Unsere erste Woche in Yaoundé

Unsere erste Woche in Yaoundé

Wir sind nun seit knapp einer Woche in Yaoundé und haben die ersten Gespräche und Treffen gehabt.
Zum einen gab es ein Treffen mit dem Chef von „L‘eau c‘est la vie“ von der Stiftung St. Martin. Zusätzlich konnten wir bei der Animation und Prospection in einem Dorf dabei sein, um uns anzugucken, wie St. Martin arbeitet.
Das war eine tolle Erfahrung, da uns vor allem bei der Prospection viel erklärt wurde und wir selbst einmal „pendeln“ durften. Die Prospection ist keine normale geophysikalische Erkundung, wie sie in den westlichen Ländern durchgeführt wird, sondern eine Methode, die sehr viel mit Glaube und „in sich hinein hören“ zu tun hat.
Die Animation ist eine Art Frontalgespräch, das abwechselnd durch zwei Personen von „L‘eau c‘est la vie“ durchgeführt wird. Dabei gibt es sehr schöne Zeichnungen, die die Ergebnisse von uns untermauern
Dazu wird es an anderer Stelle noch mehr, wenn den Methoden von „L‘eau c‘est la vie“ ein eigener Blogeintrag gewidmet wird.

Zum anderen hatten wir das erste große Treffen mit dem Chef und den Teamleitern von ESF, bei der vor allem ein Kennenlernen und eine Festlegung der Agenda stattgefunden hat.
Bei dem Treffen mit ESF war die Atmosphäre und die Stimmung sehr positiv. Wir konnten ESF zwei Laptops schenken, die uns von Labdoo zur Verfügung gestellt wurden. Ein dritter Laptop wird dem Verein am Ende unserer Ausreise geschenkt.
Inhaltlich konnten wir einige Themen anreißen, die positiv von ESF aufgenommen und gleich mit großer Beteiligung diskutiert wurden. Auch die Materialien, die wir vorbereitet hatten (vor allem die Zeichnungen für die Hygieneschulungen) erfreuten sich großer Zustimmung. 
Wir hoffen, dass dieses Treffen ein Zeichen für eine gute Zusammenarbeit ist. Intensive Workshops mit ESF finden ab de 7.5. für zwei Wochen statt. Dann werden wir auch versuchen, in diesem Blog etwas genauer auf die Inhalte einzugehen.

Bei den Treffen und auch bei vielen anderen Unternehmungen in Yaoundé war Samuel eine große Hilfe, da er aus Kamerun kommt und in Deutschland studiert. Kulturell und sprachlich konnte er uns unglaublich viel weiterhelfen.

Wir werden in der nächsten Woche (bis voraussichtlich Sonntag Abend) nach Nkoumissé-Sud fahren, um einen Eindruck vom Dorf zu bekommen und gleichzeitig die ersten Dinge zu besprechen, die auch für die Workshops mit ESF wichtig sind.

Julia, Samuel und Tobias