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München

Die Regionalgruppe München wurde 2007 gegründet. Sie setzt sich aus Studenten, Absolventen und Ingenieuren mit langjähriger Berufserfahrung zusammen. Unser aktueller Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich der erneuerbaren Energien mit speziellem Fokus auf photovoltaischen Anwendungen. Ebenso beschäftigen wir uns mit der alternativen Nutzung von Abwärme zum Heizen von Gebäuden.

Neben der technischen Ausarbeitung der Anlagen steht bei uns die Entwicklung eines schlüssigen, effektiven und praktikablen Konzeptes zur Nachhaltigkeit der durchgeführten Projekte im Vordergrund. Hierzu müssen die örtlichen sozialen Strukturen, Bedürfnisse und Denkmuster genauestens untersucht und analysiert werden. Die intensive Schulung von Teilen der einheimischen Bevölkerung zur Wartung und Pflege der Anlage steht in unserem zentralen Interesse.

Derzeitige Projekte finden in Afrika und Nepal statt.

Adresse

Ingenieure Ohne Grenzen e.V. - München

Ansprechpartner der Regionalgruppe:
David Franke und Michael Müller

Hyperlink-Symbol muenchen@ingenieure-ohne-grenzen.org

Ansprechpartner Nepal Projekt:
Stephan Pröller und Simon Schelling

Hyperlink-Symbol stephan.proeller@ingenieure-ohne-grenzen.org

Hyperlink-Symbol simon.schelling@ingenieure-ohne-grenzen.org

Ansprechpartner Liberia Projekt:

Christopher Schmidt

Hyperlink-Symbol christopher.schmidt@ingenieure-ohne-grenzen.org

Ansprechpartner Sierra Leone Projekt:
Alexander Fiseni 

Hyperlink-Symbol alexander.fiseni@ingenieure-ohne-grenzen.org

Aktivitäten und Erfolge

  • Geburtshilfeklinik Bo, Sierra Leone
  • Stand auf Ikom
  • Benefizkonzert
  • Projektdurchführungsworkshop
  • Workshop für Interkulturelle Kommunikation
  • BHKW im SHM, Nepal
  • Bachelor- und Diplomarbeiten
  • SKM Projekt ist Gewinner im Ideen Initiative Zukunft Wettbewerb
  • Projektabschluss im SVC-Projekt in Kamakwie, Sierra Leone
  • Solarkollektor im SKM, Nepal
  • Erstellung einer Solarlampe
  • Sommerfest der RG
  • Plazierung beim Meerwasser Wettbewerb
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Projekte

Stromversorgung einer Schule in Liberia

Ingenieure ohne Grenzen e.V. plant die Errichtung einer Anlage zur Versorgung der Elementary bis Senior High School in Brewerville mit elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien. Die Anlage ermöglicht die Beleuchtung der Klassenräume und deren Nutzung auch nach Einbruch der Dunkelheit. Dadurch kann die Schülerzahl in den kommenden Jahren nahezu verdoppelt und Abendbildung für Erwachsene angeboten werden. Darüber hinaus bietet die Einrichtung eines Computerraumes mit Internetzugang unzählige neue Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung.

Zusammen mit der Schule und weiteren Projektpartnern vor Ort soll ein Konzept entwickelt werden, um anfallende Reparatur- und Wartungskosten zu erwirtschaften und so einen nachhaltigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten.

Technikaufbau in Liberia - ein Reisebericht

Nicht nur - aber auch - um einen tieferen Einblick in die Arbeiten der Ingenieure ohne Grenzen zu geben, haben wir uns für das aktuelle Liberia Projekt entschlossen, einen Bericht über die Aktivitäten während der Reise zu geben.

Strom ohne Steckdose

Elektrisches Licht ist in weiten Teilen Westafrikas immer noch ein Luxusgut – rund 60% der Menschen leben gänzlich ohne Elektrizität – so wurde es zum Plan, eine Photovoltaik-Lampe zu entwickeln. Die Vorgabe dabei war, dass die Materialien vor Ort günstig und einfach erhältlich sein müssen, um die Herstellung gewährleisten zu können. Auf Grundlage von Befragungen in Afrika wurde eine elektrische Lampe konstruiert, die als Leuchtmittel eine lokal erhältliche Energiesparlampe und als Energiespeicher einen gängigen Motorrad-Bleiakku verwendet. 

Abgeschlossenes Projekt: Solarstrom für Berufsschule in Sierra Leone

Die Münchner Gruppe der Ingenieure ohne Grenzen plante in der Ortschaft Kamakwie in Sierra Leone das Sella Vocational Centre durch eine Photovoltaikanlage mit Strom zu versorgen. Die Anlage würde im Februar 2011 Installiert und läuft seit dem problemlos. Wir danken allen Spendern für die Unterstützung dieses Projektes.

