Erfolgreicher Projektbeginn

SchulgebäudeRG H

Eins der Gebäude in denen unterrichtet wird

Unterrichtsraum

In diesem Unterrichtsraum müssen die Schüler auf dem Boden sitzen

Latrine

Zustand der Toiletten

Latrine von Innen

Trotz der Pandemie konnten wir, die Regionalgruppe Hannover, erfolgreich in unser neues Projekt starten. Zum Projektbeginn im Januar 2021 hat sich eine Gruppe von etwa 10 Ehrenamtlichen gefunden, die direkt mit großer Motivation mit der Informationsbeschaffung begonnen hat.

Zunächst haben wir eine ausführliche Recherche über die allgemeine Situation vor Ort in Uganda durchgeführt, bei der beispielsweise das Klima, die Kultur oder auch die politische Lage im Fokus standen. Außerdem haben wir die Nakiwaate Primary School genauer analysiert, um einen umfangreichen Überblick über den aktuellen Zustand der Schule zu erhalten. Dabei bekamen wir Unterstützung von unserer Partnerorganisation Suubi Community Projects, beispielsweise mittels eines kurzen Videos über die aktuelle Situation der Klassenräume. Für einen ersten bildlichen Eindruck können wir deshalb folgendes Video unter https://www.youtube.com/watch?v=ZbK1PJXKkns zur Verfügung stellen.

Auf Basis der gesammelten Informationen haben wir festgestellt, dass neben den baulichen Schäden aus dem Video, die sanitäre Versorgung und auch die Wasserversorgung große Mängel aufweisen. Um insbesondere eine zufriedenstellende Hygiene und Gesundheit für die Schüler*innen und Lehrer*innen sicherzustellen, haben wir mit den Vorbereitungen für eine Erkundung begonnen. Bei einer Erkundung handelt es sich um eine Ausreise zur Nakiwaate Primary School in Uganda, welche mit dem Ziel der detaillierten Informationsbeschaffung aus erster Hand durchgeführt wird. Dabei wollen wir unter anderem die vorherrschenden Probleme überprüfen, die Erwartungshaltungen der beteiligten Personengruppen aufeinander abstimmen und den Ist-Zustand der Grundschule aufnehmen.

Da eine Ausreise aus Deutschland nach Uganda derzeit aufgrund der Pandemie für uns leider nicht möglich ist, werden Vorbereitungen für eine Remoteerkundung mit Engineers Without Borders USA getroffen. Der Vorteil besteht darin, dass Ingenieure von Engineers Without Borders USA bereits in Uganda sind und so vereinfacht zur Nakiwaate Primary School reisen können. Da dies eine neue Situation für uns als Regionalgruppe Hannover ist, stehen wir mit anderen Projektgruppen von Ingenieure ohne Grenzen in Braunschweig, Aachen, Paderborn/Bielefeld und Kassel für einen fachlichen Austausch in Verbindung. Diese haben bereits Erfahrungen mit dem Projektpartner Suubi gesammelt und stehen vor den gleichen Herausforderungen.

Die nächsten Schritte in diesem Projekt sind die weiteren Vorbereitungen für die Remoteerkundung und die anschließende Durchführung. Diese wird für diesen Sommer 2021 geplant.