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Vom 03.12.2013 bis zum 06.12.2013 fand auf dem Frankfurter Messegelände die EuroMold 2013 statt, eine internationale Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung. In diesem Jahr jährte sich die Messe zum zwanzigsten Mal. Der Veranstalter DEMAT spendete der Regionalgruppe Frankfurt und Darmstadt einen Messestand, so dass wir an vier Messetagen den Verein und seine vielfältigen Projekte vorstellen konnten.

Messebesucher allen Alters und aller Berufe traten neugierig an den Stand heran. Meist begann ein Gespräch mit den Worten: „Von Ärzte ohne Grenzen habe ich schon einmal gehört, aber Ihr Verein ist mir bisher unbekannt – was machen Sie denn so?“. Begeistert ließen sie sich erzählen, wer wir sind und was wir machen. Es ergaben sich aus den zahlreichen Gesprächen viele, sogar internationale Kontakte. Intention des Standes war es, zur Bekanntheit von Ingenieure ohne Grenzen e.V. beizutragen. Das haben wir auf jeden Fall erreicht.

Euromold203

Foto: J.Rauch

Die Aktiven der Regionalgruppen Darmstadt und Frankfurt, die den Messestand gemeinsam betreuten, informierten über den Verein und seine Ziele, sowie die Projekte, die von ihnen durchgeführt werden. Die Darmstädter stellten dabei das Zisternenbau-Projekt in Kenia, ihr Projekt zur Wasserver- und entsorgung in Indien, sowie das Forschungsprojekt zur Solaren Wasserdesinfektion vor. Die Frankfurter nutzten die Möglichkeit um Interessierten Auskunft über ihr Photovoltaik-Projekt in Kambodscha zu geben.

Nicht selten kamen Personen an den Stand, die von einschneidenden Erlebnissen in Ländern des globalen Südens geprägt waren und das Bedürfnis hatten davon zu berichten. Viele äußerten den Wunsch, ihr Wissen neben dem Beruf einzusetzen zu können und informierten sich über die Regionalgruppen und deren Projekte in ihrer Nähe. Andere Besucher boten sich als Experten zu bestimmten Themen an oder gaben Tipps zum Crowdfunding und zur Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt war die Messe ein voller Erfolg.

 
 
 
 
 

Ein Wochenende, 40 motivierte „IOG's“, reichlich Arbeit, gute Stimmungund wenig Schlaf - so hört sich ein typisches Regionalgruppen-Wochenendeder Darmstädter an. So auch wieder diesen November: Tief im Odenwald,abgeschieden von der Außenwelt und ohne Handynetz, entstanden neueIdeen, wurden Strategien entwickelt und Freundschaften geschlossen. Dasgemeinsame Wochenende bringt die Arbeit in den Projekten und Orgagruppenimmer wieder weit voran. Nach drei Tagen waren zwar alle erschöpft, abersehr zufrieden mit den Ergebnissen und den schönen Stunden gemeinsam -ohne störende Handys.

Gruppenfoto Winter 2013

Foto: M. Abrossimow

 
 
Bodenprofil

Foto:A. Blanke

Am vergangenen Dienstag hatten wir Besuch von der Hyperlink-Symbol Kinderuni Darmstadt. Für neun Schüler gestalteten wir in Theorie und Praxis einen Nachmittag rund um das Thema Trinkwasser.

Als Nachbildung eines natürlichen Bodenprofils schichteten die Kinder verschiedene Materialien übereinander um anschließend mit verdrecktem Wasser die mechanische Reinigungswirkung ihres Filters zu testen.

Wie Wasser mit einfachen technischen Mitteln auf mikrobieller Ebene gereinigt werden kann, erläuterten wir am Prinzip unserer Solaren Wasserdesinfektionsanlage.

Die Hyperlink-Symbol AG Bildung hat es sich zum Ziel gesetzt Unterrichtseinheiten auszuarbeiten um in Darmstädter Schulen, später auch in den Projektländern, Aufklärungsarbeit zum Thema Wasser zu leisten.

