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Den beiden Jungs geht es gut in Kirinda und sie konnten in den letzten Tagen viele wichtige Informationen für die nächste Phase sammeln. Außerdem haben sie sich wieder mit dem Water Committee getroffen, um Fragen zu klären und sich die Mitarbeit sowie die Unterstützung des Pastors und der Schulleiter vor Ort zu sichern.

Kurze Pause beim Vermessen

Zwischenzeitlich konnten Johannes und Tobias die Verantwortlichen vor Ort dabei unterstützen, eine kleine Leckage zu reparieren. Somit kommt wieder mehr Wasser in der Zisterne an.

Auf dem Foto sieht man diese Zisterne in die auch das Wasser der zusätzlichen Quellen geleitet wird.

Zisterne

Natürlich sind die Schulkinder immer noch sehr interessiert an der Arbeit der Ingenieure und schauen immer mal wieder über die Schultern.

Mittlerweile haben sich die beiden wieder auf den Weg in die Hauptstadt Kigali gemacht, um dort Firmen zu suchen die die benötigten Materialien bereitstellen. Davor haben sie noch mit allen ein gemeinsames Abschlussessen gegönnt.

Gemeinsames Abendessen

Demnächst reisen sie wieder nach Deutschland und dann beginnt die Planungsphase mit dem gesamten Projektteam, denn das gewonnene Wissen muss dann umgesetzt werden.

Nivellieren (Kirinda September 2015)

Die beiden Mitglieder Tobias und Johannes sind immer noch fleißig dabei den angedachten Verlauf zu vermessen. Dabei hat sich bisher gezeigt, dass der ursprünglich geplante Verlauf nur schwer zu realisieren ist. Daher versuchen die beiden auch dirket die Alternative zu vermessen, mit dem GPS zu tracken und auch mit Pflöcken abzustecken, nach dem diese auch mit dem Nivelliergerät eingemessen wurden.

Nivellieren

Die gemessenen Daten stellen sie dann abends noch zusammen und stimmen den Verlauf auch auf dem Papier ab und halten ihn dort fest.

Abendliches Arbeiten am Schreibtisch

Vor allem die Kinder aus der angrenzenden Grundschule sind interessiert an dem was die beiden machen und verfolgen sie auf Schritt und Tritt. von Ingenieuren kann man schließlich noch einiges lernen!

Interessierte Schulkinder

Seit dem 27. August sind Tobias Fiedler und Johannes Frey in Ruanda um die 3. Phase des laufenden Quelle Projektes zu erkunden. Die Implementierung dieser Phase ist für nächstes Jahr geplant. Um sicherzustellen dass alles reibungslos verläuft, sind die beiden nach Kirinda zum Einsatzort gereist.  

Dort kamen sie leider mit einem Tagen Verspätung an, da ihr Gepäck erst später ankam. In der Zwischenzeit konnten die beiden, aber Kontakte knüpfen.

Momentan vermessen die beiden noch mal das Gebiet, wo später die neuen Rohre verlaufen sollen. Und am 01. September hatten sie ein wichtiges Treffen mit dem Water Committee, bestehend aus dem Pastor, den Schuldirektoren, dem Distrikt Leader und Ansprechpartner aus dem Partnerverein Junge Menschen für Afrika.

Vermessen des Areals

Drei unserer Mitglieder machen sich morgen ganz früh auf den Weg nach Ruanda für unser Quelle-Projekt in Kirinda. Wir versuchen hier regelmäßig Updates zu geben. Schaut bitte mal rein und unterstützt Mario Hermes, Tobias Fiedler und Sebastian Kirchgässner bei ihrem tollen Einsatz! Die drei sind etwas länger als zwei Wochen unterwegs und versuchen die nächste Projektphase umzusetzen und weitere Kontakte mit den Verantwortlichen vor Ort zu knüpfen.Ich hoffe ihr seid genauso gespannt wie ich, welche Geschichten sie erzählen und welche Fotos sie zeigen!

Wie in der letzten Ausgabe des Newsletters der Regionalgruppe Mannheim angekündigt, fand am 5. und 6. Mai 2012 der Workshop Intercultural Communication unter der Leitung von Stephan Petersen statt. Dank der Unterstützung der Hochschule Mannheim konnten die Räumlichkeiten der Hochschule für die Veranstaltung genutzt werden.

Durch die stetig wachsende Internationalisierung, sowohl im wirtschaftlichen als auch politischen Bereich, gewinnt die Verbesserung und Optimierung der persönlichen Qualifikationen in der Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Den Teilnehmern aus den verschiedenen Regionalgruppen wurde die Möglichkeit geboten diese Fähigkeiten zu schulen.

Der Schwerpunkt des Workshops lag auf der Sensibilisierung der Teilnehmer sowohl für die divergenten Verhaltens- und Handlungsmethoden von Kulturen, z. B. im Einhalten von Deadlines, als auch der Wirkung des eigenen Handelns. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf der Wissensvermittlung für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler. Herr Petersen demonstrierte anhand von realitätsnahen Übungen, wo die Risiken für grobe Kommunikationsfehler liegen und wie diesen vorgebeugt und entgegengewirkt werden kann. Für Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen e. V. schuf dieser Workshop die Möglichkeit, in Zukunft zielsicher auf internationalem Boden zu agieren und die laufenden und anstehenden Projekte effektiv und nachhaltig umzusetzen.