Nachhaltige Technik für Krankenhäuser in Entwicklungsländern

Erste Krankenhausprojekte von Ingenieure ohne Grenzen wurden in Nepal durchgeführt. Dort standen die durchführenden Ingenieure vor landesspezifischen Problemen wie nicht vorhandene kontinuierliche Energieversorgung, ineffiziente Anlagen und dadurch hohe Energieverbräuche und hohe Umweltbelastung durch Müll. Hauptquelle der Stromerzeugung in Nepal ist Wasserkraft. Deshalb ist die Stromerzeugung von den zur Verfügung stehenden Wassermengen und damit vom Monsun abhängig. Aufgrund einer extrem unzuverlässigen Stromversorgung stehen Krankenhäuser vor großen Problemen die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten sowie die notwendigen Operationen durchzuführen. Dieses Problem wird durch die oftmals veraltete, energieineffiziente technische Ausstattung der Krankenhäuser weiter verschärft.

Spender

Praxis Dr. Frühwein

Solar Computer

Crystal Geotechnik GmbH

IBC Solar

Controlord

BAE Batterien GmbH

Suess Staller Schmitt Ingenieure GmbH

Aktuelles

Nach dem großen Erfolg unseres Standes auf dem Festival im vergangenen Jahr, haben wir uns entschlossen auch in diesem Jahr dabei zu sein.

Wir hoffen auf regen Besuch unseres Standes beim Streetlife-Festival am 29. und 30. Juni 2013 .

Bis dahin!

Das nächste Treffen findet statt am 17. April um 19:00 im Raum 0999 der TU München. Sehr gern willkommen sind Neue, Interessierte und "Nicht-Ingenieure" zum Austausch von Ideen. Der Raum 0999 liegt hinter der Cafeteria und ist wegen der Öffnungszeiten der Cafeteria etwas schwierig zu erreichen: man muss einmal hoch in den ersten Stock und dann "hinter der Cafeteria" wieder zurück in das Erdgeschoß gehen. Sobald die Cafeteria für uns freundlichere Öffnungszeiten haben wird, kann man diese auch einfach durchqueren und schon ist man da.

Die Theresienwiese in München verbinden die meisten Menschen mit dem alljährlichen Oktoberfest. Immer öfter wird aber auch an das Kulturfestival Tollwood gedacht. Jährlich verzeichnet das Winter-Tollwood circa 600.000 Besucher, die sich auf ein vielseitiges Kulturprogramm und kulinarische Köstlichkeiten freuen.

Die Tollwood GmbH bietet im Rahmen des Festivals, welches von 27.11. bis 23.12. stattfindet, ehrenamtlichen Organisationen die Möglichkeit, sich für einen kostenlosen Stand - den grünen Pavillon - zu bewerben. Dies taten auch wir von der Regionalgruppe München der Ingenieure ohne Grenzen und hatten das Glück unsere Arbeit am 09. Dezember 2012 präsentieren zu dürfen. Die Tatsache, dass es sich hier um einen Sonntag handelte, hatte zum Einen den Vorteil, dass sich sehr viele Helfer meldeten und für eine oder sogar mehrere Schichten eintrugen und zum Anderen, dass sich an einem Wochenendtag eine noch größere Besucheranzahl auf dem Kulturfestival tummelte.

Wir konnten zahlreiche Gespräche führen und die Aufmerksamkeit und das Interesse von vielen Besuchern gewinnen. Die Besucher konnten sich durch zahlreiche Fotos, durch Informationsflyer und durch Ausstellungsobjekte über unsere Projekte informieren. Besonders interessierte Besucher wurden auch noch mit den eigens für die Veranstaltung gestalteten Buttons ausgestattet. Ziel des Tages war vor allem die Bekanntheit von Ingenieure ohne Grenzen zu steigern und im Idealfall das ein oder andere neue Mitglied zu gewinnen, was uns auf jeden Fall gelungen ist.

Schwerpunkt der Präsentation waren die aktuellen Projekte: die Ausstattung einer Berufsschule in Liberia mit Beleuchtung, um den Unterricht auch in den Abendstunden sicher zu stellen sowie die Erarbeitung eines Energiekonzeptes für ein Krankenhaus, vor allem zur Behandlung von Brandopfern, in Nepal.

Die ausgestellten Modelle einer Entsalzungsanlage (freundliche Leihgabe der TU München) und einer selbstgebauten Solarlampe aus recycelten Materialien stießen auf großes Interesse und regten meist gleich eine Tüftelei und weitere Ideen an.

Zum Abschluss eines langen, aber sehr unterhaltsamen Tages konnte man festhalten, dass sowohl wir als auch unsere Standbesucher jede Menge Spaß hatten. Somit konnten wir vielen Menschen näher bringen, was wir tun und warum wir dies mit einer solchen Begeisterung machen.

Unser Stand auf dem Streetlife-Festival am vergangenen Wochenende war ein großer Erfolg. Mit viel Information und guter Laune konnten wir vielen Interessierten Menschen etwas über unsere Arbeit und Projekte erzählen.
Insgesammt zählten die Organisatoren 210.000 Besucher auf dem Festival. Wir werden nächstes Jahr sicher wieder dabei sein!

Neue Entwicklungen des Liberia Projekts finden sich auf der Hyperlink-Symbol  Projektseite.