Laikipia 2008 Projekttagebuch
Im August 2008 sind zwei INGOGs aus Darmstadt in Kenia vor Ort, um ihre Spendengelder an den Mann und die Frau zu bringen. Trotz der schwierigen Kommunikation versuchen wir hier zu dokumentieren, was vor Ort passiert.
Leider können die Informationen nicht täglich aktualisiert werden, da in Kenia nicht immer Internet verfügbar ist, aber wir geben uns Mühe, sie up-to-date zu halten.
25.8.2008 - Erster Zisternenbau hat begonnen
Am Montag haben wir uns mit der nächsten Benutzergruppe getroffen und den Microkreditvertrag unterzeichnet. Dann sind wir zu unserem Pilottank gefahren und haben uns über die Baufortschritte informiert – der Bau verzögert sich um einen Tag, da die Materiallieferung erst heute um 15:00 komplett war, nicht wie besprochen am Sonntagabend.
26.8.2008 - Für die Zukunft
Heute haben wir uns wieder dem nächsten Jahr gewidmet und uns mit der Anglican Church of Kenia und ihrer angegliederten NGO getroffen um eventuelle Zusammenarbeit zu klären. Die Gespräche laufen etwas schleppend, aber schließlich erklärt sich der NGO-Abgesandte zur Zusammenarbeit ohne administrative Kosten bereit.
27.8.2008 - Getrennte Wege, doppelte Effizienz
Heute haben wir uns zum ersten Mal getrennt, um doppelt effektiv zu sein. Arne ist durchs Land gereist um existierende Tanks zu katalogisieren und deren Zustand zu bewerten. Es ist wie wir es in Deutschland schon vermutet haben: Viele Zisternen sind nicht funktionstüchtig. Andere Tanks sind in ihrer Funnktion beeinträchtigt, beispielsweise der Untergrundtank, der ein Loch in der Decke hat, durch das vor einigen Jahren eine Kuh gefallen ist. Sie hat immerhin überlebt, heißt es, der Tank hat seitdem ein großes Loch, in das allerlei Getier fallen kann. Hier ist noch einiges machbar, was mit geringen Mitteln große Wirkung zeigt. Eine neue Zisterne haben wir auch auf den Weg gebracht: Arne hat den Vertrag mit der letzten Nutzergruppe unterzeichnet.
Sebastian hat sich derweil um die Zukunft gekümmert und einen Vorentwurf für ein Projekt im nächsten Jahr verfasst.
28.8.2008 - Hygieneschulungen und Kommunikation
Auch am Donnerstag sind wir getrennte Wege gegangen. Arne war zu Besuch bei 6 Tanks und hat Hygieneschulungen beigewohnt. Hier wird den Nutzerrn beigebracht, wie sie das Wasser benutzen sollten, damit sie nicht krank werden. Sebastian war in Nyahururu (der nächsten Stadt), um mit INGOG Deutschland zu kommunizieren und Arbeitsmaterial und Geld zu besorgen.
