Regionalgruppe AachenÜber unsDie Regionalgruppe Aachen der Ingenieure ohne Grenzen wurde im November 2008 von einigen Studenteninnen und Studenten der RWTH Aachen gegründet. Mittlerweile arbeiten wir mit etwa 80 Personen in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Umsetzung von ingenieurstechnischen Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit und den dafür benötigten unterstützenden Tätigkeiten. Im Frühjahr 2011 haben wir mit dem Bau von Trenntoiletten für ein Ausbildungszentrum in Kenia unser erstes Projekt erfolgreich abgeschlossen. Außerdem möchten wir eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Ideen rund um die technische Entwicklungszusammenarbeit in der Region Aachen und deren Hochschulen schaffen. Mit Vortragsabenden, Infoständen und Publikationen in verschiedenen Medien versuchen wir, unsere Regionalgruppe und den gesamten Verein bekannter zu machen und die Öffentlichkeit für die technischen Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit zu sensibilisieren. Wir sind weiterhin auf der Suche nach Interessierten, gerade auch außerhalb der Ingenieurswissenschaften, die sich aktiv an unserer Arbeit beteiligen möchten. Auch mit eigenen Projektideen kannst du jederzeit an uns heran treten. Wir möchten dich herzlich einladen uns zu unseren Infozeiten zu besuchen und dich näher über unsere Arbeit zu informieren! Adresse
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ProjekteVerbesserung der Lebensbedingungen durch den Einsatz erneuerbarer Energien in Adoni, IndienEin weiteres Hilfegesuch erreicht die Aachener Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen aus Adoni in Indien, einer kleinen Stadt in einer ländlichen Region im Süden Indiens, die ungefähr auf halber Strecke zwischen Hyderabad und Bagaluru gelegen ist. Über den Verein Indienhilfe Gusterath e.V. haben wir dort das St. Anthony‘s Orphanage kennen lernen dürfen, eine Schule mit angeschlossenem Waisenhaus, das sich um die dortigen Kinder kümmert. Zahlreiche Mängel erschweren den Lebensalltag der Schülerinnen und Schüler sowie der Mitarbeiter. Zudem macht man sich in der Schule immer mehr Sorgen um die steigenden Energiepreise, die in absehbarer Zeit die finanziellen Mittel der Schule zu übersteigen drohen. Kenia: Schultoilettenbau in Ukunda
Nicht ohne Stolz blickt die Regionalgruppe Aachen auf ihr erstes großes Projekt. Das Anfang 2009 in Planung gegangene Vorhaben zur Verbesserung der Sanitärsituation der Kinder und Schüler/-innen des DARAD Ausbildungszentrums in Ukunda (Kenia) konnte im Frühjahr dieses Jahres realisiert werden. |
VideosDie Regionalgruppe fragt nach - Teil 2Was bedeutet es für Sie jederzeit auf Toilette gehen zu können? |
Aktuelles
Uns allen ist der Begriff „FairTrade“ geläufig und wir kennen Produkte wie Kaffee, Tee und Schokolade aus fairem Handel. Wir wissen oder glauben zu wissen, dass der Kauf von fair gehandelten Produkten den Produzenten ein besseres Leben verschafft und somit eine gute Sache ist.
Aber was ist eigentlich fair daran? Wie viel Fairness steckt in einem solchen Produkt und welche Produkte kann ich fair gehandelt kaufen? Sind anders gehandelte Produkte nun unfair? Wer definiert einen fairen Preis und wie hoch ist er?
Wir, die Regionalgruppe Aachen der Ingenieure ohne Grenzen e.V., laden Sie ein zu Vortrag und Diskussion
mit Carmen Haas (CONTIGO Aachen) und Jan Konwinski (Weltladen Aachen), um diese und andere Fragen zu klären, die Ideen und Ziele des fairen Handels zu verstehen
und Vermarktungskonzepte kennen zu lernen.
