Kenia_10

Aktuelle Projekte (mehr Infos...)

"Wassertanks für Tansania" Projektbeschreibung

Mit dem aktuellen Projekt der IngoGs der Regionalgruppe Berlin soll ein umfangreicher Beitrag zur Sicherung der Wasserversorgung in Kagera, einer Hochlandregion Tansanias, geleistet werden. Im Mittelpunkt steht der Bau von Wasserauffangtanks (Zisternen), die das Wasser in der Regenzeit auffangen und den ländlichen Bewohnern in der Trockenzeit zur Verfügung stellen. Doch neben dieser sehr technischen Absicht, verfolgen die IngoGs noch weitere unverzichtbare Ziele. Und zwar jene zum Ausbau eines soliden Fundaments für die nachhaltige Zusammenarbeit, dem kulturellen Austausch und der gegenseitigen Verständigung zwischen Menschen die scheinbar durch Distanz, Kultur und Sprache voneinander getrennt sind.

Die aktuelle Berichterstattung finden Sie hier.

Brückenbau, Ruanda

In Ruanda besteht ein großer Bedarf an Fußgängerbrücken. Jährlich kommen Menschen bei dem Versuch ums Leben, Hochwasser führende Flüsse zu Fuß zu durchqueren. Der Verein Ingenieure ohne Grenzen - Regionalgruppe Stuttgart/ Brückenbau (INGOG) und das Kigali Institute of Science and Technology (KIST) haben es sich zum Ziel gesetzt, dieser Problematik durch den Bau von Fußgängerbrücken entgegenzuwirken.

Kleinstbiogasanlagen

Die steigende Nachfrage nach Energie in ländlichen Gebieten räumen der Weiterentwicklung der Biogastechnologie im Mikro-Bereich große Chancen ein. Derzeit wird in weiten Teilen der Erde die mühsam gesammelte oft schlechte Biomasse ineffizient genutzt. Beim Verbrennen anderer Brennstoffe entstehen zudem giftige Gase oder starker Rauch. Infektionskrankheiten und die zentrale Nitratbelastung sind weitere Gründe, die zum verstärkten Ausbau der Biogasanlagen führen müssen.

Fünf Zisternen helfen Samburus durch Dürren

"Ingenieure Ohne Grenzen" und die "Samburuhilfe e.V." errichteten zusammen mit der Bevölkerung eines Dorfes im Norden Kenias fünf Zisternen mit 60.000 Litern Speichervolumen.

Abgeschlossene Projekte (mehr..)

Autobrücke, Kirambo Ruanda

Anfang August 2006 flog eine 5-köpfige Gruppe der Ingenieure ohne Grenzen e.V. Regionalgruppe Stuttgart/Brückenbau nach Ruanda, um eine alte Bailey-System-Brücke wieder aufzubauen. Die Brücke befindet sich am Standort KIRAMBO und verbindet die Provinzen KIBUYE und GIKONGORO. Mit dieser Brücke kann wieder das große Krankenhaus in KADUHA sowie die Märkte und Gesundheitszentren in BIGUHU erreicht werden. Anfang Dezember 2006 wurde die Brücke fertiggestellt.

Fußgängerbrücke über den NYABARONGO

Die bestehende Fußgängerbrücke, die 2001 von Sandra Timmermann im Rahmen ihrer Diplomarbeit mit Unterstützung von Studenten des Kigali Institute of Science, Technology and Management (KIST) geplant und errichtet wurde, sollte damals eine Übergangslösung sein, bis eine notwendige Autobrücke finanziert und realisiert werden konnte. Nun war es soweit. Die Fußgängerbrücke wurde an dieser Stelle nicht mehr benötigt, an anderer Stelle aber dringend gefordert, da im ganzen Land jedes Jahr unzählige Menschen in den vielen Flüssen, beim Versuch diese zu überqueren, ums Leben kommen. Daher entschied wir (Ingenieure ohne Grenzen e.V. Stuttgart/Brückenbau und die Ingenieure vom KIST) uns, die Brücke zu versetzen, und so viele Materialen wie möglich wieder zu verwenden.

Brückenbauprojekt Kenya 2005 – "2 Brücken in 3 Monaten“

"Brücken für und somit in die Dritte Welt“ ist das Motto von Ingenieure ohne Grenzen e.V., Abteilung Stuttgart/Brückenbau. Den gemeinnützigen Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. gibt es seit 4 Jahren in Deutschland. Die Abteilung Brückenbau hat ihren Sitz in Stuttgart. Das Brückenbauteam besteht aus Studenten des Bauingenieurwesens und Bauingenieuren, die alle ehrenamtlich tätig sind. Bisherige Projekte wurden in Ruanda und Kenya abgewickelt. Die Zielsetzung von Ingenieure ohne Grenzen ist die Forschung, Planung und Unterstützung der Entwicklungshilfe. Die Herausforderung bei der Umsetzung der Projekte ist, die Situation der verfügbaren Materialien und Maschinen vor Ort optimal zu nutzen.

Wasserprojekt In Tajikistan/Anaturush

Das Dorf Anaturush mit ca. 260 Familien und ca. 2550 Einwohnern liegt etwa 40 km südöstlich von Dushanbe, der Hauptstadt Tadjikistans. Der nächste größere Ort Kafernigon liegt ca. 15 km entfernt Die Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, haupsächlich Substitutionswirtschaft. Durch das Dorf fliesst ein Netz von Bewässerungsgräben, die Ihr Wasser aus dem Kafernigan-Fluss beziehen. Die Bewässerungsanlagen dienen hauptsächlich der Bewässerung von Baumwollfeldern außerhalb der Gemarkung.