Workshop

von Erna Schneider

Nikolaus-Aktion an der Hochschule Mannheim – 06.12.11

Nikolaus

Vor einiger Zeit wurde an der Hochschule Mannheim eine Aktion mit internationalen Leckereien durchgeführt. Diese Idee kam gut an, deshalb wollte die Regionalgruppe Mannheim der Ingenieure ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit Claudia Bartling, die den Fond für ausländische Studierende die unverschuldet in eine Notsituation geraten sind betreut, wieder eine solche Aktion organisieren. Es wurden mehrere internationale Speisen für den Verkauf bereitgestellt. Die Regionalgruppe Mannheim half, indem viele Plätzchentüten und adventliches Gebäck vorbereitet wurden. Apfelpunsch mit Zimt und Vanille rundete diese Veranstaltung ab. Die Aktion kam bei Mitarbeitern wie bei Studenten sehr gut an.
Die Einnahmen werden geteilt und kommen dem ersten Projekt „Quelle in Ruanda“ der Regionalgruppe Mannheim zugute, sowie dem Fond für ausländische Studierende die unverschuldet in eine Notsituation geraten sind.

von Erna Schneider

Ingenieure ohne Grenzen e.V. von Projekt-Erkundung aus Ruanda zurück

 

Mit einer Fülle von neuen Eindrücken und Ideen sind Sebastian Kirchgäßner, Mario Hermes und Michael Braun, Mitglieder der Regionalgruppe Mannheim von Ingenieure ohne Grenzen e.V. von einer zweiwöchigen Erkundung aus Ruanda zurückgekehrt. Sie besuchten dort das Dorf Kirinda, das etwa 3.000 Einwohner hat und im Bergdistrikt Karongi ca. drei Stunden von der Hauptstadt Kigali entfernt liegt. Dort galt ihr Hauptaugenmerk der Wasserversorgung, die mittels einer von mehreren Quellen gespeisten Zisterne sicher gestellt wird.

Die Organisation Junge Menschen für Afrika e.V., die vor Ort mit einigen Projekten engagiert ist, hat diese Zisterne 2008 gebaut. Die gesammelte Wassermenge reicht aber nicht aus, um die Bevölkerung komplett zu versorgen. Daher wurde bei Ingenieure ohne Grenzen e.V. nach technischer Unterstützung gefragt.

Die Mannheimer Gruppe wollte mit ihrer Erkundung herausfinden, wie die Versorgung  soweit verbessert werden kann, dass eine höhere Verfügbarkeit von sauberem Wasser entsteht. Dazu wurde zunächst das vorhandene System untersucht. Drei Quellen speisen bisher über ein etwa 2,5 km langes Leitungssystem ihr Wasser in die Zisterne, das aber nur teilweise, bzw. gar nicht ankommt. Ursache dafür sind z.B. eine Reihe von festgestellten Leckagen. Es wird aber auch vermutet, dass Teile des Leitungssystems wegen Verschmutzung nicht mehr durchströmt werden.

Man kann davon ausgehen, dass schon durch Abstellen der gefundenen Unzulänglichkeiten, die verfügbare Wassermenge gesteigert werden kann. Darüber hinaus gibt es drei etwas weiter entfernt liegende Quellen, die teilweise gefasst sind und die man ebenfalls über ein neues Leitungssystem der Zisterne zuführen könnte.

Die Mannheimer Ingenieure werden jetzt in ihrem Bericht alle ermittelten Daten zusammentragen und dokumentieren. Ob diese Erkundung dann zu einem Projekt führt, wird auf Basis dieses Berichtes von der Geschäftsleitung von Ingenieure ohne Grenzen e.V. in Berlin entschieden.

Die gesammelten Informationen werden aber auch „Junge Menschen für Afrika“ in Kirinda, sowie dem ruandischen District Executive (Bezirkshauptmann von Karongi) zur Verfügung gestellt. Dabei wird auch eine Liste von Klein-Maßnahmen erstellt, wie z.B. das Abdichten tropfender Wasserhähne. Diese können vor Ort direkt umgesetzt werden und so zu einer unmittelbaren Verbesserung führen.

Neben der technischen Erkundung wurden bei dieser Reise auch eine Reihe von Kontakten geknüpft, die für eine eventuelle Projektdurchführung von großer Bedeutung sein können. „Die Eindrücke sind überwiegend positiv“, so Mario Hermes. Gut unterstützt von Junge Menschen für Afrika e.V. konnte man sich im Land rasch bewegen und fand angenehme Unterkünfte, auch die Sprachbarriere konnte überwunden werden.

