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++ Heute ist Welttoilettentag ++ Auch im Jahr 2014 leben 2,5 MiIliarden Menschen ohne ausreichende Sanitärversorgung ++ Ingenieure ohne Grenzen e.V. verbessert weltweit Gesundheits- und Sanitärbedingungen und rettet so Menschenleben ++ Aufklärungsarbeit auch in Aachen und Darmstadt unterstützt die Projekte aus Deutschland +++

Zur Toilette zu gehen ist ein fester Bestandteil unseres Alltages. Wie selbstverständlich verrichten wir unser Geschäft, drücken den Spülknopf und Waschen uns die Hände. Doch nicht überall auf der Welt ist das eine Selbstverständlichkeit. 2,6 Milliarden Menschen und damit einem Drittel der Weltbevölkerung bleibt der Zugang zu sanitärer Grundversorgung immer noch verwehrt. Betroffene können entweder keine Toiletten nutzen oder nur solche, die ihre Gesundheit gefährden. In der Folge entstehen teils lebensgefährliche Krankheiten, von denen insbesondere Kinder betroffen sind. Bildungschancen werden eingeschränkt und Arbeitskraft geht verloren.

Um das Thema „Toilette“ gestaltet Ingenieure ohne Grenzen am Stolberger Goethe Gymnasium in Aachen und an der Bertold-Brecht-Schule in Darmstadt je eine Unterrichtseinheit der 10. bis 12. Klasse, um auf die Problematik der fehlenden Sanitärversorgung aufmerksam zu machen. Die Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft als auch Wirtschaft werden mit den Schülern diskutiert. In Berlin werden die Drittklässler der Gustav Falke Grundschule mit Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene vertraut.

Weitere Informationen unter:
Hyperlink-Symbol http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Welttoilettentag-19.11.2014

Ausführliche Pressemitteilung:

Hyperlink-Symbol http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Aktuelles/Aktuelles/Toiletten-retten-Leben

Pressemitteilung als PDF:

 
 
 

Mit einer Spende über 3000€ unterstütze die Stiftung Zuversicht für Kinder, die letzte Projektphase unseres Zisternenbauprojekts. Nun fand die offizielle Übergabe des Schecks statt.

Weitere Informationen zur Stiftung sind in der offiziellen Hyperlink-Symbol Pressemitteilung  zu finden. Wir möchten uns an dieser Stelle für die großzügige Unterstützung bedanken.

Scheckübergabe

Foto: Stiftung Zuversicht für Kinder

 
 
 

Test, Test, 1,2,3 – Unser erstes f:etz wurde am 5. Juni in kleiner Runde „als Testlauf“ veranstaltet. Obwohl „kleine Runde“ tatsächlich ein wenig bescheiden ist: 18 Gäste diskutierten mit uns über die angesetzten 60 Minuten hinaus aktiv zum Thema „virtuelles Wasser“. Den Impulsvortrag zum Thema gaben Umman Segschneider und Thilo Towara der AG-Bildung unserer Regionalgruppe. Durch Fakten boten sie den Zuhören eine Vorstellung zur Größenordnung in Bezug auf das Thema.

Eine Tasse Kaffee verbraucht beispielsweise in der Produktion von der bewässerten Pflanze bis zu unserem morgendlichen Kaffeebecher 200 Liter Wasser. Noch unvorstellbarer gestalten sich die Zahlen in der Fleischproduktion: Ein Kilogramm Rindfleisch benötigt ganze 15.500 Liter zur Herstellung. Grund hierfür sind beispielsweise auch die langen Transportwege oder der Anbau von Nutzpflanzen in nicht dafür geeigneten Regionen. Dabei ist Wasser eines der kostbarsten Güter dieser Erde und jene Zahlen illustrieren deutlich unsere Konsum- und Verschwendungskultur.

Daraus ergaben sich Fragen, welche zusammen mit den Teilnehmern diskutiert wurden: Sollte man wasserintensive Produkte boykottieren?; Sollte sich die Entwicklungsarbeit damit befassen, Länder zum Anbau von sinnvolleren Produkten zu bewegen? Oder sollte man sogar wasserarme Länder dazu zwingen wassersparende Produkte anzubauen?

In 90 Minuten führten die Gespräche zu einer Diskussion um moralische Dilemmas. Es wurden Positionierungen vorgenommen und Meinungen konnten gebildet werden.

Durch erstes Feedback können wir uns guten Gewissens die Testnote „gut“ geben. Es ist noch Potenzial nach oben und deshalb nutzen wir nun die Sommerpause, um am 4. September die Veranstaltung überarbeitet und durchdacht darbieten zu können. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme bzw. Teilhabe.

 
 
 
Beim diesjährigen Meet and Move, dem Sportfest der TU Darmstadt, waren wir mit einem Team beim Ultramarathon vertreten. Ultra deshalb, weil die Distanz von 42km auf das ganze Team verteilt wird. Unsere 10 Läufer landeten auf dem 14 Platz von insgesamt 36 Teams. Eine tolle Leistung.
Gruppenfoto Meet and Move 2014
 
 
 
Am letzten Wochenende war es wieder soweit. Rund 30 Mitglieder der Regionalgruppe Darmstadt trafen sich in der Nähe von Butzbach um intensiv an unseren Projekten und in den Orgagruppen zu arbeiten.
Arbeiten

Foto: J.Rauch

Verständlich, dasd hier niemand früh ins Bett gegangen ist.
 
