B) 28. bis 29.10.2009 - ANKUNFT UND BESTANDSAUFNAHME
Am 28.10.09 ging es los nach El Salvador! Die Reise lief Problemlos und ich (Niklas Trautmann) wurde nach 16 h Flug (inkl. Umsteigen) am Flughafen San Salvador von meinen Freunden des Projektpartners ADEMUZA in Empfang genommen.
Nach der ersten Dosis Pupusas (siehe www.de.wikipedia.org/Pupusas) und einer ca. 2 h Autofahrt kamen wir schließlich in Atiquizaya an. Dort bin ich ierst mal m Haus des ADEMUZA Vorsitzenden untergebracht. Die mir von meinem letzten Aufenthalt bekannte Familie hat mir die gleiche Schlafstelle vorbereitet, so dass sich fast Heimatgefühle einstellen wollen. Einsam muss ich mich jedenfalls nicht fühlen, da in dem Zimmer auch der Rest der Familie schläft und der Fernseher häufig frühs aufwacht.
Am ersten Tag nach der Ankunft ging es gleich mit der inhaltlichen Arbeit los. In einer Sitzung mit ADEMUZA wurde der von ihnen perfeckt ausgearbeitete Arbeitsplan für meinen Aufenthalt besprochen. In den fünf Wochen werden viele Treffen mit verschiedenen Institutionen, Organisationen und Unternehmen stattfinden.
Den Nachmittag nutzten Manuel (gerufen "Meme", Techniker) und ich, um die Genossenschaft El Jícaro aufzusuchen und eine Bestandsaufnahme des bisher Umgesetzten zu machen. Bei Ankunft trafen wir den derzeitigen Vorsitzenden der Genossenschaft, der sich sehr über die Fortführung des Projektes freute und uns über den derzeitigen Stand informierte. Ich war überrascht, als ich sah, wieviel Gedanken sich um die Anlage gemacht wurden. Zur Fertigstellung und Inbetriebnahme fehlten allerdings die Mittel und auch Details den Betrieb betreffend.
Derzeit fertiggestellt ist der Fermenter mit Rührwerk und Manloch (hier fehlen noch die Dichtungen) und der Gaspeicher.
Was es in den nächsten Wochen noch umzusetzen gilt, sind die Verlegung der Gasleitung mit Kondensatabscheider und Rückschlagsicherung, ein Gasdichter Anstrich im Fermenterinnenraum, die Verbindung von Fermenter und Gasspeicher,inkl. verschiedener Absperrvorrichtung, die EInrichtung der Befüllstation und die Inbetriebnahme mit Erstbefüllung.
Alle Projektbeteiligten sind sehr zuversichtlich, dass die Inbetriebnahme in den nächsten 5 Wochen erfolgen kann.