Gruppenbild

Foto:A. Blanke

 
 
 
Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder mit einem Stand an der Umweltinformationsbörse auf dem Lusisenplatz in Darmstadt. Das Wetter ist vielversprechend und unser Stand aufgebaut.
Stand1

Unser Stand steht  

 
Stand2

Schon um 11:00 ist auf der Umweltinformationsbörse einiges los  

 
Stand3
 
 
 

Die Ingenieure ohne Grenzen  der Regionalgruppe Darmstadt suchen Ingenieure mit langjähriger Berufserfahrung. Bisher besteht die etwa fünfzigköpfige Regionalgruppe zu einem Großteil aus jungen motivierten Studenten. Um die ehrenamtlich arbeitende Gruppe in praktischen Fragestellungen zu unterstützen, ist die Mitarbeit von mehr erfahrenen Ingenieuren gesucht. Dabei wäre eine aktive Mitarbeit wünschenswert, jedoch ist die punktuelle Hilfestellung bei konkreten Problemen ebenso bereichernd.

Um die Ingenieure kennen zu lernen, bietet sich der Stammtisch am 22. August an. Treffpunkt ist die Kneipe 41, Kahlert Straße 41 um 20 Uhr .

 
 
 
 
Am Donnerstag den 18.7 haben wir unseren ersten Prototypen auf dem Dach des Center of Smart Interfaces der TU Darmstadt aufgestellt und mit Messtechnik ausgestattet.
 
Das Steigrohr wird angebracht
 

Der Prototyp wird mit einem geschlossenen Wasserkreislauf betrieben, bei dem das ausgestoßene Wasser gesammelt und über ein Elektroventil regelmäßig wieder dem Einlaufbehälter zugeführt wird. Mittels eines Drucksensors wird dabei der Wasserdurchfluss gemessen.

An dem Prototypen zeichnen wir außerdem die solare Einstrahlung auf, sowie Temperaturen an verschiedenen Stellen im Wasserkreislauf und auf dem Absorberblech. Über die nächsten Wochen und Monate wollen wir damit die Berechnungen validieren und die Konstruktion verbessern. Durch den Betrieb des Prototypen hoffen wir auch Schwachstellen in der Anlage aufzudecken und Erkenntnisse hinsichtlich Alterung der Materialien und notwendige Wartungsmaßnahmen zu erlangen.

 
Henryk befüllt den Wasserbehälter
 
Unsere nächsten Schritte beinhalten dann die Durchführung mikrobiologischer Untersuchungen, Tests weiterer Alternativen für den Absorberaufbau und die Abdeckung sowie die Auswertung der Erfahrungen aus dem Prototypenbau hinsichtlich der eingesetzten Fertigungsverfahren.
 
Der Protoyp ist fertig aufgebaut
 
Für die Möglichkeit dort unsere Tests durchzuführen möchten wir uns herzlich beim Dezernat 5 der TU Darmstadt sowie bei den unterstützenden Instituten TTD und SurfaceScience bedanken.
 

Spiel, Sport und Spaß waren auch diese Jahr beim Hyperlink-Symbol meet& move der TU Darmstadt angesagt. Einen ganzen Tag fanden bei bestem Wetter unterschiedliche sportliche Aktivitäten auf dem Gelände des Hochschulstadiums statt. Daneben wurde ein buntes Kulturprogramm geboten, an dem auch wir uns beteiligten. Neben Informationen zu unseren Projekten veranstalteten wir ein Wasserwetttragen und ein Quiz zu unserem Projekt in Ladakh. Auch kulinarisch hatte das Fest einiges zu bieten. Viele der Internationalen Hochschulgruppen boten Speisen aus ihrem Land an. Bei uns gab es aus gegebenem Anlass kenianische Mandazi.

Und obwohl es unser Fußballteam nicht über die Vorrunde heraus schaffte, hatten alle eine Menge Spaß. Viellicht schaffen wir es im nächsten Jahr, mit etwas Training im Vorfeld, ja ins Finale.

   
Voller Einsatz beim Mandazi backen
 
Unser Fußballteam
 
 

"Wasser ist Leben" - ein Motto, das nicht nur dem Grundsatz der Ingenieure ohne Grenzen entspricht, sondern auch Titel eines Spendenwettbewerbes von Hyperlink-Symbol NaturEnergiePlus war. Unter der Gewinnern waren gleich zwei unserer Projekte. Unser Projekt zur Entwicklung einer Anlage zur Hyperlink-Symbol Solarien Wasserdesinfektion gewann 1000€, unser Hyperlink-Symbol Wassermanagement-Projekt in Ladakh erhielt sogar 2000€ für die kommende Projektphase.