Für das leibliche Wohl ist gegen einen kleinen Unkostenbeitrag durch belegte Brötchen und Getränke gesorgt!
Veranstaltungsort:
Generali-Saal
Super C, Templergraben 57
Dienstag, 07.02.2012
19:00 Uhr
Eintritt frei!
21.11.2011 00:59
Philipp Wermser
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Samstag war Welttoilettentag! Das haben Aachener Ingenieurinnen und Ingenieure ohne Grenzen zum Anlass genommen, um mittels Plakaten an vielen öffentlichen Toiletten in Aachen auf die unzureichende Sanitärversorgung für viele Menschen auf der Welt hinzuweisen.
Trotz des ernsten Themas, hat uns die Aktion viel Spaß gemacht! Wir hoffen, dass wir ein klein wenig dazu beitragen konnten, dass die sich aus unzureichender
Sanitärversorgung
Wir möchten uns bei allen Gastronomen bedanken, die ihr stilles Örtchen für diese Aktion zur Verfügung gestellt haben!
Aufhängen der Plakate
In den nächsten Wochen gibt es mehrere zusätzliche Möglichkeiten, sich über die Arbeit der Aachener Ingenieure ohne Grenzen zu informieren! Am kommenden Mittwoch, den 9.11.2011, werden wir allen Interessierten an unserem Stand auf der Aachener
Nacht der Unternehmen
bonding-Firmenkontaktmesse
Darüber hinaus sind wir natürlich weiterhin zu den gewohnten Infozeiten im Humboldt-Haus zu erreichen.
04.11.2011 17:07
Philipp Wermser
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Bereits im Juli diesen Jahres fand an der RWTH Aachen die erste „Summer School Global Health“ statt. In verschiedenen Seminaren, Vorträgen und Planspielen konnten die Teilnehmer/-innen einen umfassenden und interdisziplinären Einblick in das Thema Globale Gesundheit gewinnen. Eingangs sollte der Unterschied zwischen Humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit herausgestellt werden, ehe dann in praktischen Planspielen versucht werden sollte, aus dem erworbenen Wissen Lösungsansätze für Gebiete mit großen medizinischen Problemen zu erstellen. Abschließend fanden noch Exkursionen zu verschiedenen medizinischen Organisationen im Raum Aachen statt.
Ausgerichtet wurde die Summer School vom Institut für Umweltmedizin der RWTH Aachen und der „Globalisation and Health Initiative" (GandHI), organisiert wurde sie von Studierenden der Medizin der RWTH. Die Regionalgruppe Aachen (RG Aachen) von „Ingenieure ohne Grenzen“ war ebenfalls eingeladen, sich am Unterricht zu beteiligen. Verena Dannapfel, Projektdurchführende des Projekts „Schultoilettenbau in Ukunda, Kenia“ der Aachener Ingenieure ohne Grenzen
hat ihre Erfahrungen aus der Implementation im Frühjahr 2011 geteilt und mit Kleingruppen an Möglichkeiten zur Evaluation und regionalen Verbreitung des Projekts gearbeitet. Weiteres Thema war der Einfluss unzureichender Sanitärversorgung auf Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft sowie die Millenniumsziele der Vereinten Nationen. Am anschließenden Projekttag wurde die Projektregion mithilfe von Umgebungsfaktoren wie Bildung, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung im globalen Vergleich eingeordnet und ein Rollenspiel veranstaltet. Stephan Petersen, Ansprechpartner der RG Aachen und einer der Aktiven der „
Kompetenzgruppe Interkulturelle Kommunikation und Ethnographie
Auf Grund des sehr positiven Feedbacks der Teilnehmer auf die Summer School hoffen die Veranstalter, sie auch im nächsten Jahr wieder anbieten zu können.
Es wird in Erwägung gezogen, die Summer School zeitlich etwas zu verlegen, um noch mehr Studierenden technischer Fachrichtungen die Teilnahme zu ermöglichen.