Erfahrungsberichte aus erster Hand
Steffen ist wieder zurück aus Bali und wir haben das erste gemeinsame Treffen der SoWaR-Gruppe durchgeführt. 5 Menschen und ein Baby konnten bei dem kurzfristigen Termin dabei sein und konnte Erfahrungsberichte "aus erster Hand" hören.
Aktuelle Themen sind die Übersetzung des Erkundungsberichtes auf Englisch. Außerdem machten wir uns Gedanken über die Struktur des zukünftigen Pilotprojektes zur Abfallbehandlung auf Bali. Nun können wir uns fast "Projektgruppe" nennen, denn die Erkundung ist abgeschlossen und wir gehen mit Tatendrang an die Stellung des Projektantrages.
Wir würden uns freuen, wenn wir weitere, neue Fachmenschen aus den Bereichen Abfall & Recyling dazu gewinnen können. Auch Partner aus der Wirtschaft sind willkommen.
Der grobe Zeitplan ist, bis Februar 2013 den Projektantrag zu stellen und dann mit dem Fundraising zu weiter zu machen. Das Pilotprojekt vor Ort, könnte mit dem Schuljahresbeginn auf Bali (ca. August 2013) beginnen.
Was könnte eine Abfallstrategie auf Bali sein ?
In vorhandene Strukturen kleine lokale Projekte integrieren, um so das Bewusstsein für den Umgang mit Abfall zu schulen. Dadurch ließen sich von Mal zu Mal mehr Menschen erreichen. Das wirkt erfolgversprechender, als neue Strukturen aufzubauen. Des Weiteren besitzt die Schulausbildung auf Bali eine besondere Wertstellung. Persönliche Erfahrungen zeugen davon. Im Umkehrschluss, wäre ein Mandat für die Implementierung eines Bildungsprogramms förderlich
Hier der aktuelle Stand der diskutierten Projektideen (Pilotprojekt), weitere Vorschläge sind gerne willkommen:
Herbeiführen einer Verhaltensänderung, was dem Umgang mit Abfall betrifft und die vorhandenen Strukturen nutzen (Partnerorganisation, SeniorHighschools).
Beispielsweise ist ein technisches Bildungsprojekt denkbar (Phase 1):
Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung der Ingenieure ohne Grenzen, könnte die Bevölkerung von Tejakula (zum Beispiel im Rahmen eines halbjährigen College Projektes) eigene Ideen für ein zukünftiges rein technisches Projekt ausarbeiten. Diese Phase 1 sollte von einer_m einheimischen Umweltpädagogin_en durchgeführt werden. Bei der dann folgenden Umsetzung (Phase 2) können wir (IoG) wieder fachlich unterstützen.
Denkbar wäre, innerhalb des SENIOR HIGHSCHOOL Projektes (Phase 1) offene Arbeitsgruppen zu bilden,
zum Beispiel zu folgenden Bereichen:
- Abfalltrennung innerhalb der Schule
- Kompostgarten
- Entwerfen von Flyern zur Sensibilisierung der Bevölkerung
- Wege des Abfalls aufzeigen:
# WOHER kommen die Verpackungen
# WOHIN gehen die Abfälle – Foto und GPS Dokumentation der wilden Deponien
# WOHIN gehen die Abfälle – Foto und GPS Dokumentation der legalen Deponien
- Wertschöpfungskette einer funktionierenden Abfallwirtschaft aufzeigen
- Eine Karte der örtlichen Abfallhändler erstellen (GPS)
- Umweltschutz mit dem Schwerpunkt Wasser
- Presse, Facebook, BlackberryMessanger (sehr beliebt), Medien Kampagne
- Bevölkerungs Fragebögen (zu Müll, Trennung, etc) selbst erstellen und Ergebnisse auswerten.
All diese ersten Ideen, könnten bei professioneller Umsetzung (Phase 1) mindestens zu einer Sensibilisierung der älteren Generationen (also die Eltern der Schüler) führen und zu einer höheren Akzeptanz von echten Abfall Recyclingprojekten die dann möglichst viele Haushalte einbeziehen (Phase 2)
Das NÄCHSTE TREFFEN für das SoWaR TEAM findet am 21.11.2012 um 17:00 Uhr voraussichtlich im WiWi Cafe im Erweiterungsbau (EB) Raum 302.
10.11.2012 23:18, Helmut Wolman