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Biosprit- Nachhaltige Alternative der Fortbewegung oder Energie auf Kosten der hungernden Menschen dieser Welt?

Am vergangenen Donnerstag fand zum wiederholten Male im Zucker in der Liebfrauenstraße das Forum für Entwicklung, Technik und Zusammenarbeit; kurz f:etz, statt. Referent war dieses mal Dipl. Ing. Wolfgang Korthals. Als erfahrener Ingenieur, referierte er zum Thema Biosprit. Inwieweit ist die Nutzung von Biosprit nachhaltig für die Umwelt oder ist der Anbau des dafür notwendigen Palm- und Rapsöl auch in Ländern Südamerikas im Sinne der fairen Nutzung der weltweiten Rohstoffe. Die Kritik von Herrn Korthals bezog sich dabei auf die Rodung hektargroßer Flächen des Amazonas für den Anbau, gegensätzlich aber das Werben des Kraftstoffes als umweltschonendene Alternative.

Im Anschluss an den Vortrag ergab sich eine anregende Diskussion auch hinausgehend auf alle Arten der Energiegewinnung im heutigen Zeitalter.

Das f:etz versteht sich als Forum für das Zusammenfinden interdisziplinärer Interessenten zur Diskussion und dem Austausch an solchen Themen. Der Termin des nächsten f:etz ist der
Do., 2. Juli um 19:00 Uhr im Zucker. Diesmal sind als Referenten Sebastian Lemke vom Projekt e.Ray zu Gast, ein junges Start-up Unternehmen im Bereich der Kleinstwasserkraftwerke. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

 
 
 

Wie bringt der Wind eigentlich den Fernseher zum Laufen? 

Kinder_Solarstrom

Erklärung Stromversorgung vor Kindern

Eine Frage mit nicht zu unterschätzender Relevanz, besonders da sich die Bundesrepublik Deutschland, nach dem 2011 beschlossenen Atomausstieg, als Vorreiter im Umstieg auf alternative Energien behaupten will. Um dieser und vielen weiteren Fragen, rund um das Thema erneuerbare Energiequellen, auf den Grund zu gehen, besuchten am 6. Mai 2015, elf Jungforscher Ingenieure ohne Grenzen. Die Kinder im Alter von 9 bis 10 Jahren hatten hier die Gelegenheit in spannenden Experimenten beispielsweise eine Modellwindanlage zum Laufen zu bringen oder die Energie des Lichtes mithilfe von Solarzellen zu verstehen.

Kinder_Sonnenbrillen

Kinder mit Schutzbrille vor Lichtquelle

Eine weitere interessante Experimentierstation war das Sonnenteleskop, mit dessen Hilfe sich der größte Energielieferant unseres Sonnensystems beobachten lässt.

Den ehrenamtlichen Mitgliedern von Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat der Workshop mindestens genau so viel Spaß gemacht wie den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit der Kinderuni. Zum Abschluss gab es dann noch ein Gruppenfoto der besonderen Art: Ein Bild mit einer Wärmekamera.

Gruppenfoto_Waermebildkamera

Gruppenfoto vor Wärmebildkamera

 
 
 

Auch dieses Jahr war die Regionalgruppe Darmstadt wieder auf der Unternehmenskontaktmesse konaktiva vertreten. Sie fand vom 05. bis zum 07. Mai 2015 im darmstadtium statt. Die jährlich stattfindende Messe verbindet Unternehmen mit studentischen Besuchern. Auf einem Stand im Eingangsbereich konnten zahlreiche Vertreter von Unternehmen und Studenten einen Einblick in die Arbeit von Ingenieure ohne Grenzen gewinnen. Ein Team aus erfahrenen Mitgliedern stand Rede und Antwort zu allen Themen rund um die Entwicklungszusammenarbeit. Für Interessierte, die sich engagieren wollen, gibt es weitere Informationen auf dem Treffen am 08.07.15. 

