Bericht zum Covid-Hilfspaket Teil 1

Masken für Schulkinder werden genäht

Die Coronavirus-Pandemie hat Nepal besonders stark getroffen. Nach der der explosionsartigen Ausbreitungen des Coronavirus im Nachbarland Indien sind die Fallzahlen in Nepal erneut rapide gestiegen. Das Gesundheitssystem ist überlastet und viele Menschen können sich einen längeren Lockdown finanziell nicht leisten.

Bereits Ende 2020 hat sich Ingenieure ohne Grenzen entschieden, dem Projektpartner Classroom in the Clouds (CITC Nepal) bei der Eindämmung des Coronavirus in der Projektregion zu unterstützen. Infolgedessen wurden 4372 Masken hergestellt, die zusammen mit Desinfektionsmittel und Seife in insgesamt sechs Schulen verteilt wurden.

Das Zwischenprojekt wurde mittlerweile durch den Projektpartner evaluiert. In diesen und den folgenden Blogeinträgen möchten wir weitere Eindrücke aus diesem teilen.

Die Masken wurden von lokalen Näherinnen produziert. CITC Nepal hatte bereits 2018 mit den Frauen kooperiert; dabei wurden wiederverwendbare Damenbinden hergestellt. Nach Abschluss der Produktion berichtete eine Näherin:

„Ich nähe Kleidungsstücke, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Leider hatten wir während des Lockdowns keine Aufträge und es war finanziell sehr schwierig für uns. Glücklicherweise hatte uns CITC Nepal gefragt, ob wir die Masken herstellen würden. Ich freue mich, dass die Masken, die wir genäht haben, für Schulkinder waren. Ich habe das Feedback von CITC Nepal bekommen, dass die herkömmlichen Masken, die wir genäht haben, für manche Schulkinder und Lehrer*innen etwas zu klein waren. Wenn wir gebeten werden, neue Maske zu nähen, dann würden wir gerne die Größe anpassen. Vielen Dank an CITC Nepal, dass sie uns den Auftrag gegeben haben und auch den Schulkindern im Solukhumbu helfen.“