Alternative Wasserversorgungen in der Region
Alternative Wasserversorgungen in der Region
Neben dem Bau der Schalung haben wir uns die Tage auch alternative Wasserversorgungen angeschaut. Eine Möglichkeit stellen unterirdische Zisternen dar, die in der Regenzeit den Straßenabfluss sammeln. Das Wasser wird dann mittels einer Handpumpe aus der Zisterne geleitet. Da durch den Straßenabfluss allerdings Verschmutzungen in die Zisterne gelangen, wird dieses Wasser primär in der Landwirtschaft verwendet.
Eine andere wichtige Wasserquelle sind Stauseen. Aufgrund der ausgebliebenen Regenzeit, sind diese allerdings größtenteils ausgetrocknet. Um uns selbst ein Bild davon zu verschaffen, sind wir am Ostersonntag zu dem größten Stausee der Region gelaufen. Erschreckenderweise war dieser komplett ausgetrocknet. Einzelne ansässige Bauern haben im ehemaligen Stausee Löcher gegraben und bewässern mittels Leitungen ihre Felder. Für viele Familien war der Stausee die Hauptwasserquelle, was man auch an den ausgetrockneten, nicht bewässerten Feldern in der Umgebung erkennen kann. Momentan ist es schwer vorstellbar, dass bei einsetzendem Regen der Stausee wieder gefüllt wird. Sollten wir die Regenzeit noch mitbekommen, berichten wir gerne über die Entwicklung des Stausees.
Da das Grundwasser in der Region sehr fluoridhaltig ist, stellen Brunnen keine sichere Trinkwasseroption dar.