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Am 20. und 21. April haben Mitglieder des TechnikTeams (Brita, Mark, Max, Nevzat und Karsten) der Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm eine Exkursion nach Altötting unternommen. Ziel war die diesjährige Solarkochertagung der Hyperlink-Symbol EG-Solar . Der gemeinnützige Verein "EntwicklungshilfeGruppe Solarkocher der Staatlichen Berufsschule Altötting" existiert nun bereits seit 20 Jahren, und ihr Solarkocher Sk14 ist mittlerweile in vielen Ländern der Erde erhältlich. Neben Solarkochern unterschiedlichster Bauart wurde ein hocheffizienter Holzsparofen und eine leicht vor Ort montierbare Solarlampe vorgestellt.

Auch wir haben das Konzept unseres Solarkochers präsentiert. Anders als bei Parabolkochern oder Solarkochboxen wird bei unserem Modell nicht der Topf direkt erwärmt. Vielmehr wird über einen Rinnenkollektor ein Medium (etwa Pflanzenöl) erhitzt und dieses durch einen Speicher gepumpt. Durch diese Technik kann die Wärmespeicherung und -entnahme zeitversetzt erfolgen und ermöglicht so das Kochen in den Abendstunden, wie es zur Zeit zum großen Teil in Entwicklungsländern praktiziert wird. Bei guter Isolierung des Wärmespeichers kann sogar an Tagen mit wenig Sonneneinstrahlung gekocht werden. Die Entwicklung des Kochers ist primär auf Großküchen, wie etwa in Schulen oder Krankenhäusern, ausgerichtet. Durch die Skalierbarkeit, die ein weiterer Schwerpunkt unseres Konzepts ist, wird er aber ebenfalls für einzelne Familien einsetzbar. Die einzelnen Platten der Kochstelle, zu der bisher noch kein Prototyp existiert, werden von dem Öl durchflossen und erhitzen so die draufstehenden Kochgeräte. Dadurch wird für den Anwender eine größtmögliche Nähe zu herkömmlichen Herden erzielt.

Bilder der "20. Intern. Solarkochertagung" in Altötting

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
als weltweit tätige gemeinnützige Organisation bringt Ingenieure ohne Grenzen technische Innovation und Dienstleistung in Entwicklungsländer, um dort die bedürftige Bevölkerung zu unterstützen und ihre wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern.
 
Deutschlandweit gibt es mittlerweile 24 Regionalgruppen. Die Regionalgruppe Ulm wurde im März 2010 von Wirtschaftsingenieurstudenten der Hochschule Neu-Ulm gegründet. Inzwischen zählt die Regionalgruppe 20 aktive Mitglieder bestehend aus Ingenieuren, Studenten unterschiedlicher Studienrichtungen, Berufstätigen und Schülern.
 
Nach unserer erfolgreichen Elektrifizierung von Schulen in Mosambik, haben wir entschieden eine neue Herausforderung aufzugreifen: einen Staudamm für eine landwirtschaftliche Berufsschule zu bauen. Der Damm stellt 3000 m^3 Wasser für die afrikanische Trockenzeit zur Verfügung, und hilft zukünftigen Landwirten bei der Ausbildung und bei einer nachhaltigen Bewirtschaftung regionaler Nahrungsmitteln.
 
Gerne würden wir Sie deshalb zu einer spannenden Veranstaltung in unserer Hochschule in Neu-Ulm einladen, wo wir über unser neues Projekt in Mosambik berichten wollen. Wir möchten Ihnen einen Einblick über die Situation im Land und die Schulen geben, sowie die Arbeit unserer Regionalgruppe vorstellen.
 
 Datum:     Mittwoch 21. Nov 2012
 Uhrzeit:    18.30 Uhr; Dauer ca. 1h
 Ort:         Hochschule Neu-Ulm, Wiley Straße 1, Raum ZWEI, 12
 
 
Da das Engagement der Ingenieure ohne Grenzen vollständig ehrenamtlich ist, benötigen wir die Unterstützung von Firmen und Ingenieurbüros. Unsere Arbeit können Sie durch Spenden für entstehenden Projektkosten (Baumaterial, Flug, Transport etc.) unterstützen.
 
