Äthiopien: Grundwasserdamm in Koraro
Früher mussten die Menschen in Koraro, einem Dorf im kargen und schwer zugänglichen Hochland Nord-Äthiopiens bis zu fünf Kilometer zurücklegen, um Trinkwasserzugänge zu erreichen. Dank des neuen Grundwasserstaudamms, den Ingenieure ohne Grenzen in Kooperation mit der äthiopischen Mekelle Universität errichtet hat, können die Dorfbewohner heute Trinkwasser aus einem dorfnahen Brunnen holen.
Im Sommer 2009 hat Ingenieure ohne Grenzen wie geplant den Grundwasserstaudamm nahe des Dorfes Koraro in Äthiopien fertiggestellt. Durch den Staudamm hat sich die Wasserversorgung der ca. 5.000 Einwohner von Koraro enorm verbessert. Die Dorfbewohner waren auch an der Planung und am Bau beteiligt. Damit die Wasserversorgung des Dorfes auch langfristig gesichert bleibt, hat Ingenieure ohne Grenzen die Dorfgemeinschaft geschult, zukünftig für die Wartung und Pflege des Bauwerks zu sorgen. Wenn ein Problem auftaucht, helfen von den Ingenieuren verfasste schriftliche Lösungsvorschläge weiter. Auch nach dem erfolgreichen Abschluss der Bauphase werden noch Messungen von der Mekelle Universität durchgeführt und an Ingenieure ohne Grenzen weitergeleitet. So kann das Konzept des Grundwasserdamms weiter an die Region angepasst, verbessert und das Wissen darüber verbreitet werden.
Um mehr über das Projekt zu erfahren, Gibt es hier den Abschlussbericht zu Download:
Zeit Online Artikel vom 05.09.2009
http://www.zeit.de/2009/37/C-Aethiopien
oder zum Download:
