Abgeschlossene Projekte (mehr..)
Autobrücke, Kirambo Ruanda
Anfang August 2006 flog eine 5-köpfige Gruppe der Ingenieure ohne Grenzen e.V. Regionalgruppe Stuttgart/Brückenbau nach Ruanda, um eine alte Bailey-System-Brücke wieder aufzubauen. Die Brücke befindet sich am Standort KIRAMBO und verbindet die Provinzen KIBUYE und GIKONGORO. Mit dieser Brücke kann wieder das große Krankenhaus in KADUHA sowie die Märkte und Gesundheitszentren in BIGUHU erreicht werden. Anfang Dezember 2006 wurde die Brücke fertiggestellt.
Fußgängerbrücke über den NYABARONGO
Die bestehende Fußgängerbrücke, die 2001 von Sandra Timmermann im Rahmen ihrer Diplomarbeit mit Unterstützung von Studenten des Kigali Institute of Science, Technology and Management (KIST) geplant und errichtet wurde, sollte damals eine Übergangslösung sein, bis eine notwendige Autobrücke finanziert und realisiert werden konnte. Nun war es soweit. Die Fußgängerbrücke wurde an dieser Stelle nicht mehr benötigt, an anderer Stelle aber dringend gefordert, da im ganzen Land jedes Jahr unzählige Menschen in den vielen Flüssen, beim Versuch diese zu überqueren, ums Leben kommen. Daher entschied wir (Ingenieure ohne Grenzen e.V. Stuttgart/Brückenbau und die Ingenieure vom KIST) uns, die Brücke zu versetzen, und so viele Materialen wie möglich wieder zu verwenden.
Brückenbauprojekt Kenya 2005 – "2 Brücken in 3 Monaten“
"Brücken für und somit in die Dritte Welt“ ist das Motto von Ingenieure ohne Grenzen e.V., Abteilung Stuttgart/Brückenbau. Den gemeinnützigen Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. gibt es seit 4 Jahren in Deutschland. Die Abteilung Brückenbau hat ihren Sitz in Stuttgart. Das Brückenbauteam besteht aus Studenten des Bauingenieurwesens und Bauingenieuren, die alle ehrenamtlich tätig sind. Bisherige Projekte wurden in Ruanda und Kenya abgewickelt. Die Zielsetzung von Ingenieure ohne Grenzen ist die Forschung, Planung und Unterstützung der Entwicklungshilfe. Die Herausforderung bei der Umsetzung der Projekte ist, die Situation der verfügbaren Materialien und Maschinen vor Ort optimal zu nutzen.
Wasserprojekt In Tajikistan/Anaturush
Das Dorf Anaturush mit ca. 260 Familien und ca. 2550 Einwohnern liegt etwa 40 km südöstlich von Dushanbe, der Hauptstadt Tadjikistans. Der nächste größere Ort Kafernigon liegt ca. 15 km entfernt Die Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, haupsächlich Substitutionswirtschaft. Durch das Dorf fliesst ein Netz von Bewässerungsgräben, die Ihr Wasser aus dem Kafernigan-Fluss beziehen. Die Bewässerungsanlagen dienen hauptsächlich der Bewässerung von Baumwollfeldern außerhalb der Gemarkung.
