Tag 9 – 14.12.2011

Tag 9 – 14.12.2011

Heute am neunten Tag, dem 14.12., hat die zweite Woche begonnen. Wir hatten uns heute vorgenommen, mit Terence und Joseph Akuma verschiedene Händler in Bamenda zu besuchen und durch sie anhand unserer konkreten abgeschätzten Bedarfe Liefermöglichkeiten und Preise zu erfahren. Nach dem Frühstück um 11 Uhr sollte es losgehen. Peter hatte unser Toilettenhaus schon mal skizziert und erste Berechnungen angestellt. Daraus haben wir dann mit unseren Kenntnissen ein grobes Mengengerüst für die wichtigsten beim Bau benötigten Materialien aufgestellt.

Um 11 Uhr erschien Terence mit der Nachricht, dass Herr Akuma verhindert sei und er deswegen mit uns allein die Tour machen wollte. Er schlug alternativ vor Peter Nde, ebenfalls Mitglied von PEECAS und auch am Montag mit dabei, anzurufen, um uns zu beraten. Er ist als Bauingenieur mit allen Dingen vertraut, die den Bau betreffen. Wir nahmen das Angebot dankend an und Peter Nde war auch bereit uns zu treffen.

So saßen wir schließlich in einer kleinen Bar im Außenbereich von Bamenda zusammen und begannen mit seiner Hilfe die Rechnung neu aufzubauen. Mit seinen Informationen konnten wir das komplette Mengengerüst für die augenblickliche Konstruktion schätzungsweise festlegen und auch die auf seinen Erfahrungen beruhenden Preise dafür ermitteln. Wir ersparten uns dadurch den mühsamen Weg zu verschiedenen Händlern, der uns sonst bevor gestanden hätte. Gegen 16 Uhr konnten wir die Berechnungen abschließen. Einige Dinge müssen bei dem Besuch am Wochenende in Ebendi noch festgelegt werden und die Berechnungen daran angepasst werden.

Nachdem wir uns von Peter Nde verabschiedet hatten, fuhren wir schnell zum Hotel, um meinen defekten Koffer zu holen, der von einem Kameruner Handwerker repariert werden sollte. Er hatte bei den letzten Flügen gelitten und drohte sich an zwei Ecken aufzulösen. Der erste Anlauf brachte auch gleich Erfolg. Terence fuhr mit mir zu einem Schneider und Schuhmacher, der auch schnell verstand, was er machen sollte und nach einer Anzahlung versprach, es bis zum nächsten Abend gemacht zu haben.

Danach ließen wir uns wieder vom Bamenda Feierabendverkehr treiben und von Terence zum Essen chauffieren. Gestärkt lieferte er uns später am Hotel ab und wir verabschiedeten uns bis Freitag. De Abend klang, wie in den letzten Tagen immer, mit Arbeiten am Computer bis spät in die Nacht aus.