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Unser Team 1 in Kirinda konnte trotz des zeitweise sehr schlechten Wetters in den letzten Tagen schon vieles in die Wege leiten. Erna und Tobias haben die beiden zu fassenden Quellen Gatuk und Waruganzu besucht, um sich vor Ort ein Bild zu machen. In einer Besprechung mit dem Wasserkomitee konnten zahlreiche noch offene Punkte geklärt werden wie zum Beispiel die Ausstattung der Entnahmebauwerke, die Bestellung der noch benötigten lokal erhältlichen Baustoffe und die Lagerung der Baumaterialien während der Bauphase. Auch die Details zu den nun anstehenden Grabungsarbeiten für die Wasserleitung sowie für die beiden Quellfassungen wurden besprochen, so dass ab morgen die genaue Vermessung des Leitungsverlaufes und die Arbeiten im Gelände beginnen können.

Am Donnerstag, dem 28.4 ist unser erstes Team (Erna und Tobias) in Kigali gelandet, sogar das Gepäck ist diesmal  angekommen. Die beiden sind das erste von vier Teams, die in den kommenden 3 Monaten die dritte Phase des Quelle Projektes in Kirinda umsetzten werden. In der dritten Phase soll das bestehende System zur Wasserversorgung um zwei weitere Quellfassungen erweitert werden. Hierfür werden zwei Quellen gefasst und mit entsprechenden betonierten Auslaufbauwerken versehen und über eine 2,5 km lange Wasserleitung, die ebenfalls in Phase drei verlegt wird, an das bestehende Rohrleitungsnetz angeschlossen.

Die ersten Tage in Kigali haben Erna und Tobias genutzt, um mit unserem Ingenieur vor Ort noch einmal die letzten Details der Bau- und Ausführungsplanung zu besprechen, bevor auf dem lokalen Markt für Baumaterialien alles Nötige eingekauft wurde. Heute machten sich die beiden dann auf ins Projektgebiet, was sich wegen der noch immer starken Regenfälle als gar nicht so einfach erwies. In Kirinda angekommen konnten sich Erna und Tobi ein Bild über die bisher geleisteten Vorarbeiten machen, den aktuellen Zustand der Wasserversorgungseinrichtungen begutachten und auch schon einen Termin mit dem lokalen Wasser Komitee vereinbaren.

Es ist schon wieder soweit. Die Umsetzung der dritten und größten Phase beginnt in der nächsten Woche. Hierfür reisen am 28. April Tobias Fiedler und Erna Schneider nach Kigali. Die beiden reisen erstmal in die Hauptstadt Kigali um dort zusammen mit dem Ingenieur vor Ort das Material zu kaufen. Diese wird dann an die Baustelle in Kirinda transportiert, wo schon die ersten Grabungen an der Quelle Waruganzu starten.

Verfolgt weiterhin unsere Artikel zu diesem wichtigen Teil der Umsetzung für das Quelle-Projekt der RG Mannheim.

Am 8. März haben die Professoren Harald Hoffmann und Ulrich Trägner, Mitglieder der Hyperlink-Symbol Imkergruppe der Hochschule Mannheim , den Erlös aus der letzten Ernte des eigenen Honigs an die Regionalgruppe Mannheim überreicht. Die Regionalgruppe freut sich sehr, dass Sie von der Imkergruppe ausgewählt wurde diese Spende zu erhalten. Die Imkergruppe, mit Mitgliedern aus den Fakultäten für Elektrotechnik und Verfahrens- und Chemietechnik, entschied sich für die Regionalgruppe wegen der Hochschulzugehörigkeit und des laufenden Projektes der RG in Ruanda. Denn die Imkergruppe unterhält eine Kooperation mit dem Landesimkerverband Rheinland-Pfalz, welches das Partnerland von Ruanda ist.

 

Bei der Übergabe durften die anwesenden Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen auch von dem leckeren Campushonig probieren. Außerdem überreichte der Regionalgruppenleiter Tobias Fiedler ein Glas ruandischen Honig, welchen er während der letzten Ausreise im September 2015 aus Ruanda mitgebracht hatte.

