Bericht 2. Woche Erkundung

Networking mit lokalen Projektpartnern

 

Die zweite Woche unserer Erkundungsreise war geprägt von den Besprechungen mit lokalen Partnerorganisationen.

Das Vorsprechen bei der Stadtverwaltung von Kagadi am Montag ergab konkrete Einblicke in die regierungsseitigen Pläne zur Trinkwasserversorgung in Kagadi. Innerhalb der kommenden 2 Jahre sollen im gesamten Stadtgebiet Hausanschlüsse für Trinkwasser ermöglicht werden, welche durch mehr als 20 Wasserkiosks (öffentliche Verkaufsstellen für Trinkwasser) ergänzt werden.

Ein Treffen mit Emely Kugonza, dem Direktor der lokalen Organisation EMESCO (NGO), ergab aufschlussreiche Einblicke in die umfangreichen Aktivitäten der Organisation an Schulen und Einrichtungen der ländlichen Gemeinden.

Besonders spannend gestaltete sich die Einladung zur morgendlichen Versammlung mit den Angestellten und Schülern der lokalen Organisation URDT (NGO). Unsere persönliche Vorstellung vor den rund 150 Teilnehmern in Verbindung mit der Präsentation unseres Referenzprojektes in Ruanda, hat uns noch am selben Tag zu einem persönlichen Treffen mit dem CEO und Gründer von URDT geführt. Dabei waren die Trainingsaktivitäten der Organisation und deren zentrale Rolle für die Entwicklung der ländlichen Bevölkerung die zentralen Themen.

Das anschließende Treffen mit dem Gründer der Organisation RUPAD (NGO) Robert, erweiterte unser Verständnis dazu, warum das Thema der „Gender Technologies“ einen wesentlichen Baustein für die ländliche Entwicklung darstellt. Der Begriff thematisiert die Verbesserung der Randbedingungen für die erfolgreiche Bildung von Frauen in den ländlichen Gemeinden.

Am Ende waren wir sehr beeindruckt von den ambitionierten Initiativen der ugandischen Regierung die urbanen Zentren mit Trinkwasser zu versorgen. Gleichzeitig wurde unser Blick auf die ländliche Bevölkerung gerichtet, die in absehbarer Zeit keinen Mehrwert durch dieses Programm erfahren wird.