Richtfest!

TTTs, Sierra Leone, Entwicklungshilfe, Ingenieure ohne Grenzen, Toilettenbau, Dachbau
"Bauherrin" überreicht Wellblech, Sierra Leone, TTTs, Toilettenbau, Entwicklungshilfe, Ingenieure ohne Grenzen

Diese Woche wurden die Dächer gedeckt. Dachbalken wurden zusammengenagelt und Wellblech darauf befestigt. Hier ist es Tradition, dass der Bauherr dem Dachdecker das erste Wellblech auf das Dach gibt. Stellvertretend hat Sophia dies übernommen. Außerdem wird nach Fertigstellung des Dachs traditionellerweise Country-Chicken zum Essen serviert. Morgens hat Timo das Hühnchen, das später serviert wurde, noch fröhlich in Makenthi durch die Gegend laufen sehen, so frisch war das Fleisch.
Da es ebenfalls üblich ist, dem Dachdecker ein Geschenk zu machen, wenn er vom fertigen Dach kommt, gab es einen großen Teller Ananas für alle nach dem Mittagessen.

Kompostmauern, Sierra Leone, TTTs, Toilettenbau, Entwicklungshilfe, Ingenieure ohne Grenzen

Außerdem wurden diese Woche die Komposte gebaut, in denen der Kot nach 6 Monaten Lagerung und Trocknung zusammen mit anderem organischem Material kompostiert wird und anschließend als Dünger benutzt werden kann. Die Türen der Kotkammern wurden von unserer Partnerorganisation MADAM angefertigt und geliefert und konnten so bereits eingebaut werden.

Bildungsprogramm, Entwicklungshilfe, Sierra Leone, TTTs, Toilettenbau, Ingenieure ohne Grenzen

Im Bereich Bildung sind wir ebenfalls die nächsten Schritte gegangen. Nachdem den Schulkindern beigebracht wurde, wie sie die Toiletten richtig  benutzen, haben wir mit einem gebastelten Interface-Modell vorgeführt, was passiert, wenn sie nicht richtig benutzt werden. So konnten wir bildhaft und verständlich zeigen was passiert, wenn beispielsweise Müll eines der Löcher verstopft. Anschließend haben die Schüler*innen dann mithilfe von Piktogrammen zugeordnet, was in welches Loch kommt und was wo nicht hineindarf.

Meeting, Stakeholder, Mamuri, TTTs, Sierra Leone, Toilettenbau, Ingenieure ohne Grenzen, Entwicklungshilfe

Am Samstag sind wir zusammen nach Mamuri gefahren, um uns dort den Lehrer*innen und weiteren Personen aus dem Dorf vorzustellen. Auch in Mamuri wollen wir zukünftig Trockentrenntoiletten bauen. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir auch hier herzlich begrüßt wurden und die Vorfreude auf das gemeinsame Projekt deutlich zu spüren war.