Die Preisverleihung wurde am 24.5. hier in Darmstadt gefeiert. Nachdem Herr Jenne, Geschäftsführer von NaturEnergiePlus, die Preise überreicht hatte wurden die beiden Projekte kurz vorgestellt.

Foto: A.Blanke
Herr Jenne übergibt die Preise
 
Zum Download der Pressemitteilung:  Pressemitteilung
 
 
 

Am Wochenende trafen wir uns wieder im schönen Petterweil/Karben zum halbjährigen Regionalgruppenwochenende . Neben vielen lustigen Gesprächen und Spielen zur Stärkung der Gruppendynamik wurden auch ernste Themen wie Effizienz der Gruppenstruktur besprochen.

Plenumssitung bis spät in den Abend
Nach einer nur sehr kurzen Nacht begann es am Samstagmorgen mit den Orgagruppen: Fundraising, Verwaltung und PR, wo das weitere Vorgehen für das nächste halbe Jahr organisiert wurde. Nach einer kleinen Mittagsstärkung ging es dann weiter mit Kreativgruppen, die übergreifende Themen wie die Verbesserung der Effizienz unserer Arbeit, Verbesserung der generationsübergreifenden Einbindung, Bau eines Hyperlink-Symbol SoWaDi Modells und einer Miniatur-Zisterne. Dann ging es auch gleich weiter mit dem Abendprogramm...
   
RG-WE 04-2013-3

Nach einer noch viel kürzeren Nacht starteten wir am Sonntag mit der Projektarbeit.

Da das Ladakh-Erkundungsteam gerade erst aus der Erkundung zurückgekommen ist, wurden anhand einer Diashow über mögliche Problemlösungen gesprochen. Das Zisternenbauteam beschäftigte sich mit der Evaluation der letzten Projektphase. Bei Sowadi haben die Kleingruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert.

   

Danach sind wir in der Vorfreude auf das nächste Wochenende erschöpft nach Hause gefahren.

Text: Angelika Sell Bilder: Jakob Rauch, Anton Blanke
 
 
 

Kinder spielten im Heu, Hühner gackerten über den Hof, es roch nach frisch gebackenem Dinkelbrot. Das alljährliche Frühlingsfest des Hofgut Oberfeld in Mitten der Natur am Rande Darmstadts besuchten viele Familien am Sonntag den 21. April.

 

In Mitten der Kinder, Pferde und Biobauern waren auch die Ingenieure zu finden. Die Zielgruppe unseres Standes war diesmal eindeutig dem kleinen Volk zugetan. Es gab einen Mal- und Basteltisch, der dazu einlud uns ein Bild zum Thema "Wasser" zu gestalten. Dabei entstanden beeindruckende Meeresschluchten, Wassertiere und -pflanzen. Außerdem stand für die Kids ein Mikroskop bereit. Zu untersuchen gab es zum Beispiel Wasseralgen, die winzige, sich bewegende Mikroben bereit hielten. Das sorgte für Aufregung bei den Kleinen.

 
Mikroskopieren

Sarah führt das Mikroskop vor

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An einem weiteren Tisch konnte man sich durch das "Wasser Quiz" raten. Hier wurden beispielsweise Fragen zum Wasserkreislauf oder dem weltweiten Wasserverbrauch beantwortet. Die AG-Bildung der Ingenieure ohne Grenzen baute für die Besucher einen Wasserfilterkreislauf auf. Es wurde der Waldboden in mehreren Schichten nachgestellt. Sobald man das Wasser oben einfüllte, war es stark verschmutzt, da nun mal die erste Schicht des Bodens Erde ist. Doch durch die weiteren Steinschichten wurde das Wasser gefiltert und welch Wunder, zuletzt konnte man wieder beinahe klares Wasser bestaunen.

Das Interesse, nicht nur von Seiten der Kinder, war groß. Eltern und Spaziergänger wollten mehr zu uns erfahren. Es war ein gelungenes Fest mit gutem Wetter und neugierigen Besuchern. Vielen Dank dafür.

 

Text: Nadia Müller, Fotos: Antje Bäcker