Die anhaltende COVID-19 Pandemie und der weitere Ausbau des Projektes

Aufgrund der anhaltenden Covid19 Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen in Deutschland und Uganda war es uns leider immer noch nicht möglich den nächsten Schritt zu implementieren. Dies wollen wir aber in jedem Fall im ersten Halbjahr 2021 tun und prüfen zur Zeit die Möglichkeiten, die Implementierung zu realisieren ohne dabei nach Uganda zu reisen, also einer Remote Implementierung. Eine Möglichkeit dazu wäre beispielsweise, Engineers without Borders USA, die ein Büro mit Angestellten in Uganda betreiben, dafür zu gewinnen während der Implementierung mit vor Ort zu sein.

Das bereits implementierte Wasserversorgungssystem läuft derweil sehr gut. Inzwischen ist auch endlich die offizielle Genehmigung von der entsprechenden Behörde in Uganda bei CHM angekommen, die es erlaubt Grundwasser zu entnehmen. Diese Genehmigung wurde von unserem Projektpartner CHM an das Wasserkomitee weitergegeben. Fred, der Direktor unserer Partnerorganisation, fährt in regelmäßigen Abständen nach Minziiro, tauscht sich mit dem Wasserkomitee aus und schaut, wie das Wasserversorgungssystem läuft oder wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Von diesen Reisen erhalten wir anschließend einen kleinen Bericht und, wie unter folgendem Link zu sehen, ein Video. 

https://youtu.be/AbUDNIxCXX4

Zur Zeit sind wir dabei, ein Labor in Uganda zu beauftragen Wasserproben aus dem bestehenden Wasserversorgungssystem zu analysieren, zum einen ist eine regelmäßige Wasseranalyse Bestandteil der Genehmigung und zum anderen ist es auch für uns und für Ingenieure ohne Grenzen wichtig zu wissen, dass die Wasserqualität, nachdem Brunnen seit etwa einem Jahr erfolgreich Wasser fördert, immer noch unseren Anforderungen entspricht. Damit werden wir und die Menschen vor Ort Sicherheit für den zweiten Implementierungsschritt 2021 haben. 

Wir halten euch über die Entwicklung des Projektes an dieser Stelle auf dem Laufenden und freuen uns weiterhin über jede Art der Unterstützung.