 

Zusätzlich hat Herr Dr. Hoffmann, der den ersten Kontakt zur Regionalgruppe gesucht hat, interessante Fakten über die Imkergruppe, sowie Honig und Bienen im Allgemeinen erzählt. Die Imkergruppe der Hochschule Mannheim betreut mittlerweile 2 Bienenvölker auf einem der Hochschulgebäude mit insgesamt etwa 80.000 Bienen. Im letzten Jahr konnte die Gruppe 18 kg Campushonig sammeln. Da die Bienen aus einer große Vielfalt von Blüten wählen können, gibt es keinen Geschmack der im Honig dominiert, somit ist der Geschmack des Honigs sehr vielfältig. Durch eine Analyse hat die Imkergruppe ermitteln können, dass der Honig u.a. aus Lindenblüten und den Blüten des Götterbaums gesammelt wurde. Ergänzend hat er erzählt, dass viele afrikanische Länder schon jeher fleißige Honigsammler sind, genauso wie Neuseeland. Die Honigbiene (apis mellifera) stammt auch aus Afrika und dort gibt es auch immer noch die meisten Bienenvölker. Ein berühmter neuseeländischer Imker war Sir Edmund Hillary, der als erstes zusammen mit dem Sherpa Tenzing den Mount Everest bestieg.

 

Der Honig der Imkergruppe erfüllt die hohen Qualitätsnormen des Deutschen Imkerbundes und hat bereits eine Gold-Medaille der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz gewonnen ( Hyperlink-Symbol Campus-Bienen holen Gold ). 

Den beiden Jungs geht es gut in Kirinda und sie konnten in den letzten Tagen viele wichtige Informationen für die nächste Phase sammeln. Außerdem haben sie sich wieder mit dem Water Committee getroffen, um Fragen zu klären und sich die Mitarbeit sowie die Unterstützung des Pastors und der Schulleiter vor Ort zu sichern.

Kurze Pause beim Vermessen

Zwischenzeitlich konnten Johannes und Tobias die Verantwortlichen vor Ort dabei unterstützen, eine kleine Leckage zu reparieren. Somit kommt wieder mehr Wasser in der Zisterne an.

Auf dem Foto sieht man diese Zisterne in die auch das Wasser der zusätzlichen Quellen geleitet wird.

Zisterne

Natürlich sind die Schulkinder immer noch sehr interessiert an der Arbeit der Ingenieure und schauen immer mal wieder über die Schultern.

Mittlerweile haben sich die beiden wieder auf den Weg in die Hauptstadt Kigali gemacht, um dort Firmen zu suchen die die benötigten Materialien bereitstellen. Davor haben sie noch mit allen ein gemeinsames Abschlussessen gegönnt.

Gemeinsames Abendessen

Demnächst reisen sie wieder nach Deutschland und dann beginnt die Planungsphase mit dem gesamten Projektteam, denn das gewonnene Wissen muss dann umgesetzt werden.

Nivellieren (Kirinda September 2015)

Die beiden Mitglieder Tobias und Johannes sind immer noch fleißig dabei den angedachten Verlauf zu vermessen. Dabei hat sich bisher gezeigt, dass der ursprünglich geplante Verlauf nur schwer zu realisieren ist. Daher versuchen die beiden auch dirket die Alternative zu vermessen, mit dem GPS zu tracken und auch mit Pflöcken abzustecken, nach dem diese auch mit dem Nivelliergerät eingemessen wurden.

Nivellieren

Die gemessenen Daten stellen sie dann abends noch zusammen und stimmen den Verlauf auch auf dem Papier ab und halten ihn dort fest.

Abendliches Arbeiten am Schreibtisch

Vor allem die Kinder aus der angrenzenden Grundschule sind interessiert an dem was die beiden machen und verfolgen sie auf Schritt und Tritt. von Ingenieuren kann man schließlich noch einiges lernen!

