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Regionalgruppe Kassel - Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Wer wir sind: Seit Oktober 2011 arbeiten wir in Kassel als interdisziplinäre Regionalgruppe mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen und jungen Berufstätigen an der Umsetzung ingenieurtechnischer Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit. Neben der technischen Planung, sind u.a. Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising ein entscheidender Teil unserer Projektarbeit.

Was machen wir:  Unser Ziel ist es im Rahmen unseres ersten Hyperlink-Symbol Projektes  die Gemeinde Bandiangseu in Westkamerun nachhaltig mit sauberen Wasser zu versorgen.

Wen wir suchen:  Wir sind immer auf der Suche nach interessierten und engagierten Menschen aller Alters-, Studierenden- und Berufsgruppen (gerne auch Nicht-Ingenieurinnen und Nicht-Ingenieure), die sich ehrenamtlich an unserer Arbeit beteiligen möchten.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, möchten wir Sie herzlich einladen, an einem unserer wöchentlichen Treffen teilzunehmen.

Kontakt: Wollen Sie mit uns in Kontakt treten, um mehr über uns und unsere Arbeit zu erfahren, oder Sie möchten uns mit Sach- oder Geldspenden unterstützen, dann wenden Sie sich an unsere jeweiligen Hyperlink-Symbol Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner  oder lassen uns eine Nachricht über das Hyperlink-Symbol Kontaktformular  zukommen.

Projektblog Kamerun 2014

Die letzte Woche war vor allem durch Restarbeiten an der Leitung geprägt: die restlichen Entlüftungs- und Wartungsschächte wurden betoniert und die zugehörigen Armaturen eingebaut. Somit gibt es jetzt auf der 2,2 km langen Leitungstrasse insgesamt vier Entlüftungs- und drei Wartungsschächte. Weiterhin wurden die Arbeiten an den vier Entnahmestellen abgeschlossen. Somit konnten am Montag nach einem abschließenden Dichtigkeitstest der gesamten Leitung die Gräben von den Dorfbewohnern verfüllt werden. Zur Kennzeichnung des  Leitungsverlaufes wurde mit Hilfe von Luisa, Simon und Stephan eine Lage Absperrband in den halbverfüllten Graben eingelegt.

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Überschattet wurden die abschließenden Vorbereitungen für das große Einweihungsfest am Mittwoch vor der Abreise von gleich drei Ereignissen. Am Montagnachmittag spülte ein unerwartet heftiger Gewitterschauer Teile des frisch geschlossenen Grabens wieder frei, sodass hier vor der Feier noch mal einige Helfer an`s Werk mussten. Am Abend fiel der Gruppe der Komplettausfall der Sumewa-Anlage auf, die auch durch intensiven Kontakt mit Deutschland nicht wieder zum Laufen gebracht werden konnte. Ursächlich war ein nicht identifizierbarer Ausfall in der Steuerung der Anlage, woraufhin diese von der Gruppe abgebaut und zur Reparatur wieder mit nach Deutschland gebracht wurde. Somit musste die Anlage für eine Übergangszeit ohne die Wasseraufbereitung betrieben werden.

Am Morgen vor der feierlichen Eröffnung des Systems mit zahlreichen geladenen Gästen und der Bürgermeisterin von Bangangté fiel Stephan und Simon auf dem abschließenden Kontrollgang ein Leck in der Leitung auf, das in einer Blitzaktion geflickt werden musste. Ursache war ein geplatztes Verbindungsstück von minderwertiger Qualität. Für einen weiteren Test blieb keine Zeit, daher konnte nur gehofft werden, dass das Wasser an der Schule ankommen würde.

Mit der gesamten Festgesellschaft wurden die verschiedenen Stationen der Wasserleitung besichtigt und die Besonderheiten erläutert. An der Wasserentnahmestelle an der Schule konnte sich die Bürgermeisterin schließlich erfolgreich und unter großem Jubel von der Funktion des Systems überzeugen und ein Glas Wasser zapfen.

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Bei der anschließenden Feier mit zahlreichen Reden und Tanzeinlagen wurden die Ingenieure ohne Grenzen mit Urkunden der Kommune ausgezeichnet und der Schenkungsvertrag unterschrieben, mit der der Kommune Bangangté das komplette System übereignet wurde. Als krönender Abschluss wurde Luisa in einer traditionellen Zeremonie in den Stand einer Reine Mère erhoben als Dank für ihr fünfmonatiges intensives Engagement.