Sebastian Kirchgäßner bedankte sich ausdrücklich für die Hilfe: „So war es möglich mit vielen Menschen Kontakte zu knüpfen. Denn wir wollen ja ein eventuelles Projekt gemeinsam mit den Menschen vor Ort durchführen.“

Darüber hinaus muss auch die weitere Pflege und Instandhaltung des Systems gewährleistet werden und das geht nur mit entsprechend geschulten Personen vor Ort. Dies ist auch eine Aufgabe, die im Rahmen des Projekts zu organisieren ist.

Finanziert wurde die Erkundung mit Spendengeldern, welche die Regionalgruppe Mannheim  zusammengetragen hat.

von Thilo Eidt

   
   

...oder:

Feiern für Afrika!

Pavillons aufbauen, Kühlschränke füllen, Limetten schnippeln, Cocktails mixen, Bier öffnen, Longdrinks mischen, den Weg zum Klo erklären,  Pfandchaos überstehen,  aufräumen und abbauen. Und das alles mit guter Laune! Was Ingenieure noch so können, wenn es für den guten Zweck ist, davon konnten sich die Besucher der Abschlussparty der Hochschule Mannheim überzeugen: Eine gut eingespielte Truppe der Ingenieure ohne Grenzen konnte am 15.07.2011 den Studenten und Gästen

der Hochschule Mannheim einen rundum gelungenen Semesterabschluss-Partyabend bieten. Eine mit den Organisatoren vorher ausgehandelte Summe geht zugunsten des Quell-Projekts in Ruanda, das aktuell von der Regionalgruppe geplant wird. Eine eventuelle Bonuszahlung wird noch verhandelt.

Die von WICMENDIV organisierte und durchgeführte Semesterabschlussparty war mit ca. 1600 Gästen bei sommerlichem Wetter gut besucht und der DJ konnte mit einer bunten musikalischen Mischung die Tanzfläche schnell füllen. Neben dem obligatorischen Bier und Longdrinks wurden dieses Jahr wieder Cocktails ausgeschenkt, was das

Semesterabschluss3

 Publikum durch rege Nachfrage anerkannte. Es wurde bis in die Morgenstunden ohne größere Zwischenfälle ausgelassen gefeiert, sodass die Organisatoren auf eine rundum gelungene Fete zurückblicken können. Für die Regionalgruppe Mannheim bot dieser Abend eine Einnahmequelle für das aktuelle

Semesterabschluss 2

Quell-Projekt in Ruanda. Viele Gäste zeigten sich interessiert an unserer Arbeit und durchaus bereit, diesen Abend mit uns „für Afrika zu feiern“.

von Anne Balbach

   
   

Ingenieure ohne Grenzen e.V. Regionalgruppe Mannheim lässt wieder von sich hören. An zwei Tagen wurde ein Studenten-Dämmer-Flohmarkt von der Fundraising-Gruppe organisiert. Dieser diente dazu, Geld für das erste Projekt der Regionalgruppe (Quelle in Ruanda) zu sammeln. Auch bei schlechtem Wetter sollte die Veranstaltung stattfinden, somit mussten Ausweichräumlichkeiten gefunden werden. Die Hochschule Mannheim, Fachbereich Sozialwesen, half hierbei aus.

Trotz der schlechten Wettervorhersage hatte der Flohmarkt schon am Freitag zahlreiche Besucher. Journalisten von "radioaktiv" fanden sich auch auf dem Event, um verschiedene Besucher zu befragen. Auch der Regen zu fortgeschrittener Stunde konnte die Teilnehmer nicht daran hindern, noch weiter zu verkaufen und zu feiern.

Das Wetter am Samstag war sehr wechselreich, somit wurde die Veranstaltung direkt nach innen verlagert. Die zahlreichen Kuchen und andere Gebäckstücke fanden großen Anklang bei den Besuchern. Am zweiten Tag zeigten sich einige Stände mehr, aber der große Ansturm blieb leider aus.

Die Endabrechnung ergibt für unseren ersten Dämmerflohmarkt ein Plus von knapp 160€, eine Menge Erfahrung und viele gute Geschichten von diesem Wochenende. Das alles bestärkt uns, solche Aktionen an der Hochschule mit hoffentlich wachsendem Publikum fortzuführen.

von Erna Schneider



Vier sportliche Mitglieder der Regionalgruppe machten sich am 21.05.2011 ab 18.30Uhr auf den Weg, um für Ingenieure ohne Grenzen e.V. zu werben.

22.05.2011_MLP Marathon

Der MLP Marathon ist ein Dämmermarathon durch die Städte Mannheim und Ludwigshafen, ein großes Spektakel mit ca. 10 000 Läufern der unterschiedlichsten Disziplinen.

Die Mitglieder der Regionalgruppe starteten zum Gruppenmarathon, Streckenabschnitte mit jeweils ca.10km Länge legte jeder einzelne von ihnen zurück und übergab an den vorgesehenen Wechselstationen an den nächsten Läufer. Bei sommerlichen Temperaturen jubelten ihnen viele Zuschauer am Straßenrand zu. Es konnte ein Gruppenergebnis von 3 Stunden und 52 Minuten erzielt werden.

Anne Balbach