Als Unterstützer können Sie Ihr Logo auf unseren Flyern, regionalen Newslettern und unserer Homepage platzieren. Spendenbescheinigungen stellen wir Ihnen selbstverständlich aus.
 
Wir hoffen wir konnten Sie für unser Projekt begeistern und freuen uns darauf, Sie bald bei unserer Veranstaltung in der Hochschule persönlich begrüßen zu dürfen.

Einladung der Ingenieure ohne Grenzen e.V. Regionalgruppe Ulm / Neu-Ulm zum Vortrag am Mittwoch den 19. Oktober 2011 um 18.30 Uhr im Hörsaal B der Hochschule Neu-Ulm

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir würden Sie sehr gerne zu einem Vortrag unseres Projektteams der Ingenieure ohne Grenzen Ulm / Neu-Ulm an der Hochschule Neu-Ulm einladen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch den 19. Oktober 2011  um 18.30 Uhr  im Hörsaal B der Hochschule Neu-Ulm  statt und dauert ca. 1,5 Stunden. Im Mittelpunkt steht eine einstündige Präsentation über die Projektdurchführung in Mosambik, während welcher wir zwölf Schulen mit Solarstrom ausgestattet haben um abendliche Unterrichtsstunden zu ermöglichen. Anschließend ist Zeit für Fragen, Diskussionen und Gespräche.

Unsere gesamte Regionalgruppe und insbesondere unser Projektteam freuen sich darauf euch von den Erlebnissen zu berichten. Mithilfe von eindrucksvollen Bildern und Videos wird das Team ihre Erfahrungen weitergeben und dabei das Projekt, sowie Land und Leute vorstellen!

Wenn Sie selbst Interesse haben sich in unserer gemeinnützigen Arbeit für die Regionalgruppe Ulm / Neu-Ulm zu engagieren, ist im Anschluss an den Vortrag der ideale Zeitpunkt um ersten Kontakt zu uns aufzunehmen. Für unsere vielfältige Arbeit suchen wir Verstärkungen aus allen Bereichen, ganz explizit auch aus dem BWL und sozialen Bereich!

Hintergrundinformationen:

Im September diesen Jahres hat ein vierköpfiges Team unserer Regionalgruppe der Ingenieure ohne Grenzen e.V. unser erstes Projekt erfolgreich in Mosambik durchgeführt. Das Team bestand aus zwei Ingenieuren (Projektleiterin Brita Emmermacher und Mark Bittmann) und zwei Studenten der Hochschule Neu-Ulm (Andrea Suarez und Paul Hübner). Nach ca. 10 monatiger Vorbereitungszeit statteten die vier in enger Zusammenarbeit mit zwei Mosambikanischen Masterstudenten sowie der Partnerorganisation Caritas 12 Schulen mit Solarstrom aus. Der Strom aus den Systemen ermöglicht in den Abendstunden Unterricht anzubieten, wovon neben Schülern auch insbesondere Erwachsene profitieren die tagsüber auf dem Feld arbeiten und bisher keine Möglichkeit zur Bildung hatten (Sonnenuntergang in Mosambik ist um ca. 18 Uhr). Der Bedarf an Bildung ist sehr hoch, da die durchschnittliche Schulzeit eines Erwachsenen aufgrund eines bis 1992 dauernden Bürgerkrieges lediglich 1-2 Jahre beträgt. Für weiterführende Informationen bitte unsere Homepage besuchen unter: Hyperlink-Symbol http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Regionalgruppen-Kompetenzgruppen/Ulm-Neu-Ulm

Projektblog aus Mosambik & Aktuelles der Regionalgruppe Ulm / Neu-Ulm.

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