Erfindende Geister

Erfindende Geister

April

Auf den ersten Blick gibt es in Simbabwe viel weniger, als wir es von zuhause kennen. Keinen Strom auf der Baustelle, kein fließendes Wasser und viel weniger Maschinen. Was uns deshalb immer wieder begeistert, ist der Eindruck, dass die Menschen sehr viel erfinderischer sind. Es scheint, als ob sie sich zum Ziel gesetzt hätten: “Bei uns gibt es nichts, was es nicht gibt!” So werden alte Zementsäcke zur Schaukel, ein ausgedienter Tennisschläger zum Mikrofon im Music Record Studio und ein Stück Eisenbahnschiene zum Bodenverdichter auf unserer Baustelle. Jeder Bauabschnitt hat ein gewisses Budget. Bei der wirtschaftlich komplexen Lage muss deshalb mal mehr, mal weniger erfinderische Arbeit getätigt werden. Da wir nicht immer vor Ort sind, brauchen wir eine rechte Hand in Simbabwe. Jemand, der wie eine Eisenbahnschiene Verbindungsglied zwischen zwei Ländern, zwei Kulturen, zwei Bautraditionen ist. Wir haben diese Hand in unserem Vorarbeiter Blessing Katambarare gefunden. So dass sich diese Reise positiv auf uns, die Schule und Arbeiter auswirkt und Erfindungsgeister die Schule verlassen. Und sind wir mal ehrlich, in dieser Hinsicht können auch wir uns immer wieder etwas von unseren erfindenden Geistern abschauen.

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Die obige Geschichte ist Teil unseres Jahreskalenders, in dem monatlich eine neue Geschichte aus dem Alltag des Rising Star Projekts erzählt wird.

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