Zweiter technischer Workshop zum Thema Wasserversorgung

Zweiter technischer Workshop zum Thema Wasserversorgung

Zwei Wochen nach dem Auftaktworkshop Energie legten wir mit dem Thema Wasserversorgung nach. Der Samstagmorgen begann mit einem kleinen Frage-Antwort-Quiz und diente als leichter Einstieg in das Thema Wasser. Gemeinsam wurden die Fragen beantwortet, diskutiert und bei Bedarf im Team erklärt. Überraschend schnell konnte im Anschluss das Modell eines Wasserkreislaufs gefüllt werden. Mit diesen Voraussetzungen schauten wir ein Video über die Wasserversorgung der Landeshauptstadt München an. Verschiedene im Voraus formulierte Fragen sollten mit Hilfe des Videos beantwortet werden. Die gewonnenen Informationen wurden diskutiert und erläutert. Das Wasser der Landeshauptstadt München wird überwiegend aus Grundwasser(-quellen) gewonnen. Ein vereinfachtes Prinzip von Quellen und Grundwasserbrunnen wurden daraufhin vorgestellt. Zur Veranschaulichung konnte die Gruppe das Verhalten von Grundwasser an einem Model nachstellen.

Generell bestand sehr großes Interesse an Wasseraufbereitungsmöglichkeiten. Filter und Chlorid waren bekannt, das Prinzip der Ozonierung war jedoch neu. Es lag uns viel daran auf die Interessen der Teilnehmer einzugehen, und beschlossen dieses Verfahren spontan vor zu stellen.

Nach der Mittagspause stellte IoG ein Projekt aus den eigenen Reihen vor, welches sich mit dem Thema Wasserversorgung in einem ariden Gebiet in Marokko beschäftigte. U.a. wurde dort im Rahmen des Projektes ein Brunnen für eine Schule gebaut. Jedoch stand die Frage im Raum wie kann man Trinkwasser gewinnen, wenn KEIN Grundwasser mehr vorhanden ist? – In Teamarbeit haben Teilnehmer und IoG-Mitglieder anhand von drei Fallbeispielen alternative Wassergewinnungsmöglichkeiten recherchiert. Diese waren Oberflächenwassergewinnung, Meerwasserentsalzungsanlagen, und Nebelnetze. Fragen zu Dimensionen, Anwendungsgebiete, Kosten sollten beantwortet werden und im abschließend der Gruppe vorgestellt werden.

Das Feedback zu dem Workshop fiel sehr positiv aus und bestärkte uns darin, an unserem Projekt (eine technische Workshopreihe für Geflüchtete) festzuhalten.
Einziger Wehrmutstropfen war die geringe Teilnehmerzahl an dem Wochenende.