Bau von weiteren Tanks vor Ort gestartet,
  • Standorte für zukünftige Tanks besichtigt,
  • erste Materialanalysen durchgeführt,
  • weitere Verbesserungen der Bauweise eingeführt und
  • intensive Gespräche zur Projektzukunft mit unserer Partnerorganisation Mavuno geführt.

Die Besichtigung der bisher gebauten Tanks ergab, dass sie sich allesamt in einem erfreulich guten Zustand befinden. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits fünf der zu errichtenden 18 Zisternen gebaut. Diese werden 150 Menschen mit Wasser versorgen.

Nachdem in den kommenden Tagen eine erste Zwischenabrechnung fertiggestellt wurde, werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und die verbleibenden 13 Tanks gebaut, die dann zusammen mit den bereits gebauten Wasser für 1050 Menschen in der Region Kagera liefern werden.

Marko Faber von der Berliner Gruppe der Ingenieure ohne Grenzen wird im Rahmen einer Hyperlink-Symbol Seminarreihe zum Thema Entwicklungszusammenarbeit an der Fachhochschule Potsdam am 17.12. von 16-18h als Referent unsere Arbeit vorstellen. Neben einer Präsentation unserer Zisternen- und Biogas-Projekte in Tansania wird er auch darauf eingehen, wie man als Student zusammen mit Ingenieure ohne Grenzen nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit leisten kann.

Am 5. November 2009 werden Marko Faber (Regionalgruppe Berlin) und Falk Thürigen (Regionalgruppe Dresden) nach Tansania reisen, um beim Beginn der dritten Phase unseres Zisternenbauprojektes vor Ort zu sein. In den ersten beiden Phasen konnten mithilfe unseres Partners Mavuno bereits 13 Zisternen errichtet werden, die knapp 400 Menschen während der Trockenzeit mit sauberem Wasser versorgen.

Die dabei gesammelten guten Erfahrungen sollen nun in der nächsten Bauphase angewandt werden, in der Mavuno bis zum Herbst 2010 selbständig 18 weitere Zisternen des gleichen Typs bauen wird, die insgesamt ca. 700 weitere Menschen mit Wasser versorgen werden. Da die "Hilfe zur Selbsthilfe" ein Grundsatz der Ingenieure ohne Grenzen ist, möchten wir den Menschen vor Ort auf diese Weise schrittweise ermöglichen, ihre Wassersituation selbständig zu verbessern. Natürlich stehen wir dabei aber weiterhin mit Mavuno in engem Kontakt, beobachten und begleiten den Fortgang des Projektes und evaluieren die Ergebnisse. So werden zum Ende dieser Bauphase, nachdem der Großteil der Zisternen von Mavuno fertig gestellt worden ist, wiederum zwei Mitglieder der Ingenieure ohne Grenzen e.V. vor Ort sein, um die Bauphase gemeinsam mit Mavuno zu beenden und die gebauten Zisternen zu evaluieren. Damit soll sicher gestellt werden, daß die bisherigen Erfahrungen zur weiteren Verbesserung der Arbeit beitragen und eventuell auftretende Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können.

Wir freuen uns sehr zu sehen, daß auch in der dritten Bauphase, die in der ersten Projektphase im Zisternenbau ausgebildeten Bauarbeiter beim Bauen wieder dabei sind und ihre Erfahrung an andere Arbeiter weitergeben. Dies zeigt, daß das Schulungs- und Ausbildungskonzept, das diesem Projekt zugrundeliegt, gut funktioniert.

Wir wünschen Marko und Falk eine gute Reise und viel Erfolg vor Ort!

Die Berliner Ingenieure ohne Grenzen konnten für ihr Zisternenprojekt in Tansania die Hyperlink-Symbol Dr. Helmut Rothenberger - Tools for Life - Foundation als starken Partner gewinnen. Im Rahmen des diesjährigen 60jährigen Firmenjubiläums der Firma Rothenberger im September 2009 wurden über 15.000 Euro gesammelt, die unserer Arbeit in Kagera zugute kommen werden und einen Großteil der Kosten für die gerade anlaufende dritte Bauphase decken. Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung und noch einmal alles Gute zu 60 Jahren Rothenberger!

Fotos von der Jubiläumsfeier am 11.9.2009: