Letzte Tage in Freetown. (20.12.2014)

Letzte Tage in Freetown. (20.12.2014)

Gestern hat der offizielle Teil unserer Reise begonnen. Wir konnten uns mit Engineers Without Borders (EWB) Sierra Leone im Stadtteil Goderich treffen. Dabei sind wir auf sehr motivierte und interessierte Menschen getroffen, die uns sehr offenherzig empfangen haben. Wir haben über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit zwischen MADAM, EWB Sierra Leone und Ingenieure ohne Grenzen gesprochen. Um dies weiter auszubauen beschlossen wir ein Treffen zwischen den drei Organisationen in Makeni zu organisieren. Zurück ging es im vollbesetzten Sammeltaxi, einem sogenannten Podapoda, in dem wir gemeinsam das weitere Vorgehen besprachen.

Heute morgen fuhren wir das erste Mal weiter in die Stadt hinein. Mit einer handgezeichneten Karte in der Tasche versuchten wir das Büro der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) zu finden. Ziel war es dort unser Projektvorhaben vorzustellen. Leider bekamen wir so spontan keinen Termin mehr. Wir konnten jedoch unsere Kontaktdaten hinterlassen und werden einen Termin für Mitte Februar, kurz vor unserer Heimreise, vereinbaren. Anschließend machten wir uns auf den Weg eine Bank ausfindig zu machen, deren Geldautomaten unsere Kreditkarte annehmen würden. Nach einigen Versuchen wurden wir schließlich fündig. Mit einem großen Batzen 10000-SLL Scheinen, jeweils ca. 1,80€ wert und der größte lokale Geldschein, machten wir uns in der prallen Sonne im Podapoda auf den Weg zurück nach Lakka.

Hier haben wir gerade unsere Sachen gepackt und warten auf ein Treffen mit unserem Kontaktmann in Freetown. Er kann uns hoffentlich auch eine Mitfahrgelegenheit nach Makeni organisieren, wo wir morgen das erste Mal auf die Leute von MADAM treffen werden.

28.01.2014 07:30, Jennifer Cockx