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Über das Projekt

Entstehung des Rohbaus der Zisterne

Balanka ist ein Dorf in Togo, dessen 5000 Einwohnern zur Wasserversorgung auf Wasser aus der Regenzeit zurückgreifen, das allerdings verschiedenste Keime enthält und damit Auslöser für Erkrankungen ist. Um dieser Situation entgegen zu wirken, sollen im Rahmen einer Erkundung die Voraussetzungen zur Errichtung von Zisternen zur Sammlung von Regenwasser geprüft werden.

In der Trockenzeit steht in Balanka nicht ausreichend Wasser zur Verfügung. Das vorhandene Wasser, das sich in einem Umkreis von einigen Kilometern um das Dorf in unterschiedlichen Wasserstellen sammelt, enthält außerdem verschiedenste Keime und ist Brutstätte von Insekten. Damit ist es Auslöser für Erkrankungen wie Diphtherie und Malaria. Die Regionalgruppe Braunschweig möchte helfen dieses Problem zu beseitigen.

Geplant ist die Errichtung von Zisternen zum Speichern von Regenwasser vor Ort. So kann überschüssiges Wasser aus der Regenzeit in der Trockenzeit verwendet werden. Ziel ist es außerdem, die Dorfbewohner in die Lage zu versetzen weitere Zisternen eigenständig zu errichten.

Nach einer erfolgreichen Erkundung durch zwei Mitglieder der Regionalgruppe Braunschweig (RG BS), wurde sich für den Bau von Regenwasserzisternen entschieden, um die Wasserversorgung zu verbessern. Das Regenwasser soll auf einer nahegelegenen Dachfläche gesammelt und in die Zisterne geleitet werden.

Mit der Planungsunterstützung der RG BS wurde durch Einheimische eine erste Zisterne fertiggestellt, die die Versorgung mit sauberen Wasser für eine Schule in Zukunft sichert. Die Zisterne ist bisher noch nicht an das Schuldach angeschlossen da noch ein geeignetes Entnahmesystem benötigt wird.

Nächste Projektschritte:

Die RG BS plant zurzeit das Zulauf- und Entnahmesystem für die fertiggestellte Zisterne, damit diese baldmöglichst in Betrieb genommen werden kann. Zur Entnahme soll hierfür eine Kolbenpumpe gebaut werden, bei der zwei Murmeln als Ventile dienen, daher Murmelpumpe genannt. Der Vorteil dieser Konstruktion liegt in den geringen Materialkosten und der vergleichsweise geringen Komplexität. Hierdurch können die Dorfbewohner die Pumpe eigenständig reparieren, sowie Pumpen für weitere Zisternen bauen.