Interessierte Schulkinder

Seit dem 27. August sind Tobias Fiedler und Johannes Frey in Ruanda um die 3. Phase des laufenden Quelle Projektes zu erkunden. Die Implementierung dieser Phase ist für nächstes Jahr geplant. Um sicherzustellen dass alles reibungslos verläuft, sind die beiden nach Kirinda zum Einsatzort gereist.  

Dort kamen sie leider mit einem Tagen Verspätung an, da ihr Gepäck erst später ankam. In der Zwischenzeit konnten die beiden, aber Kontakte knüpfen.

Momentan vermessen die beiden noch mal das Gebiet, wo später die neuen Rohre verlaufen sollen. Und am 01. September hatten sie ein wichtiges Treffen mit dem Water Committee, bestehend aus dem Pastor, den Schuldirektoren, dem Distrikt Leader und Ansprechpartner aus dem Partnerverein Junge Menschen für Afrika.

Vermessen des Areals

Drei unserer Mitglieder machen sich morgen ganz früh auf den Weg nach Ruanda für unser Quelle-Projekt in Kirinda. Wir versuchen hier regelmäßig Updates zu geben. Schaut bitte mal rein und unterstützt Mario Hermes, Tobias Fiedler und Sebastian Kirchgässner bei ihrem tollen Einsatz! Die drei sind etwas länger als zwei Wochen unterwegs und versuchen die nächste Projektphase umzusetzen und weitere Kontakte mit den Verantwortlichen vor Ort zu knüpfen.Ich hoffe ihr seid genauso gespannt wie ich, welche Geschichten sie erzählen und welche Fotos sie zeigen!

Wie in der letzten Ausgabe des Newsletters der Regionalgruppe Mannheim angekündigt, fand am 5. und 6. Mai 2012 der Workshop Intercultural Communication unter der Leitung von Stephan Petersen statt. Dank der Unterstützung der Hochschule Mannheim konnten die Räumlichkeiten der Hochschule für die Veranstaltung genutzt werden.

Durch die stetig wachsende Internationalisierung, sowohl im wirtschaftlichen als auch politischen Bereich, gewinnt die Verbesserung und Optimierung der persönlichen Qualifikationen in der Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Den Teilnehmern aus den verschiedenen Regionalgruppen wurde die Möglichkeit geboten diese Fähigkeiten zu schulen.

Der Schwerpunkt des Workshops lag auf der Sensibilisierung der Teilnehmer sowohl für die divergenten Verhaltens- und Handlungsmethoden von Kulturen, z. B. im Einhalten von Deadlines, als auch der Wirkung des eigenen Handelns. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf der Wissensvermittlung für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler. Herr Petersen demonstrierte anhand von realitätsnahen Übungen, wo die Risiken für grobe Kommunikationsfehler liegen und wie diesen vorgebeugt und entgegengewirkt werden kann. Für Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen e. V. schuf dieser Workshop die Möglichkeit, in Zukunft zielsicher auf internationalem Boden zu agieren und die laufenden und anstehenden Projekte effektiv und nachhaltig umzusetzen.

Workshop

von Erna Schneider

Nikolaus-Aktion an der Hochschule Mannheim – 06.12.11

Nikolaus

Vor einiger Zeit wurde an der Hochschule Mannheim eine Aktion mit internationalen Leckereien durchgeführt. Diese Idee kam gut an, deshalb wollte die Regionalgruppe Mannheim der Ingenieure ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit Claudia Bartling, die den Fond für ausländische Studierende die unverschuldet in eine Notsituation geraten sind betreut, wieder eine solche Aktion organisieren. Es wurden mehrere internationale Speisen für den Verkauf bereitgestellt. Die Regionalgruppe Mannheim half, indem viele Plätzchentüten und adventliches Gebäck vorbereitet wurden. Apfelpunsch mit Zimt und Vanille rundete diese Veranstaltung ab. Die Aktion kam bei Mitarbeitern wie bei Studenten sehr gut an.
Die Einnahmen werden geteilt und kommen dem ersten Projekt „Quelle in Ruanda“ der Regionalgruppe Mannheim zugute, sowie dem Fond für ausländische Studierende die unverschuldet in eine Notsituation geraten sind.

von Erna Schneider