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Die Regionalgruppe Braunschweig hat zu Übungszwecken auf dem Gelände des THW in Braunschweig einen Probebau durchgeführt. An zwei Terminen wurden Grundlegende Arbeiten, wie sie z.B. zum Errichten einer Zisterne erforderlich sind praktisch erprobt. Dazu gehören das Gießen eines ebenen Fundamentes sowie das Errichten des Fundamentes. Wir bedanken uns ganz herzlich beim THW für diese Möglichkeit.
Die erste Projektidee der Regionalgruppe Braunschweig ist über die gebürtige Togolesin Koko N'Diabi Affo-Tenin, die sich von Berlin mit ihrem Projekt "Bildung für Balanka" in ihrem Heimatdorf engagiert, entstanden. Nachdem dort bereits im vergangenen Jahr mit einer anderen Organisation ein Projekt zur Stromversorgung der Bibliothek realisiert worden ist, dreht sich das aktuelle Projekt um die finanziell erschwinglichen Förderung von Wasser. Die bis Dato nur teuer durch einen Dieselmotor mögliche Förderung, führt dazu das die Dorfbewohner aus Kostengründen auf verschmutztes Wasser aus stehenden Gewässern zurückgreifen müssen. Durch eine Energieversorgung mittels Solarpanels sollen die Kosten für die Wassernutzung gesenkt und dadurch der Zugang zu sauberem Trinkwasser gewährleistet werden.
Zu der Projektidee im Togo präsentiert die Regionalgruppe am Dienstag, 15.12.2009 ab 19.30 Uhr im SN19.3 (Altgebäude) der TU Braunschweig einen Film, der Vorhaben und Situation in Balanka näher beschreibt.
Am 26. November stellte Koko N'Diabi Affo-Tenin die Situation in ihrem Heimatdorf Balanka im Togo und eine Idee für ein Projekt im Bereich der Trinkwasser Versorgung vor. Sie engagiert sich seit 1999 in dem Verein "
Bildung für Balanka
Am 21. November präsentierten wir auf einem Stand auf dem Kohlmarkt den Verein Ingenieure ohne Grenzen und unsere eigene Regionalgruppe. Durch eine Modellbiogasanlage und Plakate einiger Projekte anderer Regionalgruppen wurden schnell Passanten aufmerksam, wodurch sich viele interessante Gespräche ergaben. Die Resonanz war dabei insgesamt sehr positiv, sodass der Stand ein voller Erfolg war.
Am 29. September fand in der Brunsviga ein Treffen der Regionalgruppe Braunschweig mit einer Gruppe mosambikanischer Studenten aus Maputo statt, die sich auf Grund eines Austausches mit ihrem Professor an der Universität Magdeburg befanden. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bildeten sich schnell verschiedene Gruppen, die sich über Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit austauschten. Erste Ansätze kamen zu Stande und es wurde vereinbart weiterhin in Kontakt zu bleiben, um in Zukunft gemeinsam Projekte zu planen.
Am 23. Juli unternam die Regionalgruppe Braunschweig eine Führung durch das Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen (HTEE), das sich unter anderem auch mit Solaranlagen beschäftigt. In einem kurzen Votrag stellte Hannes Haupt, Institutsmitarbeiter und Regionalgruppenmitglied, das Prinzip der Solarenergieerzeugung, Möglichkeiten der Batteriespeicherung und und Grundlagen der Anlagenauslegung vor. Anschließend konnten die Teilnehmer die instituseigene Solaranlage anschauen und sich so einen Eindruck von der Montage und den Dimensionen machen - sicher eine nützliche Erfahrung in Hinblick auf zukünftige Projekte!
Am 23. Juni hörte die Regionalgruppe Braunschweig einen Vortrag von Herrn Edgar Sommer über eine mögliche Projektidee im Niger. In sehr unterhaltsamer und ausführlicher Weise schilderte er seine Erfahrungen und Erlebnisse in der Region. Der Hauptschwerpunkt lag dabei auf einem Internat in der Nähe von Agadez, an dessen Entstehung er beteiligt war. Da es keine Stromversorgung gibt, ist es auf Grund der Dunkelheit nicht möglich den Unterricht am kühleren Abend abzuhalten. Bei den nächsten Treffen werden wir prüfen ob und in wie fern es für uns eine Möglichkeit gibt aktiv zu werden.
Das nächste Treffen der Regionalgruppe findet am Dienstag, den 23. Juni um 19.30 Uhr im Katharinenhof statt. Neben einer kurzen Nachlese zum TU-Day wird das Hauptthema die Präsentation und Diskussion einer ersten Projektidee sein.
Edgar Sommer hat im Niger, etwa 130km von Agadez, für und mit Tuaregstämmen Schulen gebaut und wird einen Vortrag über seine Arbeit im Niger, das Land und Situation vor Ort zu halten. Da die Schulen weder über Wasser- noch über Stromversorgung verfügen, gäbe es hier die Möglichkeit zu helfen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Beratung und erste Ideen können gesammelt werden.
Auf dem Treffen am 10. Juni 2009 haben wir beschlossen einen Stand auf dem
TU-Day
Außerdem kamen bei dem letzten Treffen erste Ideen für mögliche Projekte auf, die durch Vorträge näher vorgestellt werden sollen, um sich ein genaues Bild von den Möglichkeiten zu können. Nähere Informationen folgen demnächst.

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