Zisternenbau

Foto: J.Rauch

Hier wird beispielsweise eine neue Bauweise für das Dach der von uns gebauten Zisternen ausprobiert.
 
Gruppenfoto SoSe 2014

Foto: J.Rauch

Und zum Abschluss noch das obligatorische Gruppenfoto.
 
 
 

Am 19.5. traf sich ein Teil der Hyperlink-Symbol Ladakh Projektgruppe  in Tübingen mit vent. Sanghasena, dem Leiter der Einrichtung. Über drei Stunden wurde viele Fragen rund um die nächste Projektphase besprochen.

Treffen in Tuebingen
Franzi, Vent. Sanghasena, Johannes, Jakob, Flo
 
 
 

Am 7. Mai war die Regionalgruppe Darmstadt wieder auf der konaktiva vertreten - eine Messe mit dem Thema "Studenten treffen Unternehmen". Die Messe fand an drei Tagen, vom 06. bis zum 08. Mai 2014 im darmstadtium statt.

Konaktiva 2014

Foto: J.Rauch

Es waren viele Unternehmen vertreten, vor allem aber besuchten viele angehende Ingenieure die Messe, um einen Überblick im Berufsdschungel zu bekommen und eventuell die ersten Kontakte zu knüpfen. Auch wir wollten Kontakte knüpfen und die Aufmerksamkeit auf unsere Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit lenken. Unser Stand direkt im Eingangsbereich war also quasi kaum zu übersehen.

 
 
 

Vom 03.12.2013 bis zum 06.12.2013 fand auf dem Frankfurter Messegelände die EuroMold 2013 statt, eine internationale Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung. In diesem Jahr jährte sich die Messe zum zwanzigsten Mal. Der Veranstalter DEMAT spendete der Regionalgruppe Frankfurt und Darmstadt einen Messestand, so dass wir an vier Messetagen den Verein und seine vielfältigen Projekte vorstellen konnten.

Messebesucher allen Alters und aller Berufe traten neugierig an den Stand heran. Meist begann ein Gespräch mit den Worten: „Von Ärzte ohne Grenzen habe ich schon einmal gehört, aber Ihr Verein ist mir bisher unbekannt – was machen Sie denn so?“. Begeistert ließen sie sich erzählen, wer wir sind und was wir machen. Es ergaben sich aus den zahlreichen Gesprächen viele, sogar internationale Kontakte. Intention des Standes war es, zur Bekanntheit von Ingenieure ohne Grenzen e.V. beizutragen. Das haben wir auf jeden Fall erreicht.

Euromold203

Foto: J.Rauch

Die Aktiven der Regionalgruppen Darmstadt und Frankfurt, die den Messestand gemeinsam betreuten, informierten über den Verein und seine Ziele, sowie die Projekte, die von ihnen durchgeführt werden. Die Darmstädter stellten dabei das Zisternenbau-Projekt in Kenia, ihr Projekt zur Wasserver- und entsorgung in Indien, sowie das Forschungsprojekt zur Solaren Wasserdesinfektion vor. Die Frankfurter nutzten die Möglichkeit um Interessierten Auskunft über ihr Photovoltaik-Projekt in Kambodscha zu geben.

Nicht selten kamen Personen an den Stand, die von einschneidenden Erlebnissen in Ländern des globalen Südens geprägt waren und das Bedürfnis hatten davon zu berichten. Viele äußerten den Wunsch, ihr Wissen neben dem Beruf einzusetzen zu können und informierten sich über die Regionalgruppen und deren Projekte in ihrer Nähe. Andere Besucher boten sich als Experten zu bestimmten Themen an oder gaben Tipps zum Crowdfunding und zur Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt war die Messe ein voller Erfolg.

 
 
 
 
 

Ein Wochenende, 40 motivierte „IOG's“, reichlich Arbeit, gute Stimmungund wenig Schlaf - so hört sich ein typisches Regionalgruppen-Wochenende der Darmstädter an. So auch wieder diesen November: Tief im Odenwald, abgeschieden von der Außenwelt und ohne Handynetz, entstanden neue Ideen, wurden Strategien entwickelt und Freundschaften geschlossen. Das gemeinsame Wochenende bringt die Arbeit in den Projekten und Orgagruppen immer wieder weit voran. Nach drei Tagen waren zwar alle erschöpft, aber sehr zufrieden mit den Ergebnissen und den schönen Stunden gemeinsam - ohne störende Handys.

Gruppenfoto Winter 2013

Foto: M. Abrossimow

 
 

Am vergangenen Dienstag hatten wir Besuch von der Hyperlink-Symbol Kinderuni  Darmstadt. Für neun Schüler gestalteten wir in Theorie und Praxis einen Nachmittag rund um das Thema Trinkwasser.

Als Nachbildung eines natürlichen Bodenprofils schichteten die Kinder verschiedene Materialien übereinander um anschließend mit verdrecktem Wasser die mechanische Reinigungswirkung ihres Filters zu testen.

Wie Wasser mit einfachen technischen Mitteln auf mikrobieller Ebene gereinigt werden kann, erläuterten wir am Prinzip unserer Solaren Wasserdesinfektionsanlage.

Die Hyperlink-Symbol AG Bildung  hat es sich zum Ziel gesetzt Unterrichtseinheiten auszuarbeiten um in Darmstädter Schulen, später auch in den Projektländern, Aufklärungsarbeit zum Thema Wasser zu leisten.

   
Bodenprofil

Foto:A. Blanke

Gruppenbild

Foto:A. Blanke