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Projekte

Reisebericht zum Strom ohne Steckdose - Eindrücke aus Ghana und Deutschland

Die Durchführung der Schulung hat sich im Vergleich zur Planung leicht geändert. nicht alle Unterrichtsstunden, die geplant waren, konnten übergeben werden, da der dortige Unterrichtsstoff aufgrund der nahenden Prüfungen nicht vernachlässigt werden darf. Somit unterrichten wir nur an 3 der geplanten 5 Tage. Dieses Problem haben wir dadurch gelöst, dass wir Klassen zusammengeschlossen haben. Außerdem war in unserer Planung aufgrund der Erfahrungen von Christof Baum genügend Spielraum, um auf solche unerwarteten Situationen dynamisch reagieren zu können. Außerdem haben wir noch eine weitere Klasse übernommen, sodass wir schließlich 4 unterschiedliche Klassen unterrichten (Electronics 1, 2 & 3, Electric Installation 3).

Die BWL Schulung ist ebenfalls auf große Begeisterung gestoßen. Der Lehrer der Berufsschule war ebenfalls sehr interessiert und wird auf den von uns gelehrten Lehrplan aufbauen.

Außerdem sind alle benötigten Materialien vor Ort verfügbar, was durch den Marktbesuch von Stephan und Christof herausgefunden wurde.

Des weiteren werden jetzt Schülergruppen gebildet, die abends freiwillig noch einige Aufgaben der Schulung übernehmen, um auf den reduzierten Unterricht zu reagieren.

Schülergruppe

Schülergruppe

Strom ohne Steckdose

Elektrisches Licht ist in weiten Teilen Westafrikas immer noch ein Luxusgut – rund 60% der Menschen leben gänzlich ohne Elektrizität – so wurde es zum Plan, eine Photovoltaik-Lampe zu entwickeln. Die Vorgabe dabei war, dass die Materialien vor Ort günstig und einfach erhältlich sein müssen, um die Herstellung gewährleisten zu können. Auf Grundlage von Befragungen in Afrika wurde eine elektrische Lampe konstruiert, die als Leuchtmittel eine lokal erhältliche Energiesparlampe und als Energiespeicher einen gängigen Motorrad-Bleiakku verwendet. 

Abgeschlossenes Projekt: Stromversorgung einer Schule in Liberia

Ingenieure ohne Grenzen e.V. plant die Errichtung einer Anlage zur Versorgung der Elementary bis Senior High School in Brewerville mit elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien. Die Anlage ermöglicht die Beleuchtung der Klassenräume und deren Nutzung auch nach Einbruch der Dunkelheit. Dadurch kann die Schülerzahl in den kommenden Jahren nahezu verdoppelt und Abendbildung für Erwachsene angeboten werden. Darüber hinaus bietet die Einrichtung eines Computerraumes mit Internetzugang unzählige neue Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung.

Zusammen mit der Schule und weiteren Projektpartnern vor Ort soll ein Konzept entwickelt werden, um anfallende Reparatur- und Wartungskosten zu erwirtschaften und so einen nachhaltigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten.

Abgeschlossenes Projekt: Solarstrom für Berufsschule in Sierra Leone

Die Münchner Gruppe der Ingenieure ohne Grenzen plante in der Ortschaft Kamakwie in Sierra Leone das Sella Vocational Centre durch eine Photovoltaikanlage mit Strom zu versorgen. Die Anlage würde im Februar 2011 installiert und läuft seitdem problemlos. Wir danken allen Spendern für die Unterstützung dieses Projektes.

Abgeschlossene Projekte: Nachhaltige Technik für Krankenhäuser in Entwicklungsländern

Erste Krankenhausprojekte von Ingenieure ohne Grenzen wurden in Nepal durchgeführt. Dort standen die durchführenden Ingenieure vor landesspezifischen Problemen wie nicht vorhandene kontinuierliche Energieversorgung, ineffiziente Anlagen und dadurch hohe Energieverbräuche und hohe Umweltbelastung durch Müll. Hauptquelle der Stromerzeugung in Nepal ist Wasserkraft. Deshalb ist die Stromerzeugung von den zur Verfügung stehenden Wassermengen und damit vom Monsun abhängig. Aufgrund einer extrem unzuverlässigen Stromversorgung stehen Krankenhäuser vor großen Problemen die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten sowie die notwendigen Operationen durchzuführen. Dieses Problem wird durch die oftmals veraltete, energieineffiziente technische Ausstattung der Krankenhäuser weiter verschärft.

Technikaufbau in Liberia - ein Reisebericht

Nicht nur - aber auch - um einen tieferen Einblick in die Arbeiten der Ingenieure ohne Grenzen zu geben, haben wir uns für das aktuelle Liberia Projekt entschlossen, einen Bericht über die Aktivitäten während der Reise zu geben.

Abgeschlossenes Projekt: Klinik für Geburtshilfe von Schwester Theresa Mansaray in Sierra Leone

Die Solaranlage für die Klinik wurde von Mitgliedern der Ortsgruppe München aufgebaut, das Projekt konnte damit abgeschlossen werden. An der Planung der Anlage waren wir allerdings nicht beteiligt.

Die Ingenieure ohne Grenzen unterstützen die Klinik für Geburtshilfe von Schwester Theresa Mansaray, ein Projekt von Terra Tech Förderprojekte e.V., mit dem Aufbau einer Solaranlage. Die Klinik liegt in der Nähe von Bo, der zweitgrößten Stadt Sierra Leones.