Ingenieure ohne Grenzen e.V. auf der konaktiva 2015

Stand der Regionalgruppe Darmstadt auf der konaktiva 2015.

 
 
 

Am 29.04.2015 informierte Ingenieure ohne Grenzen im Rahmen einer Alternativen Bildungsstunde an der Berthold Brecht Schule über das weltweite Problem der Bodendegradation und Desertifikation. Diese Bildungsstunde wurde von der Schülervertretung organisiert, um Schülern der 11. Klasse einen Einblick in Themengebiete zu verschaffen, mit denen man in der Schule nicht direkt in Kontakt kommt. Die eingeladenen externen Referenten zu denen wir gehörten, konnten dabei das Thema frei wählen. Der Grund für unsere Themenwahl war, dass das Thema der Bodenverknappung und Wüstenbildung zusammen mit dem Klimawandel zu einem der größten ökologischen und ökonomischen Problemen unserer Zeit gehört. Dieses wird jedoch von Politik und Medien nicht dementsprechend aufgegriffen und ist daher nicht im Bewusstsein der Gesellschaft. Außerdem hat die Regionalgruppe Darmstadt von Ingenieure ohne Grenzen mit dem Projekt ,,Solare Wasserdesinfektion" (SOWADI) einen Bezug zu diesem Thema.

An der 90 minütigen Bildungsstunde nahmen 13 Schüler und Schülerinnen teil. Nach einer halbstündigen Einführung in das Thema wurden in Kleigruppen Lösungsansätze zu den von Desertifikation betroffenen Gebieten Patagonien, Jordanien, Sahelzone sowie Spanien erarbeitet und die Gründe für die Wüstenbildung analysiert. Später wurden die Ergebnisse im Plenum besprochen.

Insgesamt kann diese Bildungsstunde als Erfolg gesehen werden, da die meisten Schüler und Schülerinnen noch nie von der Desertifikation gehört hatten oder mit diesem Problem konfrontiert waren. Somit hatten alle etwas mitgenommen, was sich auch in einem positiven Feedback seitens der Schülerschaft äußerte.

 
 
 

+++ Ingenieure ohne Grenzen präsentierte das Projekt SOWADI (solare Wasserdesinfektion)
auf dem siebten World Water Forum in Südkorea +++

+++ Informationstreffen am Mi., 22.04. in Darmstadt +++

+++ konaktiva 2015 – auch Ingenieure ohne Grenzen vertreten +++

+++ f:etz – Biosprit – „Nachhaltige Fortbewegung“ oder „Leben wir auf Kosten der hungernden Menschen dieser Welt?“ – Do., 07.05.2015 um 19 Uhr im Zucker +++

„Wasser für unsere Zukunft“ - unter diesem Motto fand dieses Jahr das siebte World Water Forum (WWF7) vom 12. bis 17. April in Gyeongju, Südkorea statt. Ingenieure ohne Grenzen e.V. war dieses Jahr mit der Regionalgruppe Darmstadt vertreten.

Das WWF7 bot verschiedenen Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion rund um das Thema Wasser. Neben Regierungsdelegationen, waren unter anderem auch die asiatische und afrikanische Entwicklungsbank sowie verschiedene Organe der UN, der WWF, und GIZ.

Ingenieure ohne Grenzen arbeitet seit 2010 ehrenamtlich an dem Projekt SOWADI. Das Ziel ist die Entwicklung einer autarken und dezentralen Trinkwasseraufbereitungsanlage. Bei der Anlage stehen besonders die Verwendung von kostengünstigen und lokal verfügbaren Materialien sowie die einfache Bedienbarkeit im Vordergrund. Das grundlegende Funktionsprinzip ist, dass der Dampfdruck das abgekochte Wasser ausstößt, wie bei einer Kaffeemaschine. Hierzu ist die Veröffentlichung einer Bauanleitung geplant. An zwei Prototypen wurden bereits unterschiedliche Tests durchgeführt, die eine Verbesserung der Wasserqualität bestätigten.

