Tag 5 – 10.12.2011
Am fünften Tag, Samstag, dem 10.12., war dann endlich der Tag der Weiterreise nach Bamenda gekommen.
Wir hatten am Vorabend ausgecheckt und die Koffer gepackt, sodass wir nach dem Frühstück mit Etienne zum Busbahnhof fahren konnten. Er hatte 2 Busse ausfindig gemacht, die an diesem Tag nach Bamenda fuhren. Leider nur kleinere Busse, die größeren erschienen uns eigentlich sicherer.
Der eine Bus fuhr sofort, der andere erst gut eine Stunde später. Der letztere erschien uns aber besser zu sein, sodass wir die Wartezeit in Kauf nehmen wollten. Gegen 13:15 Uhr ging es dann endlich los
Die Fahrt selber war sehr lang, ca.6 Stunden, mit vielen Stops, bei denen einem viel angeboten wird. Das einzige Angebot, das wir genutzt haben, war eine Ananas, die uns ein Markthändler geschält und zerlegt hat, sodass wir sie mit den Händen verspeisen konnten. Mangels Waschgelegenheit für die Hände klebten sie hinterher etwas. Die Landschaft wurde immer hügeliger. Zum Schluss mussten einige echte Bergpassstraßen bewältigt werden. Das Landschaftsbild erinnerte einen öfters an die Alpen oder den Schwarzwald, bloß dass die Palmen und Bananenstauden nicht ins Bild passten.
Bei der Ankunft gegen 19:30 Uhr in Bamenda war es schon dunkel und wir fühlten uns etwas unsicher mit unserem vielen Gepäck in diesem riesigen Durcheinander. Neben uns waren noch einige andere Busse fast zur gleichen Zeit angekommen. Zum Glück klappte es aber mit dem Abholen durch Terence, dem Fahrer von PEECAS, sehr schnell und er fuhr uns erst in ein Restaurant zum Essen und dann in das ‚Christal Hotel’ zum Schlafen.