Home / Regionalgruppen / Hannover / Projekte / Abgeschlossenes Projekt: Biogasanlage in El Jicaro, El Salvador / Projekttagebuch vom Bau der Biogasanlage in El Jicaro, El Salvador / F) 5. bis 8.11.2009 - ZWEITES SEMINAR "TECHNISCHER UMWELTSCHUTZ"

F) 5. bis 8.11.2009 - ZWEITES SEMINAR "TECHNISCHER UMWELTSCHUTZ"

Straße

Diesen Tag ging es nach Turín, einer kleinen Stadt
einen Steinwurf von Atiquizaya entfernt.
Bei meiner Ankunft viel mir gleich das gräuliche Wasser auf,
welches in sämtlichen Straßenrändern floss.
Da das Rathaus durch Bauarbeiten belegt war,
hat sich die der Umweltausschuss der Stadt
und die verantwortlichen der einzelnen Stadtteile
mit uns im daneben gelegenen Kindergarten getroffen.

Auf Stühlen für die entsprechende Altersgruppe haben wir dann an einem ebenso niedrigen Tisch platz genommen. Nach meinen Ausführungen über die Möglichkeiten, die es auf technisch einfachem Niveau für die Behandlung von Abfällen und Abwässern gibt, kamen die Wünsche der Stadt zur Sprache. Dabei wurde schnell deutlich, dass ein starkes Interesse an der Verbesserung der Abwasser- und Abfallsituation besteht. Hierbei erfuhr ich auch, dass es keine Kanalisation in dem Ort gibt, was folglich auch eine Behandlung von Abwasser erschwert. In Sachen Abfall soll aber etwas geschehen, weil die Stadt bisher Unsummen für die Entsorgung bezahlt. So landet im Müll neben dem üblichen Müll auch Bauschutt, der natürlich auf der Waage einiges mitbringt. Nach eine Stärkung durch Pupusas und Café wurde ein nächster Termin vereinbart um konkrete Überlegungen für ein Projekt anzustellen.

Den Nachmittag nutzen wir, um in El Jícaro zu sehen, ob da mittlerweile was geschehen ist. So auf Zack waren sie aber dann doch nicht, so dass eine Woche nach der ersten Kontaktaufnahme nichts weiter geschehen war. Mit dem Genossenschaft wurden die nächsten Schritte besprochen und die Verlegung der Gasleitung geplant. Weiterhin will sich die Genossenschaft in den nächsten 2 Wochen um die Erstbefüllung der Anlage kümmern. Weil 5 m³ Substrat nicht an einem Tag anfallen.

Abends hatte ich dann aus unerklärlichen Gründen eine Fieberattacke. Von den 39° war am nächsten Tag aber nichts mehr über. Allerdings fühlte ich mich dermaßen gerädert, dass bei mir am Samstag an Arbeiten nicht zu denken war. Am Sonntag hatten sich dann die letzten Kopfschmerzen und das letzte Magenzwicken davon gemacht.