Fabian Thiemann präsentiert SOWADI auf dem WWF7

Fabian Thiemann präsentiert SOWADI auf dem WWF7 (Foto: Lukas Hauer)

Im Rahmen des WWF7 konnte der Student Fabian Thiemann von der TU Darmstadt das entwickelte Konzept vorstellen und die Woche über an einem Stand zu präsentieren. Die Teilnahme an dem Forum war für Ingenieure ohne Grenzen von großer Bedeutung. Nicht zuletzt um Kontakte zu knüpfen und einen regen Austausch mit Experten zu erhalten.

In Darmstadt

Hier in Darmstadt veranstaltet Ingenieure ohne Grenzen e.V. diesen Mittwoch, den 22. April um 19 Uhr ein Informationstreffen. Jeder der Interesse an der Mitarbeit bei Ingenieure ohne Grenzen hat, ist herzlich eingeladen. Das Informationstreffen findet in Raum S203/11 der TU Darmstadt statt (Hochschulstraße 14).

Wer an diesem Termin verhindert ist, kann sich alternativ an unserem Stand auf der Studentenmesse konaktiva – Studenten treffen Unternehmen – am Mittwoch, den 06. Mai informieren. Die Messe findet im darmstadtium statt.

f-etz_Logo
Am Donnerstag den 07. Mai, findet dann auch wieder unser f:etz (Forum: Entwicklung, Technik, Zusammenarbeit) statt. Hierzu sind alle mit Lust auf Denkanstöße und Diskussion eingeladen um 19 Uhr ins Zucker (Liebfrauenstr. 66) zu kommen. Ein Impulsvortrag von Herrn Dipl.-Ing. Korthals zum Thema Biosprit – „Nachhaltige Fortbewegung“ oder „Leben wir auf Kosten der hungernden Menschen dieser Welt?“ – gibt die Diskussionsgrundlage für den anschließenden Austausch in Kleingruppen.

Webseiten: Hyperlink-Symbol www.ingenieure-ohne-grenzen.org/darmstadt   oder Hyperlink-Symbol www.f-etz.de

 

Auch zu lesen auf Hyperlink-Symbol www.mein-suedhessen.de Stichwort u.a.: Ingenieure ohne Grenzen, WWF7

Hyperlink-Symbol http://www.mein-suedhessen.de/darmstadt/kultur/ingenieure-ohne-grenzen-ev-auf-dem-world-water-forum-und-in-darmstadt-d25843.html

 
 
 

„Trinkwasserknappheit“ stand am Dienstag und Mittwoch für Schüler und Schülerinnen der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt auf dem Stundenplan. Um bei den Schülern Bewusstsein für die aktuelle Trinkwasserlage weltweit zu schaffen besuchten zwei Teams von Ingenieure ohne Grenzen die Schule.

Nach einer kurzen Präsentation des Vereins und des Weltwassertags (22.03.) wurden anhand von Ausschnitten der ZDF-Dokumentation „Durst“ unterschiedliche Gründe und Auswirkungen der Trinkwasserproblematik dargestellt. Die Schüler erkannten unterschiedliche Lösungsfaktoren wie Klima, Geografie, Finanzen oder Nachhaltigkeit. Im Anschluss erarbeiteten sie anhand vorbereiteter Fallstudien eigenständig Lösungen für unterschiedliche Szenarien und präsentierten diese im Anschluss ihren Mitschülern. Die Teams von Ingenieure ohne Grenzen waren beeindruckt von der Vielfalt der erdachten Lösungen.

Beendet wurde die kleine Einführung in die Entwicklungszusammenarbeit mit der Vorstellung des Projektes „Zisternenbau in Kenia“ der Regionalgruppe Darmstadt. Die Teams, wie auch die Schüler waren gleichermaßen zufrieden mit der Unterrichtsabwechslung und Ingenieure ohne Grenzen freuen sich schon auf ihren nächsten Schulbesuch.

