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Projekte

...der Regionalgruppe Mannheim

Wir sind immer ansprechbar für Projektideen oder Anregungen! Kontaktieren Sie uns über Hyperlink-Symbol  mannheim@ingenieure-ohne-grenzen.org  oder kommen Sie zu unserem Treffen der Regionalgruppe Mannheim (siehe Hyperlink-Symbol Termine ).

 

Durchführungsreise für Quelle Projekt

Seit 2011 beschäftigt sich die Regionalgruppe Mannheim nun mit der Verbesserung Wasserversorgung im ruandischen Dorf Kirinda. Vor kurzem waren drei Mitglieder der Regionalgruppe vor Ort, um sich den Stand der Arbeiten anzusehen und die laufende Projektphase aktiv mitzugestalten.Im Oktober 2011 war ein Team bereits in Kirinda, um sich vor Ort einen Einblick in die dortige Situation zu schaffen. Das Jahr 2012 wurde intensiv in Mannheim genutzt um das Projekt zu planen und die benötigten Geldspenden zu finden. Für die Umsetzung des Projektes wurde dieses in 3 Phasen aufgeteilt:1. Phase: Anbringen von Regenrinnen und Aufstellen eines Regentanks2. Phase: Erneuern der vorhanden Quellfassungen 3. Phase: Erschließen von weiteren QuellenDie erste Phase wurde Mitte 2013 von den Bewohnern eigenständig in Fernanleitung der Mannheimer umgesetzt. Um die Umsetzung der zweiten Phase anzuleiten, plante die Projektgruppe Anfang 2014 vor Ort in Kirinda zu sein. Ende Januar 2014 war es dann soweit, drei Mitglieder der Regionalgruppe reisten nach Kirinda.

Regionalgruppe Mannheim erhält Projektförderung von Röchling Stiftung

Die Regionalgruppe Mannheim erhält zusammen mit Junge Menschen für Afrika e.V. eine Förderung von der Röchling Stiftung für das gemeinsame Wasserprojekt in Ruanda.

Vorerkundung zum Quelle-Projekt

Den Abschlussbericht zur Vorerkundung lesen Sie Hyperlink-Symbol hier :

Einen weiteren Artikel von unserer Partnerorganisation Junge Menschen für Afrika e.V. lesenSie Hyperlink-Symbol hier :

   
   

Drei Mitglieder der Regionalgruppe Mannheim brechen am Dienstag auf: Nach Ruanda in Afrika, in die Stadt Kirinda, um Informationen für unser Quelle-Projekt zu sammeln. Mehr zum Projekt weiter unten!

Wir werden hier aktuell über den Stand der Dinge berichten!

   
   

Quelle-Projekt in Kirinda

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Das ruandische Dorf Kirinda hat etwa 3.000 Einwohner, und liegt im Bergdistrikt Karongi ca. drei Stunden von der Hauptstadt Kigali entfernt. Die Organisation Junge Menschen für Afrika e.V. ist dort mit einigen Projekten engagiert. Unter anderem wurde 2008 eine Zisterne gebaut, die von einer Quelle gespeist wird. Die Bevölkerung versorgt sich aus dieser Zisterne mit Trinkwasser.

Allerdings reicht die Wassermenge nicht für eine Komplettversorgung aus, sodass auch weiterhin Flusswasser oder Wasser aus nahegelegenen Tümpeln benutzt wird. Da dies oftmals nicht ausreichend abgekocht wird, kommt es immer wieder zu Infektionen und Krankheiten. Deshalb sollen zwei weitere Quellen in die Zisterne geleitet werden. Junge Menschen für Afrika hat deshalb bei Ingenieure ohne Grenzen e.V. technische Unterstützung angefragt. Und so kam das erste Projekt der Mannheimer Regionalgruppe zustande: Das „Quelle-Projekt“ in Kirinda.

Die ersten Kontakte fanden zu Anfang des Jahres statt und zwischenzeitlich ist einiges an Bewegung in das Projekt gekommen.

So hat man mit Hilfe von GPS Tracks geografische Daten zusammengetragen und weiß damit in etwa über die Höhenlagen der Quellen und die Abstände zu der Zisterne Bescheid.

Wasserproben wurden in Deutschland bereits chemisch analysiert und die Ergebnisse dieser Untersuchung sind erfreulich gut ausgefallen. Die biologische Untersuchung steht noch aus, wird aber in Kürze vor Ort in Ruanda ebenfalls durchgeführt werden. Die Projektvoranfrage ist genehmigt und der Erkundungsantrag ist gestellt. Dieser sieht vor, dass im Sommer während der vorlesungsfreien Zeit zwei Projektmitglieder in Kirinda Informationen zur weiteren Projektbearbeitung einholen. So sind beispielsweise Möglichkeiten zu prüfen, ob bereits  vorhandene Leitungen saniert oder neu verlegt werden können, um Leckagen zu beseitigen. Ein zweites Quellgebiet liegt etwa 70m unterhalb der Zisterne. Hier wird eine Wasserförderung benötigt. Darüber hinaus müssen weitere Quellgebiete erschlossen werden, die zur Speisung der Zisterne notwendig sind. Hierfür müssen die günstigste Anbindung an das bestehende System und die zu gewinnende Wassermenge  für jede Quelle geprüft werden. Es wartet also eine Menge Arbeit auf die „Erkunder“.

Das Ganze kostet natürlich auch Geld. So wurde für die Erkundungsphase des Projektes ein Spendenkonto eingerichtet:

Ingenieure ohne Grenzen e.V., Kontonummer: 1030 333 337, BLZ: 533 500 00, Verwendungszweck: RWA-IOG06.

Die Ingenieure hoffen, dass Viele dem guten Beispiel der ersten Spender folgen und schon bald eine genügend große Summe eingeht, damit die Arbeiten zügig angegangen werden können.

Nach der Erkundung wird endgültig entschieden, ob das Projekt in Angriff genommen wird. In diesem Falle wird angestrebt, bis Jahresende zu einem positiven Abschluss zu kommen und den Menschen in Kirinda einen Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen. Das schließt auch eine Beteiligung der Bevölkerung mit ein, da die Anlage ja auch gewartet und gegebenenfalls repariert werden muss. Eine entsprechende Ausbildung von Vorort-Personal ist also auch Projektbestandteil.

von Thilo Eidt