Projekte
Projekt in der Erkundungsphase: Wasserversorgung in Chegato, Simbabwe
Bereits seit 20 Jahren pflegt die Evangelisch-lutherische Partnerschaftsgruppe Hannover-Simbabwe den Kontakt zur Partnergemeinde Chegato in Simbabwe. Nach den politischen und wirtschaftlichen Wirren der letzten Jahre sind die Menschen dort mehr denn je auf Selbstversorgung angewiesen, insbesondere mit dem raren Gut Wasser. Auch den Einwohnern des Gemeindekreises Chegato im Bezirk Midlands, der 160 Km südlich der nächsten Großstadt Bulawayo liegt, fällt die Versorgung mit Wasser sehr schwer. Diese Situation soll in einem neuen Projekt verbessert werden.
Projekt in der Erkundungsphase: Abwasserbehandlung mit integrierter Energiegewinnung in einem Schulzentrum in Turin, El Salvador
El Salvador ist mit knapp 7,4 Millionen Einwohnern der kleinste Staat Mittelamerikas und hat damit ungefähr soviel Einwohner wie die Stadt London. Die Kleinstadt Turin im Osten des Landes verfügt über ein Schulzentrum in dem über 1200 Schüler die Klassen 1 bis 9 besuchen. Die bisherige Entsorgung des Abwassers aus den Toiletten war das Ausheben verschiedener Löcher auf dem eigenen Gelände, diese allmählich mit Abwasser zu befüllen und wieder zu verschließen. Zusätzlich zu dieser Abwasserproblematik gesellt sich ein gewisser Brennstoffbedarf zum täglichen Zubereiten der Mahlzeiten für die 1200 Schüler. Zubereitet und gekocht wird in einer schuleigenen Küche mit zugekauftem oder auf dem eigenen Gelände geschlagenem Holz. Daß diese Situation, auch aufgrund der Beeinträchtigung von Küchenpersonal und Schülern durch die Rauchentwicklung beim Kochen, keine Dauerlösung sein kann, wurde schnell deutlich.
Abgeschlossenes Projekt: Biogasanlage in El Jicaro, El Salvador
In der Genossenschaft "El Jicaro", El Salvador, wurde von den Regionalgruppen Freiburg und Hannover im Dezember 2009 eine Biogasanlage zur Versorgung der örtlichen Käserei fertiggestellt, um das bisher teuer zugekaufte Propangas zu ersetzen. Als Ausgangsstoff zur Biogaserzeugung kommt eine Mischung aus Mist und Molke zum Einsatz. In Kooperation mit Partnern vor Ort konnte so eine nachhaltige Energieerzeugung für die Käserei realisiert werden, wodurch die Genossenschaft Kosten spart und nebenbei natürlich das Klima schont.