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Bei der anschließenden Feier mit zahlreichen Reden und Tanzeinlagen wurden die Ingenieure ohne Grenzen mit Urkunden der Kommune ausgezeichnet und der Schenkungsvertrag unterschrieben, mit der der Kommune Bangangté das komplette System übereignet wurde. Als krönender Abschluss wurde Luisa in einer traditionellen Zeremonie in den Stand einer Reine Mère erhoben als Dank für ihr fünfmonatiges intensives Engagement.

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Am Samstag Morgen hieß es Abschied nehmen. Mit dem Bus ging es für Luisa, Simon und Stephan in fünf Stunden von Bandiangseu nach Yaoundé zum Flughafen, von wo aus der Flieger die drei über Istanbul wieder zurück nach Deutschland brachte. Wohlauf und gesund kamen sie am Ostersonntag in Frankfurt an.

… unter dem Vereinsclaim der Ingenieure ohne Grenzen stand auch die vergangene Woche in Kamerun. Während Stephan die Arbeiten an der Wasseraufbereitungsanlage weiterführte, hielten Luisa und Simon die Hygieneschulung für die Schülerinnen und Schülern der École publique de Bandiangseu.

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Neben einer kurzen Vorstellung der Ingenieure ohne Grenzen und des Gesamtprojektes, klärten die beiden über die unterschiedlichen Übertragungsarten von Keimen auf. Dafür verteilten Luisa und Simon Bildergeschichten an Kleingruppen, mit denen die Kinder eigenständig die Übertragungswege von Keimen in ihrem täglichen Leben verstehen und Maßnahmen dagegen erlernen konnten. Luisa und Simon freuten sich über das Interesse und die Aufmerksamkeit der Kinder, die die Aufgaben sehr gut verstanden und überwiegend richtig gelöst hatten. Am Ende übergaben die beiden die Materialien den Lehrerinnen und Lehrern, die bereits einzelne Plakate an der Schulwand aufgehängt haben.

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Zuvor beschäftigten sich die drei ausgiebig mit der Entlüftung der Rohrleitungen, da sich herausgestellt hatte, dass immer wieder Luft in die Leitung gelang und dazu führte, dass das Wasser zeitweise nicht mehr sicher an der Schule ankam. In mühevoller Arbeit wurde die Entlüftungsproblematik erfolgreich gelöst, indem die einzelnen Verbinder der Leitung geöffnet wurden, um lokale Hochpunkte zur Entlüftung zu identifizieren und Entlüftungspunkte einzubauen. Dabei wurden auch die endgültigen Standorte der Wartungsschächte lokalisiert und für den Bauingenieur markiert.

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Zu Beginn der dritten Woche kamen Stephan und Simon als zweites Team aus Kassel in Bandiangseu an, um Julia und Philipp abzulösen, die am vergangen Donnerstag wieder in Deutschland gelandet. Zusammen mit Emile von ADEID wurden die vier Solarmodule auf einem Dach nahe der Wasseraufbereitungsanlage installiert und an die im Haus stehenden Batterien angeschlossen.

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Die Wasseraufbereitungsanlage wurde an einer geeigneten Außenwand befestigt und erstmals in Betrieb genommen. Das zuvor zum Standort der Aufbereitungsanlage gepumpte Quellwasser konnte nach dem Verbinden eines weiteren Abschnitts von 100m über eine Strecke von insgesamt 2 km zur Schule geleitet werden, was bei den Schülern und Anwohnern für große Begeisterung sorgte.

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Die Verschalung zum Bau der neuen Quellfassung wurde gebaut und der Bau der neuen Quellfassung begonnen. Des Weiteren wurde ein Fundament für den 5m3-Tank am Standort der Wasseraufbereitungsanlage gegossen und mit dem Bau der zugehörigen Zapfstelle begonnen.

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Simon und Luisa haben in Absprache mit dem Schulleiter eine Hygieneschulung für die Schüler vorbereitet, die sie im Rahmen einer Unterrichtsstunde durchführen werden.

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Ingenieure ohne Grenzen e.V. - Regionalgruppe Kassel

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