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Stuttgart

Die Regionalgruppe Stuttgart widmet sich hauptsächlich dem Brückenbau. Wir sind Bauingenieure aus Ingenieurbüros, Baufirmen sowie Universitäten und engagieren uns ehrenamtlich, um mit dem Bau von Brücken Not zu lindern.

Brücken sind mehr als nur Infrastruktur. Sie bedeuten den Zugang zu Lebensmitteln, medizinischer Versorgung, Bildung und Arbeit. Wir planen, entwerfen und bauen Brücken: angepasst an die lokalen Bedürfnisse, mit vor Ort erhältlichen Materialen und mit Hilfe einheimischer Arbeiter.

Fester Bestandteil der Projektstruktur sind Studenten, die im Rahmen von Praxis- und Auslandssemestern sowie Diplomarbeiten vor Ort Erkundungen einholen, den Bau planen und die Ausführung leiten. Bisher steht uns in Ruanda die Universität von Kigali ( KIST ) als Anlaufstelle und Partner zur Seite. Die deutsche Projektgruppe übernimmt die technische Bearbeitung (Statik, Konstruktion, Montageplanung), die Organisation und die Finanzierung der Projekte.

Wer helfen möchte - sei es durch aktive Mitarbeit oder eine Spende - kann jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen. Wir sind für jeden Beitrag dankbar.

Adresse 

Ingenieure Ohne Grenzen e.V. - Stuttgart

Mathias Widmayer

Friedrichstr. 25

70825 Korntal-Münchingen

stuttgart@ingenieure-ohne-grenzen.or

 

Projekte

Brückenbauprojekt Kenya 2005 – "2 Brücken in 3 Monaten“

"Brücken für und somit in die Dritte Welt“ ist das Motto von Ingenieure ohne Grenzen e.V., Abteilung Brückenbau. Den gemeinnützigen Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. gibt es seit 4 Jahren in Deutschland. Die Abteilung Brückenbau hat ihren Sitz in Stuttgart. Das Brückenbauteam besteht aus Studenten des Bauingenieurwesens und Bauingenieuren, die alle ehrenamtlich tätig sind. Bisherige Projekte wurden in Ruanda und Kenya abgewickelt. Die Zielsetzung von Ingenieure ohne Grenzen ist die Forschung, Planung und Unterstützung der Entwicklungshilfe. Die Herausforderung bei der Umsetzung der Projekte ist, die Situation der verfügbaren Materialien und Maschinen vor Ort optimal zu nutzen.

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Pilotprojekt Fußgängerbrücke in Ruanda

Inmitten der Hügel Ruandas befand sich der Bauplatz. Die Brücke sollte über den Mbirurume gebaut werden. 60 m hinter dieser Stelle fließt dieser Fluss mit dem Mwogo zusammen und bildet den größten Fluss Ruandas den Nyaborongo. Anfang Oktober 2001 wurde an dieser Stelle eine Brücke, die 1970 aufgebaut wurde, weggespült. Den Anwohnern war es nun nur noch erschwert möglich, die andere Seite zu erreichen.

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Fußgängerbrücke über den NYABARONGO

Die bestehende Fußgängerbrücke, die 2001 von Sandra Timmermann im Rahmen ihrer Diplomarbeit mit Unterstützung von Studenten des Kigali Institute of Science, Technology and Management (KIST) geplant und errichtet wurde, sollte damals eine Übergangslösung sein, bis eine notwendige Autobrücke finanziert und realisiert werden konnte. Nun war es soweit. Die Fußgängerbrücke wurde an dieser Stelle nicht mehr benötigt, an anderer Stelle aber dringend gefordert, da im ganzen Land jedes Jahr unzählige Menschen in den vielen Flüssen, beim Versuch diese zu überqueren, ums Leben kommen. Daher entschied man sich die Brücke zu versetzen, und so viele Materialen wie möglich wieder zu verwenden.

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Autobrücke KIRAMBO

Anfang August 2006 flog eine 5-köpfige Gruppe nach Ruanda, um eine alte System-Brücke wieder aufzubauen. Die Brücke befindet sich am Standort KIRAMBO und verbindet die Provinzen KIBUYE und GIKONGORO. Somit kann wieder das große Krankenhaus in KADUHA sowie die Märkte und Gesundheitszentren in BIGUHU erreicht werden. Anfang Dezember 2006 wurde die Brücke fertiggestellt. Finanziert wurde die Brücke vom Rotary Club Stuttgart-Wildpark. Die Kosten der Brücke betrugen 14 800 Euro.

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Presse

Unicum

Stallgeflüster 10.2006

Stallgeflüster 10.2006

Schwäbische Zeitung 27.09.2005

Schwäbische Zeitung 27.09.2005

Stuttgarter Wochenblatt 25.05.2005 / Teil1

Stuttgarter Wochenblatt 25.05.2005 / Teil1

Stuttgarter Wochenblatt 25.05.2005 / Teil2

Stuttgarter Wochenblatt 25.05.2005 / Teil2

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Aktuelles

Im Verlauf dieses Jahres sollen zwei Brückenbauprojekte in Ruanda umgesetzt werden. Am Standort Vunga soll eine Fachwerkbrücke auf Basis des mit dem Mondialogo-Preis ausgezeichneten "Construction Kit" errichtet werden. Für Kigali (Standort Gitega) ist eine weitere Brücke geplant. Wir suchen für die Planung, Organisation und Umsetzung dieser anspruchsvollen und interessanten Projekte Studenten, Ingenieure/Architekten oder auch Handwerker.

Darüber hinaus sind verschiedene konzeptionelle Untersuchungen und Studien in Bearbeitung, die sich hervorragend als Diplomarbeitsthemen eignen. Interessierte Studenten und Querdenker mögen sich melden.

Wir treffen uns meist am ersten Donnerstag im Monat - Ort und Zeit werden hier unter "Termine" bekanntgegeben. Neulinge sind stets willkommen.

Aktuelle Projekte 2008:

  • Fachwerkbrücke Ruanda (Mondialogo-Preis), vorauss. Juni 2008, Diplomarbeit Joachim Schneider
  • Handbuch Brückenbau
  • Brückenbau Tadschikistan, Evaluierung; Ansprechpartner Loretta von der Tann, Tadschikistanaufenthalt Juni 2008
  • Studie "Bambus als Material im Brückenbau"
  • Bedarfsanalysen für Brücken weltweit