#Run4Water: Wasserversorgung an der Sekenani Girls High School in Kenia

An der Sekenani Girls High School in Kenia sollen die Wasserversorgung und die Hygienesituation für die Schüler*innen deutlich verbessert werden.

#Run4Water: Verbesserte Wasserversorgung an der Sekenani Girls High School

Wie viele Schülerinnen sollten sich eine Toilette teilen?
Nach UN‑Standards sind es maximal 30. An der Sekenani Girls High School in Kenia teilen sich derzeit jedoch rund 120 Mädchen eine Toilette und Waschkabine. Insgesamt besuchen etwa 950 Schülerinnen die Schule, untergebracht in fünf Schlafgebäuden.

Wir setzen uns dafür ein, die Wasserversorgung und die Hygienesituation an der Schule nachhaltig zu verbessern. In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung, lokalen Behörden und unseren Partnern arbeiten wir daran,

  • die Wasserqualität mithilfe von Filtern sicherzustellen,
  • 40 neue Toiletten zu bauen,
  • Räume für Körper‑ und Menstruationshygiene zu schaffen,
  • Workshops und Trainings zu Hygiene und nachhaltigem Wassermanagement durchzuführen.

In Abstimmung mit der Schulleitung und den Schülerinnen haben wir uns für das wassersparende Toilettensystem SATO PAN entschieden. Die selbstschließende Falltür dient als Geruchsverschluss, sorgt für eine luftdichte Abdichtung der Grubenlatrinen und minimiert unangenehme Gerüche. Gleichzeitig reduziert sie die Übertragung vermeidbarer Krankheiten durch Insekten, die mit menschlichen Fäkalien in Kontakt kommen.

Die Situation der Trinkwasserversorgung hat sich in den letzten Monaten deutlich verschärft: Die Schule muss Wasser zukaufen oder aus dem derzeit stark sedimentbelasteten Sekenani‑Fluss entnehmen, dessen Wasser zudem kontaminiert sein kann, was ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Schülerinnen und Lehrkräfte darstellt. Die Wasserbeschaffung und -aufbereitung verursacht inzwischen einen hohen organisatorischen Aufwand und erhebliche Kosten.

Aufgrund dieser Lage haben wir beschlossen, die bereits vorgesehenen PAUL‑Filter (Portable Aqua Unit for Life Saving) vorzeitig bereitzustellen und in die temporäre Wasserversorgung zu integrieren. Nach dem Bau eines neuen Tiefbrunnens sollen die PAUL‑Filter weiterhin zur Reinigung von Brauchwasser (z. B. für Körperpflege oder Wäschewaschen) eingesetzt werden.

Unterstütze unsere Arbeit und unsere #Run4Water-Kampagne mit einer Spende und hilf uns, den Zugang zu sicherem Wasser weltweit zu verbessern.

Mehr zu unserem Projekt erfährst du hier.

#Run4Water