Die Ankündigung ist auch zu lesen auf Hyperlink-Symbol www.mein-suedhessen.de Suchbegriff: Weltwassertag
oder direkt unter:

Hyperlink-Symbol http://www.mein-suedhessen.de/darmstadt/kultur/weltwassertag-ingenieure-ohne-grenzen-ev-klaert-auf-d25502.html

 
 
 

Anlässlich des Weltwassertages am So., 22. März wird Ingenieure ohne Grenzen mit der AG Bildung der Regionalgruppe Darmstadt zwei Workshops zum Thema „Trinkwasserknappheit“ an der Bertolt- Brecht- Schule durchführen. Am Dienstag dem 24. März und am darauf folgenden Mittwoch werden jeweils zwei Teams die Schüler für die Problematik des Trinkwasserbedarfs in Ländern des globalen Südens sensibilisieren. Gespannt wird erwartet, wie die jungen Teilnehmer mit den im Workshop gestellten Aufgaben umgehen werden.

 
 
 

– Am 5. März 2015 war es wieder soweit - das f:etz ging in die fünfte Runde.

f:etz-20150305-Billd mit Poster

Diskussionsrunden beim f:etz. Foto: Anton Blanke

Rund 20 Interessierte und Mitglieder kamen zusammen. Erstmals in den Räumlichkeiten des Zucker e.V, einem Verein zur Förderung der Selbstmachkultur in Darmstadt, zusammen.

Auch dieses Mal wurde wieder hitzig diskutiert - weit über die angesetzten 60 Minuten hinaus. Als Referenten  durften  wir Dr.-Ing  Jochen Hack zum Thema „Flussgebietsbewirtschaftung und Ökosystemleistungen“ begrüßen. Nach einer Einführung zu Ökosystemleistungen, stellte Jochen Hack ein Forschungsprojekt aus Nicaragua vor. Um das Ökosystem zu schonen wurde Landbesitzern Geld für Aufforstung, schonende Bewirtschaftung oder Brachliegenlassen des Ackerlandes geboten. Die Auswirkungen dieser Zahlungen war Gegenstand seiner Forschung.

In der darauffolgenden Diskussion ging es um das Dilemma und die Problematik dieses Vorgehens, beispielsweise könnten ärmere Bauern ohne Landbesitz ihre Lebensgrundlage verlieren, wenn die Grundbesitzer sich entscheiden das Land gegen Geld brachliegen zu lassen. Jedoch bieten diese Zahlungen auch eine Möglichkeit die Bedingungen für das Ökosystem nachhaltig zu verbessern

In  90 Minuten führten die Gespräche zu einer Diskussion um moralische Dilemmas.

Das nächste f:etz wird am Do., 07.05.2015 wieder im Zucker stattfinden. Referent ist diesmal Wolfgang Korthals, der zum Thema „Biosprit - Eine Möglichkeit zur nachhaltigen Fortbewegung oder leben wir auf kosten hungernder Menschen in der Dritten Welt?“ erzählt.

Dazu sind alle mit Lust auf Diskussion und Denkanstöße herzlich eingeladen.

f:etz-20150305-Präsentation

Gespanntes Zuhören während des Vortrags.

Foto: Anton Blanke

 
 
 
Plakat_Q1_15

Am vergangenen Mittwoch, 3. Dezember haben fünf Läufer für Ingenieure ohne Grenzen am Nikolauslauf der TU Darmstadt teilgenommen. Ein Teil des Erlöses aus der Veranstaltung geht an den ehrenamtlichen Verein "Studieren ohne Grenzen", der junge Menschen in Kriegs- und Krisenregionen durch die Vergabe von Studienstipendien und Investitionen in die Bildungsinfrastruktur unterstützt.

 
Nikoluaslauf

Foto: U.Segschneider

 
 
 

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